Sind es Szenen einer gescheiterten Ehe – oder ist es doch eher der klassische Seitensprung, von Anfang an auf Einmaligkeit und Kürze ausgelegt? Über vier Dekaden lang war Robert Crumbach Mitglied der SPD. Der Arbeitsrichter gehörte den Genossen bis Anfang 2024 an, wechselte dann zum Bündnis von Sahra Wagenknecht. Er half beim Aufbau des Landesverbandes in Brandenburg, wurde dortiger Vorsitzender und Spitzenkandidat. Nach dem Urnengang führte er die Fraktion im Parlament von Potsdam an, war im Kabinett Woidke IV Vize-Ministerpräsident und Ressortchef für Finanzen und Europa.
Artikel lesen„Dass ich nicht die Zukunft der Partei bin, das weiß ich selbst“: Was interessiert Wolfgang Kubicki sein Geschwätz von gestern?
„Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen“, so sprach einst Vordenker Voltaire, um einigermaßen passgenau jene Situation zu beschreiben, in der sich aktuell die FDP befindet. Liberalismus lebt von der Freiheit des Andersdenkenden, auch in den eigenen Reihen. Gleichzeitig birgt sie die infektiöse Gefahr, dass man sich gegenseitig in Grund und Boden verhackstückt, vor lauter Stimmenvielfalt erstarrt. Ein Spannungsfeld zwischen Erneuerung, Profil und Einheit zeichnet sich ab, wenn nunmehr die Fronten geklärt sind.
Artikel lesenEin jahrelanger Kampf gegen Konzernmacht, Untätigkeit und Schweigen: Corona-kritischer IT-Spezialist Marc Weidner ringt um Gerechtigkeit!
Unsere Biografien sind keine geraden Linien, sondern immer wieder ein Auf und Ab. Besonders brisant werden Krisen allerdings dann, wenn man einigermaßen unverschuldet in sie hineingerät. Die fehlende Aufmerksamkeit macht den Leidensdruck für Betroffene nicht geringer, ganz im Gegenteil. Denn oftmals ringen sie darum, beachtet zu werden. Nicht etwa, um Mitleid zu erhaschen. Sondern aus der schlichten Ambition, Fehlentwicklungen aufzuzeigen. Diese Mission verfolgt auch der deutsche IT-Spezialist Marc Weidner, der gegen einen europäischen Megakonzern klagt.
Artikel lesenRundfunkrat Dipama und die 23 Asylbescheide: Einbürgerung dank fehlender Ausweispapiere, Härtefallkommission und geltender Gesetze…
Ob er beabsichtigt hatte, im Jahr 2026 in aller Munde zu sein? Hamado Dipama führte offensichtlich ein bescheidenes bis erbärmliches Leben in Burkina Faso. Zumindest wollen uns dies manch mitfühlende Medien suggerieren, die im Augenblick einen Mann in Schutz nehmen, der mit Strafanzeigen scheinbar nur so um sich wirft. 2002 nach Deutschland gekommen, weil er in seiner Heimat angeblich unterdrückt wurde. Während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre schloss er sich einer Widerstandsbewegung gegen den Putschisten Blaise Compaoré an, wurde anschließend verfolgt und exmatrikuliert, tauchte unter und wanderte aus.
Artikel lesenDas entlarvende Schweigen von Friedrich Merz: Um 18 Uhr erkannte der „gläubiger Katholik“, dass Ostern ein Anlass für Grüße ist…
Im Internet wurde bereits wild spekuliert. Hatte Friedrich Merz vergessen, dass Ostern ist? Zum Ramadan grüßte er die Muslime ausgiebig, fast schon so, als sei er selbst konvertiert. Doch zum höchsten Fest der Christenheit schwieg der Hüne in den sozialen Medien. Erst Sonntagabend um 18 Uhr fiel ihm ein: Da war doch was. In einem Video wandte er sich an die Nation. Mit gerade einmal 63 Worten. In einer überaus lieblos wirkenden Botschaft, mit nahezu griesgrämigem Gesichtsausdruck, spricht er von Neuanfang und Zuversicht.
Artikel lesenDie Pflicht der Öffentlichkeit zur Anklage des dysfunktionalen Rechtsstaates: Es geht nicht um Fehlurteile, sondern um ein Systemversagen!
Es war eine perfide Tat, die am 21. August 2025 die gesamte Republik erschütterte. Nach einem Überfall auf die Tankstelle in Völklingen flüchtete Ahmet G. zu Fuß. Drei Polizisten verfolgten ihn, in einem Handgemenge ging der damals 18-Jährige mit einem Buttermesser auf die Beamten los. Er entriss dem Anwärter seine Dienstwaffe und feuerte insgesamt 17 Schüsse ab. Sechs davon trafen den 34-jährigen Oberkommissar Simon B., die beiden anderen Beteiligten verletzte oder verfehlte der Schütze. Am 1. April hat die Jugendkammer des Landgerichts Saarbrücken den Angeklagten mit Blick auf das Tötungsdelikt allerdings freigesprochen.
Artikel lesenKreuzweg wie die Flucht über das Mittelmeer, Osterfeuer als Lichtermeer „unserer Demokratie“: Die Kirche bleibt der Populärtheologie treu!
Mittlerweile spielt sich an christlichen Feiertagen in Deutschland fast immer das Gleiche ab. Wo es den Kirchen auch möglich ist, nutzen sie die Gelegenheit, zu moralisieren, zu wettern und zu spalten. Dass zu Ostern der Blick auf das Schicksal der Migranten in sämtlichen Himmelsrichtungen gelenkt wird, statt zwischendurch auch daran zu denken, in welch einer prekären Sozialsituation Bürger in unserem Land stecken, ist dabei nur eines der geringsten Übel. Immerhin starb Jesus demnach für Ortskräfte in Afghanistan, Arme in Afrika und Verfolgte in Gaza gleichermaßen.
Artikel lesen„Mutlos“ und „halbherzig“: Einer militaristischen AfD-Bundestagsfraktion geht die Wehrpflicht-Modernisierung offenbar nicht weit genug!
Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Spannungsfeld auftut. Zwar hat die AfD-Bundestagsfraktion das sogenannte Wehrdienst-Modernisierungsgesetz geschlossenen abgelehnt. Doch die Kontroverse geht weiter. Insbesondere eine entsprechende Passage sorgt derzeit für Furore und Empörung. Selbst Minderjährige müssen sich künftig für einen Auslandsaufenthalt von mehr als drei Monaten eine Genehmigung des zuständigen Karrierecenters der Bundeswehr einholen. Diese Pflicht gilt bis zu einem Alter von 45 Jahren und soll die Wehrerfassung für den Fall einer potenziellen Einberufung unterstützen.
Artikel lesen„Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst!“: Die Osterbotschaft richtet sich an alle Unerschrockenen, die politischen Wandel wollen!
Der Tod ist nicht das Ende, sondern der Anfang eines neuen Lebens. Mit dieser Botschaft gilt das Osterfest als eine Quelle der Hoffnung für all jene, die an die Auferstehung von Jesus glauben, der von Gott als eingeborener Sohn gegeben wurde, um am Kreuz zu sterben, später aber den Stein vor dem Grab wegrollen sollte. Doch was bedeutet diese Verheißung konkret für das Jahr 2026, in dem wir in vielerlei Hinsicht ohne Perspektive dastehen? Täglich grüßt das Murmeltier, die Politik befindet sich im Hamsterrad. Effektiv wirken kann sie längst nicht mehr.
Artikel lesenEine Regierung entfremdet sich vom westlichen Wertekanon: Israels Kabinett will verurteilte Palästinenser am „Galgen hängen sehen“!
Das diesjährige Osterfest wird nicht nur in Israel überschattet von Meldungen des Schreckens. Doch insbesondere das Heilige Land spielt aktuell eine unrühmliche Rolle in der Weltgeschichte. Widerspruch in Richtung von Jerusalem kommt auf, im Krieg gegen die Palästinenser über die Stränge zu schlagen. Da scheint der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht mehr gewahrt zu bleiben. Wann genau die Grenze zwischen Selbstverteidigung und Rache, zwischen Prävention und Vergeltung überschritten wurde, ist wohl nicht nur nach dem Völkerrecht diffizil zu beurteilen.
Artikel lesenDank SPD, „Jungem Forum“ und „Grüner Liste“: Wer in Konstanz Bäume fällen will, muss sie künftig für mindestens 2.258,50 Euro ersetzen!
In Konstanz regiert Grün-Rot. Nein, offiziell gibt es im Gemeinderat keine Koalitionen. Doch längst hat ein Bündnis übernommen, das sich in vielen Fragen einig ist. Manchmal unter Hinzunahme von Stimmen der FDP, in der Regel gegen das Votum der CDU, beschließen die kommunalen Volksvertreter in ihrer ökosozialistischen Regelwut ein Affront nach dem anderen gegen die Gemeinschaft. Seit die Stadt als erste in der Republik den Klimanotstand ausrief, fließen Unsummen in Prestigeprojekte. Man will die Eisbären retten, als ein Fleckchen Erde mit gerade einmal 85.000 Einwohnern.
Artikel lesenPolitische Gerüstbauer braucht das Land: Wie die AfD nicht nur in Rheinland-Pfalz auf Expertise und Einsatz ihrer couragierten Basis setzen kann!
Nach der Wahl ist vor der Wahl. Rheinland-Pfalz hat die Zusammensetzung des Landtages neu bestimmt. Doch es gibt keinen Grund, in der politischen Überzeugungsarbeit nachzulassen. Dies gilt insbesondere auch für die AfD, die im Südwesten gleich zwei grandiose Ergebnisse einfahren konnte. Nach Baden-Württemberg hat man auch in zwischen Koblenz und Trier erhebliche Stimmenanteile hinzugewonnen. Die Partei ist nicht mehr wegzudenken, als schlagfertige Opposition kommt kaum jemand an ihr vorbei.
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