Der grausame Tod von Zugbegleiter Serkan C. hat neuerlich das Rampenlicht auf grassierende Gewalt in Deutschland gelegt, die mittlerweile so sehr zum Alltag zu gehören scheint, dass viele Medien den Blick auf die tatsächlichen Ursachen fahrlässig oder bewusst scheuen, in der Regel aus ideologischen Gründen. Bei aller Abstumpfung, diese schreckliche Normalität, welche sich allein in den Zahlen objektivieren lässt, darf uns nicht kalt lassen. Vor allem sind wir es den Opfern schuldig, ehrlich über die Ursachen zu sprechen.
Artikel lesenKategorie: Gesellschaft und Soziales
Kommentare zum Thema Gesellschaft, Zusammenhalt, Dialog und Soziales.
Die Eisbergspitze einer westlichen Wegschaugesellschaft: Wie der Fall Epstein uns alle zu mehr Wachsamkeit sensibilisieren sollte…
Wer als Journalist das nationale und weltweite Geschehen beobachtet, der kommt in diesen Tagen nicht umhin, Stellung zu beziehen zum Fall Jeffrey Epstein. Ein US-amerikanischer Finanzier, der bereits 2008 in Florida zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, weil er ein globales Netzwerk des Sexhandels mit Minderjährigen betrieb. Straftaten, die moralisch auf der niedersten Ebene anzusiedeln sind, was Menschen anrichten können. Wer sich an den Kleinsten vergeht, wird nicht umsonst aus der Gesellschaft ausgestoßen.
Artikel lesenEine Allianz der Vernünftigen: Wie Konstantin Schink und Dominik Maximilian Reichert das sozialkonservative Profil der Neuzeit schärfen…
Immer dann, wenn klassische Weltbilder durchbrochen werden und sich Bündnisse auftun, mit denen der außenstehende Beobachter nicht gerechnet hat, ist die Empörung und Aufregung groß. Bahnt sich da etwa eine neue „Querfront“ an, nähern sich die vermeintlich radikalen von links bis rechts einander an? Auf der Gala des Magazins COMPACT, die Ende Januar 2026 stattfand, posierten zwei Charaktere, die sinnbildlich für ein ideologisch übergreifendes Denken stehen.
Artikel lesenDas Gedenken an einen Märtyrer: Hätten Habeck und der Staat ein Gewissen, würden sie sich bei Stefan Niehoffs Familie entschuldigen!
Es gibt immer wieder Momente im Leben, da fällt es schwer, zur Tagesordnung überzugehen. Als sich am 31. Januar 2026 die Nachricht über den Tod von Stefan Niehoff über die sozialen Medien verbreitete, da musste wohl nicht nur ich schlucken. Der 65-Jährige starb in der Folge von Hirnblutungen, die auf einen früheren Schlaganfall zurückzuführen waren. Bekannt wurde er über seine Heimat hinaus als Galionsfigur für die Meinungsfreiheit.
Artikel lesenEin Igel ohne Zwiebelringe: Wie Hackman Voigt zum Rächer fremden Federschmucks wurde, pikant gewürzt, aber geschmacklos!
Einem Politiker ist kein wirklicher Gefallen getan, wenn er in der Öffentlichkeit nicht durch sachinhaltliche Kenntnis in Erinnerung bleibt, sondern durch eine Nebensache, die mit der eigentlichen Kompetenz nur wenig zu tun hat. Mario Voigt hat sich in die Köpfe vieler Menschen eingebrannt, weil er Björn Höcke den Unterschied zwischen Mett und Gehacktem referierte. Vor laufenden Kameras erwies sich der Thüringer Ministerpräsident als hochmütig und arrogant, um eine Duftmarke zu hinterlassen, die er auch im Skandal um seine Plagiate nicht mehr loswird.
Artikel lesenZwischen „Schiller light“ und „Patchwork-Abi“: Pisas schiefem Turm droht der Zusammensturz, wenn Deutschland sich so weiter bildet…
Ich gebe zu, Mathe war nicht mein Lieblingsfach. Und tatsächlich hätte sich meine Zeugnisnote am Ende der Klasse 13 von 1,9 auf 1,6 verbessert, würde man meine Leistungen in Algebra, Analysis, Geometrie und Stochastik aus den beiden Jahren der Oberstufe streichen. Doch genau das ist nicht Sinn der Sache, wenn ich einen Abschluss in Allgemeinbildung erzielen will. Breit gefächertes Wissen soll vermittelt werden, nicht nur in jenen Themenbereichen, die mein Interesse wecken, denen ich zugewandt bin.
Artikel lesenZwischen Unüberlegtheit und Stammtischparole: Das miserable Kommunizieren der Teilzeit-Restriktion trifft die Werteträger unseres Landes!
Populismus ist in der Demokratie legitim, doch er sieht sich aufgrund seiner Pauschalisierung dem besonders hohen Anspruch ausgesetzt, auch eklatanten Widerstand ertragen zu müssen. Und so ist es mehr als nötig, dem aktuellen Vorstoß aus dem Wirtschaftsflügel der CDU zu begegnen, der einigermaßen schlecht kommuniziert wurde, steht in der öffentlichen Wahrnehmung doch der Teilzeitanspruch für die deutsche Bevölkerung im Gesamten auf dem Prüfstand.
Artikel lesenVon Entfremdung, Kontrolle und Manipulation: Das Phänomen des „Narcissistic Abuse“ – Interview mit einer langjährig Betroffenen…
Oftmals hören wir in der heutigen Zeit von sogenannten „toxischen“ Beziehungen. Unter diesen Oberbegriff fallen unterschiedliche Muster eines vergifteten Miteinanders. Da leben Partner auf der Ebene von Missgunst, Eifersucht, Rache oder Neid zusammen. Nicht selten kommt es zu verbalen Auseinandersetzungen, aber auch zum handfesten Streit. Ursachen können soziale Probleme eines Einzelnen sein, berufliche Tiefschläge, das Abrutschen in Ausweglosigkeit oder Unzufriedenheit.
Artikel lesenFast so wie damals: Wie IMs der neueren Generation händeringend gesuchte Ehrenamtliche dem Rufmord preisgeben…
Ich bin ein Ehrenamtler aus Leidenschaft. Über 20 Jahre lang habe ich mich freiwillig in diese Gesellschaft eingebracht, insbesondere in der Selbsthilfe. Schließlich wurde mir in meiner Krankheitsbiografie sehr viel Unterstützung zuteil, ich wollte unbedingt etwas zurückgeben. Und das tat ich auch. Weit mehr als 20.000 Stunden an unentgeltlicher Hingabe, als qualifizierter Sozial- und Familienberater, in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und als „Mann für alles“ in diversen Vereinen.
Artikel lesen„Das ist ein fucking Holo…, das ist der der Holo…“: Die Linkspartei, ihre Jugend und ein ganz eigenes Verständnis vom Gaza-Krieg…
Ein Grund, warum ich dem linken Lager den Rücken kehrte, lag schon vor vielen Jahren klar auf der Hand: Die SED-Nachfolge hat ein massives Problem mit Antisemitismus. Und man muss keine großen Recherchen betreiben, um sich in dieser Auffassung bestätigt zu fühlen. So beschloss die Nachwuchsorganisation „solid“ 2025: „Wir haben versagt, den kolonialen und rassistischen Charakter des israelischen Staatsprojekt […] anzuerkennen“.
Artikel lesenFriedrich, die Raufasertapete des deutschen Geschichtszimmers, Merz: Ihr müsst arbeiten, arbeiten, arbeiten – bis ich Stopp sage!
Die Deutschen, ohne jede Einschränkung, ganz allgemein, sollen mehr arbeiten. Mit dieser neuen Forderung hat sich Friedrich Merz jüngst wieder einen äußerst verderblichen Namen gemacht. Wenn er denn einmal in der Bundesrepublik weilt, dann fällt er mit Hohn und Spott gegenüber der eigenen Bevölkerung auf. Als wenn die breite Gesellschaft nicht schon schuften würde, es sich aber eine ziemlich klar zu umgrenzende Gruppe gemütlich macht in einer Hängematte jenes Sozialsystems, das eigentlich nur dafür gemacht ist, bei echten Schicksalsschlägen einzuspringen.
Artikel lesenBerlin, Berlin, nie wieder nach Berlin: Wie die Hauptstadt durch Bum-Bum-Bürgermeister Wegner ihren letzten Glanz verloren hat…
Ich muss schon lange zurückdenken, wenn ich mich an meine letzte Fahrt nach Berlin erinnern will. Von damals sind mir gute Eindrücke geblieben, doch wie gesagt, es ist eine Weile her. Da war Kai Wegner noch nicht Bürgermeister, das Stadtbild einigermaßen aufgeräumt, die Sicherheitslage stabil. Auch der Strom funktionierte, die Regenbogenflaggen hielten sich in Grenzen, man kam sich nicht fremd vor im eigenen Land.
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