Laut geltenden Regelungen sind gemeinnützige Vereine dazu angehalten, parteilich neutral zu bleiben und politische Aktivitäten auf einen in der Satzung definierten Zweck zu reduzieren. Doch in einer Zeit, in der die Grenzen zwischen sogenanntem zivilgesellschaftlichen Engagement und vermeintlich ideologischer Propaganda zunehmend verschwimmen, drohen nicht nur Tabubrüche, sondern ein regelmäßiges Entfremden und Überschreiten von gesteckten Zielen. So scheint es auch im Falle des Rhizom e.V. in Bonn. Er betreibt das „Kulturzentrum Alte VHS“, steht in einem Mietvertrag mit dem Städtischen Gebäudemanagement (SGB).
Artikel lesenIn Anlehnung an die Ursprünge: Basis-Initiative „Direkte Demokratie Jetzt“ will repräsentatives System um plebiszitäre Elemente ergänzen!
„Die Demokratie ist eine reizvolle Staatsform, voll von Vielfalt und Unordnung, die eine Art Gleichheit an Gleiche und Ungleiche gleichermaßen verteilt“, so unterstrich es der kritische Vordenker Platon, welcher in seiner Schiffsparabel die Sorge formulierte, dass unter plebiszitären Verhältnissen die Matrosen den Kapitän überstimmen könnten. Doch ist nicht genau dieses Ideal der ursprüngliche Gedanke jener Volksherrschaft, wie sie heute nur noch an wenigen Orten gelebt wird? In der Schweiz findet man Überreste der attischen Variante von Partizipation.
Artikel lesenNach der Amokfahrt von Leipzig: Die Debatte über „deutsche Täter“ lenkt von einem psychiatrisch-behördlichen Systemversagen ab!
Hätte die Amokfahrt von Leipzig verhindert werden können? Würden Poller irgendetwas ändern? Welche Konsequenzen zieht die Politik aus mehreren Toten und dutzenden Verletzten? Es sind die immer gleichen Fragen, welche sich auch dieses Mal wieder stellen. Nur allzu oft haben sie symbolischen Charakter, statt den Finger tatsächlich in klaffende Wunden zu legen. Diese müssen bei den Überlebenden der Tat heilen, in der Öffentlichkeit braucht es hingegen Mut, neuerlich ein Systemversagen zu attestieren. Denn Jeffrey K. hatte sich am 17. April 2026 freiwillig in stationäre Behandlung begeben.
Artikel lesenDas VG Düsseldorf bestätigt noch einmal ganz ausdrücklich: Syrern droht bei Abschiebung in ihre Heimat „regelmäßig keine Gefahr mehr“…
Er hatte mit seiner Aussage für Empörung und Entsetzen gesorgt. Außenminister Johann Wadephul war nach einem Besuch im Raum Damaskus zu der Einschätzung gelangt, dass die Situation in Syrien schlimmer sei als im Deutschland von 1945. Der CDU-Politiker bezog sich hierbei vor allem auf den Umfang der Zerstörung durch den Bürgerkrieg, suggerierte wohl aber mehr als indirekt, dass er es für kaum zumutbar hält, Asylbewerber von dort wieder in ihren ursprünglichen Gefilde zu verweisen. Doch schon wieder ist ihm die Justiz in die Parade gefahren.
Artikel lesenEinfallslos, vorgeschoben, orchestriert: Wenigstens in der Begründung für ihren „eXit“ hätten sich Grünlinke Mühe geben können…
Man nennt es wohl eine konzertierte Aktion, was sich da auf der Plattform X bot. Ziemlich zeitidentisch und buchstabengleich kündigten die Parteien SPD, Grüne und Linke an, sich aus dem sozialen Medium zurückzuziehen. Gleichsam gaben zahlreiche Politiker dieser Couleur an, das ehemalige Twitter verlassen zu wollen. Als Grund hierfür wurde in erster Linie sogenannte „Desinformation“ vorgeschoben, es sei ein Chaos entstanden, seit Elon Musk das Ruder übernommen habe. Ein entsprechender Hashtag ging unmittelbar in die Vollen, klare wie derbe Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten.
Artikel lesenMein ganz persönlicher Stil- und Epochenbruch: Ich weiche, damit Pöbelkultur oder Filterblase im Journalismus 4.0 ihren zulässigen Raum haben!
„Wenn du fliegen willst, musst Du Dinge loslassen, die Dich runterziehen“, so formulierte es einst die erste afroamerikanische Literaturnobelpreisträgerin, Toni Morrison. 2014 entschied ich mich, lange nach meiner Beraterausbildung, eine zweite Qualifikation anzutreten. Der Journalismus sollte es sein, den ich bis 2023 vor allem in der analogen Welt praktizierte. Dann wagte ich das Eintauchen ins Virtuelle, in ein Umfeld, von dem ich ehrlicherweise sagen muss, das ist mir stets fremd geblieben ist. Deshalb entschloss ich mich parallel, diesen vorliegenden Blog zu eröffnen, wo ich selbst Herr im Hause bin, ohne Regulierung und Intervention von außen.
Artikel lesenKonformitätsdruck und Moralhegemonie: Konstanzer Scheindemokraten glänzen durch Ausgrenzung, Einschüchterung und Zensur!
Entweder, du bist für uns, oder du bist gegen uns. Abgewandelt aus dem Matthäusevangelium, gilt diese Aufforderung zum klassischen Lagerdenken bis heute als Grundlage dafür, ein Schwarz-Weiß-Muster in der Gemeinschaft durchzusetzen. Individuen werden ausgespielt und aufgehetzt, häufig unter moralischem Konformitätszwang Position zu beziehen, Loyalität zu erweisen. Das Manöver subtiler Einflussnahme auf Gesinnung und Meinung ist kein biblisches Relikt, sondern aktueller denn je. In Zeiten der Brandmauer wird zwischen „der“ und „unserer“ Demokratie unterschieden.
Artikel lesenHilft jetzt etwa nur noch ein Verbot? Studie der Universität Konstanz wirft Bodenseekatamaran klimaschädliche Methan-Aufwirbelung vor…
Auch das noch! Wer hätte es ahnen können, dass nach dem Verbrennerauto, dem Privatjet, der Ölheizung, dem Schweinebraten oder dem atmenden Erwachsenen nun auch die Bodenseefähre zu den Bösen gehört. Wieder ist es eine Studie, die Schreckliches zutage fördert. Wie Wissenschaftler aus Konstanz mitteilen, hat sich nicht nur der täglich pendelnde Katamaran nach Friedrichshafen schuldig gemacht. Durch die Wellen, die er beim Gleiten über die Untiefen des Schwäbischen Meeres hinterlässt, wird das Sediment aufgewirbelt. Und mit ihm auch eine große Menge Methan.
Artikel lesenSorge vor einer Neuwahl-Koalition mit der AfD: Kanzler Merz hat Vollmacht und Pflicht zugleich, den schwarz-roten Spuk endlich zu beenden!
Was wird da nicht schon alles diskutiert, wie es in Berlin weitergehen könnte. Denn mittlerweile rumort es bis an die Basis der Union. Und zwar so laut, das Friedrich Merz nicht mehr überhören kann, wie hinter vorgehaltener Hand über ihn gesprochen und gedacht wird. Teilweise machen prominente Vertreter die Kritik sogar öffentlich, die ersten Abgeordneten distanzieren sich, zeigen großes Unverständnis über den Stil des Kanzlers. Schließlich scheint ihnen klar zu werden, dass man aufs falsche Pferd setzte. Es begann schon mit der Bereitschaft, sich Koalition und Amt bei den Sozialdemokraten zu erkaufen.
Artikel lesenBaden-Württemberg bleibt Grün-Schwarz, doch was wird aus Violett-Orange? Ein Blick an Deutschlands Zipfel, nach der Landtagswahl…
Cem Özdemir ist auf der Zielgeraden, er dürfte der nächste Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden. Der Koalitionsvertrag scheint in trockenen Tüchern, Herausforderer Manuel Hagel wird wahrscheinlich das Innenresort übernehmen. Große Veränderungen zu bisher kann man kaum erwarten. Vielleicht gestaltet sich der Regierungsstil etwas moderner, schließlich war Winfried Kretschmann in die Jahre gekommen. Inhaltlich spricht viel für ein „Weiter so“, denn es war zuletzt eine ziemliche Schlammschlacht, manchmal vielleicht sogar unter der Gürtellinie, die die Entscheidung am 8. März 2026 brachte.
Artikel lesenAnzeichen von Fäulnis und Zerfall: Die Koalition wird apparativ beatmet, bis Aigner, Prien oder Klöckner am Spreebogen eingezogen sind…
Da wissen Politiker der CSU plötzlich nicht mehr, was sie ihren eigenen Anhängern entgegenhalten sollen, ziehen sogar langjährige Unterstützer in Erwägung, zur AfD zu wechseln. Bei den Christdemokraten hingegen gibt es Vertreter, die die Koalition in Berlin bereits für gescheitert erachten. Vielleicht atmet sie noch, möglicherweise hat sie Puls. Bestimmt hängt sie jedoch am Tropf, eventuell läuft bereits die Reanimation. Man weiß es nicht so genau, hirntot scheint das Bündnis schon länger zu sein. Untereinander spricht man kaum noch, sondern der Richtlinienkompetente schreit seinen Vize an.
Artikel lesenDramatik in der Ankündigung, Unaufgeregtheit vor laufender Kamera: Zwei Menschen haben sich getraut, miteinander zu sprechen!
Beinahe über Nacht hat nicht nur Twitter seine Angst vor dem „gefährlichsten“ Mann Deutschlands verloren. Das mehrstündige Interview von Ben Berndt mit Björn Höcke ist in den sozialen Medien weiterhin Gesprächsthema Nummer Eins. Für die einen Beobachter hakte der Podcaster zu wenig nach, für den anderen Zuseher konnte der AfD-Politiker endlich einmal ausreden. Die wichtigste Botschaft aus der Veranstaltung: Die Welt steht noch. Und das ist kein Zufall. Denn was war passiert? Zwei Menschen haben sich auf ein Projekt eingelassen, von dem man erwarten konnte, dass es die linke Seele zur Weißglut bringt.
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