BSW-Studie bescheinigt Substanz bei migrationskritischen Geringverdienern, Nachholbedarf bei kriegsmüden Männern!

Eine Frage, die politische Beobachter seit jeher umtreibt, ist jene nach der ideologischen Einordnung des BSW. Gegründet als ein lagerübergreifendes Bündnis von Sahra Wagenknecht, wollte man sich ausdrücklich nicht in das klassische Schema zweier Pole zwängen lassen, sah sich eher als ein Sammelbecken, das aus unterschiedlichen Richtungen Wähler für sich abfischt. Eine jüngste Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts kommt nach einer Erwerbspersonenbefragung unter den Stimmberechtigten der Bundestagswahl 2025 zum aktuellen Ergebnis, dass die Partei überdurchschnittlich ostdeutsch geprägt sei.

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Klinkenputzer, Fußsoldat und Tausendsassa: Nikolai Mirec ist die gute Seele einer erfolgreichen AfD-Ratsfraktion in Düsseldorf!

Eine Partei, die auch weit nach zehn Jahren auf dem politischen Tableau noch immer zu jenen Kräften gehört, die sich ausdrücklich jenseits des Establishments verstehen, ist mehr denn je darauf angewiesen, ihre Basis und das Fundament zu stärken, es auszubauen und zu festigen. In fast allen Regionen scheint die AfD mittlerweile angekommen zu sein. Trotzdem braucht es eine Verdichtung der Strukturen, eine Sichtbarkeit bis hinein in die Peripherie. Insbesondere die kommunale Ebene als Wiege der Volksherrschaft ist ein besonders schützenswerter, aber auch chancenreicher Ort, an dem die direkte Ansprache des Souveräns am besten gelingt.

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Ein Experte, wie ihn sich Parteien wünschen: AfD-Fachpolitiker Marcus Resch brilliert zu Windkraft, Arten und den Nöten von dir oder mir!

Nicht nur der Journalismus setzt in seiner Berichterstattung eigentlich auf die völlig falschen Prioritäten. Er greift vor allem Inhalte und Personen auf, die in der ersten Reihe stehen, von sämtlichen Quellen durchgekaut werden. Doch die Demokratie wächst von der Graswurzel nach oben. Der Fisch stinkt vom Kopf her, besonders geruchslos ist er also an seinem Ende. Die Arbeit an der Basis stellt allen Ursprung dar, das Fundament bildet Engagement auf kommunaler und Landesebene. Insofern lohnt es sich, öfter einmal den Blick vom hauptstädtischen Berlin in die einzelnen Regionen zu richten.

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Zwischen Walen und Wahlen liegen im Jahr 2026 nur ein paar Monate: Wie SPD-Minister Till Backhaus fürs politische Überleben buckelt…

Mitte März 2026 war in der Ostsee ein Buckelwal gestrandet. Das Tier hatte sich vor der Insel Poel festgesetzt, fand aus eigener Kraft nicht zurück ins weite Meer. Kurz darauf begann eine geschichtlich einmalige Rettungsaktion, die seither Deutschland in Atem hält. Zentraler Protagonist in der ganzen Geschichte ist der Umwelt- und Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus. Der SPD-Politiker engagiert sich prominent, hofft offenbar auf Zuspruch von Naturschützern, auch bei der anstehenden Landtagswahl. Denn in den Umfragen liegen die Sozialdemokraten derzeit klar hinter der AfD. Sie trennen acht bis vierzehn Prozent, je nach Meinungsforschungsinstitut.

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Nützlich, solange zuverlässig: Meine journalistische Enttäuschung über den vorteilsbedachten Umgang von AfD und BSW!

Gerade in einer gesellschaftlich polarisierten Zeit, die von einer breiten Medienlandschaft dafür genutzt wird, die Spaltung zwischen den Menschen in unserem Land noch weiter voranzutreiben, macht man sich als Journalist durchaus Gedanken, wie man sich in der schwierigen Gemengelage positioniert. Der Auftrag der dritten Gewalt lautet eigentlich in Richtung Unabhängigkeit, Objektivität und Ausgewogenheit. Doch viele Kollegen sind von diesem hehren Anspruch mittlerweile weit entfernt, haben in das Lager von Propagandisten und Aktivisten gewechselt, machen sich zum Sprachrohr von NGOs oder der Regierung.

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War der NiUS-Bericht tatsächlich „sämtlich unwahr“? – Das LG Köln versucht, plausible Werturteile als falsche Tatsachen zu deklarieren!

Ist es nun eine schlichte Falschberichterstattung gewesen oder hat sich ein Gericht mit seiner Eilentscheidung das Leben zu einfach gemacht? Das LG Köln verbot dem Portal „NiUS“ die weitere Thematisierung eines vermeintlichen „Fastenbrechens für Bürgergeldempfänger“. Im ursprünglichen Artikel ging es um die These, das Dortmunder Arbeitsamt habe den Ramadan mit einem Luxusbuffet gefeiert. Als sämtlich unwahr kassierten die Roben den Beitrag, untersagten die künftige Verbreitung. Genau drei Passagen wurden als Anlass genommen, den vorläufigen Beschluss zu rechtfertigen.

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Ein Fitnessökonom, der die Jugend begeistert: BSW-Nachwuchshoffnung Jannik Schleemann und das Geheimrezept des „Grassrootings“…

Was ist das größte Pfund einer Gesellschaft? Nicht wenige von uns dürften die nachkommende Generation als entscheidend für die Zukunft ansehen. Und dies gilt auch mit Blick auf Parteien. Wer es im Jahr 2026 nicht fertig bringt, die Sprösslinge für sich zu gewinnen, der steht langfristig vor dem Problem des demografischen Wandels, vor einem Wegbrechen von Wählerklientel. Verschiedene etablierte Kräfte scheinen den Schuss nicht gehört zu haben, sie fokussieren sich weiterhin auf ein zementiertes Fundament der über 60-Jährigen.

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Vom Beinahe-Oberbürgermeister zum Defacto-Vorsitzenden: Beste Chancen für Luigi Pantisano, die Linke noch linker als links zu machen…

Konstanz war 2020 nur knapp einem Desaster entgangen. Denn es fehlte nicht viel, dann hätte die Universitätsstadt einen Oberbürgermeister der „Linken“ gehabt. Luigi Pantisano war angetreten, lag sogar im ersten Wahlgang vorne. In der zweiten Runde musste er sich dann Amtsinhaber Ulrich Burchardt von der CDU geschlagen geben. Doch trotz dieser Niederlage hatte er für überregionale Aufmerksamkeit gesorgt. Und sie setzt sich bis heute fort. Mittlerweile ist der 46-Jährige Bundestagsabgeordneter. Und er beabsichtigt aktuell, nach dem Rücktritt von Jan van Aken, für den Vorsitz seiner Partei zu kandidieren.

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Traditionelle Journalisten auf der Sinnsuche: Wie Hamsterrad, Algorithmen und Debattenkultur den „Underdogs“ der Branche seelisch zusetzen…

Es gibt viel von diesem neumodischen Kram, oftmals beschönigt, abstrahiert oder umschrieben durch Anglizismen. Doch nicht alles sollten wir verteufeln, weil uns der Name nicht gefällt. Psychische Erkrankungen und seelische Leiden sind ohnehin verpönt, auch im 21. Jahrhundert. Betroffene werden häufig kaum ernst genommen, sie sollen sich „einfach nicht so anstellen“. Laut Wörterbuch ist das sogenannte Burnout ein „Zustand emotionaler, mentaler und körperlicher Erschöpfung, verursacht durch chronischen, meist berufsbedingten Stress, der nicht erfolgreich verarbeitet wurde“.

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Zustandsbericht der Republik im Frühjahr 2026: Während schwule Männer Eltern werden, bringen rechte Verschwörer einen Wal zum Schwingen…

Wir schreiben das Jahr 2026. Eine Zeit, in der wir oftmals von Epochenbrüchen, Stilbrüchen, Kulturbrüchen hören. Doch stimmt das überhaupt? Sind wir nicht schon weit über die Abbruchkante hinaus? Da ist ein ganzes Land ins Rutschen gekommen. Schuld sind nicht monsunartige Regenfälle durch den Klimawandel. Sondern die vexatorische Erosion des Fundaments, auf dem diese Republik über viele Jahrzehnte erfolgreich funktionierte. Es wird von einem Frühjahr, Sommer und Herbst der Reformen philosophiert. Gleichzeitig hören wir immer wieder, unsere Zukunft entscheidet sich am Hindukusch, am Horn von Afrika, im Donbass und neuerdings in der Straße von Hormus.

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Als sich der Bodensee noch etwas bläulicher färbte: AfD-Erfolgskandidat Lukas Huber plaudert in Konstanz aus dem Nähkästchen…

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg hatte die AfD ein beachtliches Ergebnis erzielt. Sie konnte die Werte vom letzten Mal verdoppeln, machte sich auch im Westen endgültig zu einer Kraft, an der man kaum noch vorbeikommt. Nicht zuletzt dank des couragierten Einsatzes von vielen Kandidaten an der Basis war der große Vertrauensgewinn bei den Menschen möglich geworden. Und es gab einige Motivierte, die sich mit ganz besonders viel Hingabe für die Verbreitung von Ideen und Konzepten jener Partei stark machten, die in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer so oft degradiert und herabgewürdigt wird.

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Stilles Gedenken an mindestens 426.000 Opfer: Die Dresdner Trauerwache macht das Ausmaß eines ungeheuerlichen Staatsversagens greifbar!

Eine der schlimmsten, aber gleichsam menschlichsten Eigenschaften unserer Zivilisation ist die Abstumpfung. Werden wir über einen längeren Zeitraum mit immer wieder gleichen Ereignissen konfrontiert, preisen wir sie irgendwann in unseren täglichen Lauf ein, auch wenn jedes einzelne von ihnen wiederum ein zum Himmel schreiender Akt von Ungerechtigkeit, Abwendbarkeit und Verantwortungslosigkeit ist. Da flackern fast im Stundentakt die Meldungen über Gewaltverbrechen auf unseren Straßen über den Ticker.

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