Zum 30. Juni 2026 beende ich meine aktive Tätigkeit als selbständiger Journalist. Mit diesem Datum werde ich den vorliegenden Blog auch nicht mehr mit Inhalten befüllen. Er wird voraussichtlich noch bis zum 31.12.2026 als Archiv für jeden zugänglich und lesbar bleiben. Meine schwere Entscheidung erfolgt nach reiflicher Überlegung angesichts meiner momentanen Lebenslage. Trotzdem bin ich weiterhin zu finden. Auf X, Facebook, Telegram und Buffer, aber auch mit einer sehr reduzierten Version von einem Online-Tagebuch auf meiner privaten Homepage.
Artikel lesenEine krude Hypothese, kurz vor dem Hitzschlag: Was wäre wohl aus mir geworden, hätte mich das ZDF für seine launige Sendeanstalt gewinnen können?
Wenn du am Samstag in der Hitze nicht so genau weißt, worüber du nachdenken sollst, kommen dir merkwürdige Theorien in den Sinn. Was wäre eigentlich gewesen, hätte ich mich auf einen Job beim ÖRR beworben? Die Antwort ist relativ klar. Entweder wäre ich heute in der Psychiatrie – oder im Kloster. Glücklicherweise bin ich längst über den Punkt hinweg, mich für die vermeintlichen Kollegen bei ARD und ZDF fremdzuschämen. Und ich muss mich auch nicht für ihr Verhalten rechtfertigen. Denn uns eint allenfalls die Berufsbezeichnung.
Artikel lesenDas Parteienverbot als „zweischneidiges Schwert“ und absolute Ausnahme: Wer in Deutschland den wahren Umsturz plant, hat die Antifa längst verlauten lassen!
Das Gutachten über die potenziellen Erfolgsaussichten für ein Verbot der AfD ist ja nicht nur das gigantische Sammelsurium von handwerklichen Fehlern, sondern schlichtweg eine Anmaßung gegenüber dem Bundesverfassungsgericht. Es kommt auch in diesem Fall nicht auf Quantität, sondern auf Qualität der Argumente an. Und diese erweist sich als desaströs. Denn da bedienen sich vermeintliche Experten empirischer Schlusstechniken, mit denen ernstzunehmende Juristen bereits mehrfach Schlitten gefahren sind. Das bloße Aneinanderreihen von kontextlosen Zitaten, um daraus eine allgemeine Haltung oder Programmatik abzuleiten, scheiterte bereits in Köln.
Artikel lesenMarkus Söder unter dem Regenbogen: Ein entchristianisierter Ministerpräsident stößt auf seine heimliche Liebe zu Beliebigkeit, Zucht und Unordnung!
230.000 Teilnehmer sollen es gewesen sein, die auf dem Münchner CSD die bayerische Weltoffenheit gefeiert haben. Unter dem Segen von Markus Söder hatte der Fetischismus wieder einmal Ausgang. Eine bunte Parade, die so gar nicht an Demonstration oder Protest für mehr Grundrechte erinnert. Sondern an das Schaulaufen einer transferierenden Spezies, auf der Suche nach dem Geschlecht, in der Ungewissheit, ob Lack, Leder und Latex sitzen. Die Erwartungshaltung, eine Mehrheit möge diesen Lebensentwurf der maximalen Provokation respektieren, welcher nicht etwa darauf abzielt, ist unsittlicher Größenwahn.
Artikel lesen„Noch nie dagewesene Temperaturen…“: Das enge Zeitfenster der Wetterfrösche in der Betrachtung von Klima, Hitze und Rekorden wirkt immer manipulativer!
Aktuell hat man den Eindruck, manche Wettermoderatoren und Grünen-Politiker hätten das Copyright auf den Klimawandel. Nein, ich habe keinen Zweifel daran, dass er existiert. Doch bereits der liebe Gott hat sich dieses Phänomen schützen lassen. Seit rund 4,5 Milliarden Jahren folgen die unterschiedlichsten Phasen von Erwärmung und Abkühlung aufeinander. Die Hitze auf diesem Planeten war zu Zeiten deutlich katastrophaler denn im Moment, als nicht einmal an den Menschen zu denken war – und weder ein Auto noch eine Ölheizung CO2 emittieren konnte.
Artikel lesenPropaganda unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit: Das AfD-Verbotsgutachten wird nach dem Gären in sich zusammenfallen…
Die Entscheidung, ob eine Partei in Deutschland verfassungswidrig ist, trifft das höchste Gericht in Karlsruhe. Eine Organisation, die in Zusammenarbeit mit Partnern wie „FragDenStaat“, „Volksverpetzer“, dem „Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein“, „Bleibt stabil“ und dem „Postmigrantischen Jurist*innenbund“ zu einer Anklageschrift findet, die sie unter dem offiziell klingenden Titel des Gutachtens verkauft, beweist vom ersten Augenblick an Tendenziösität, Einseitigkeit und Voreingenommenheit. Von einem angeblich ergebnisoffenen Prozess kann bei diesem 1.500 Seiten umfassenden Pamphlet mit vermeintlich 2.500 Belegen zur Beweisführung schon dem Grunde nach keine Rede sein.
Artikel lesenDie „Justiz muss ihren Lauf“ nehmen: Frankreichs Präsident Macron und die Regungslosigkeit nach dem bestialischen Mord an Narbonnes 17-jährigem Louis…
Es sind Floskeln und Plattitüden, die sich die altbekannten Politiker Frankreichs nach dem Tötungsdelikt am 17-jährigen Louis in Narbonne leisteten. Der Jugendliche wurde auf einer Baustelle in den Hinterhalt gelockt und brutal zusammengeschlagen. Die fünf Täter – drei Pubertierend und zwei 19-Jährige, untergebracht in Hilfeeinrichtungen für minderjährige Ausländer aus Zentralafrika und dem Maghreb, dem Opfer bekannt – traten ihm wiederholt ins Gesicht, an den Kopf, auf Schläfe, Nase, Mund und den gesamten Körper, auch noch, als er am Boden lag.
Artikel lesenNEVER ARRIVE – Rezension und Interview zu Alexander Tuschinskis neuestem Konzeptalbum: Vom Parisien zum Tausendsassa…
„Throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.“ – Mark Twain, der amerikanische Schriftsteller und bedeutende Vertreter des Realismus, ist reich an Zitaten, die von der Verwirklichung unserer Träume handeln. Die Leinen zu lösen, den sicheren Hafen zu verlassen, die Winde in den Segeln zu nutzen, um zu erkunden, sich zu sehnen und am Ende zu entdecken. Wie viele Menschen haben eine solche Vision im Sinn.
Artikel lesenDurchschnittlich 19 Hitzetote im Jahr: Prof. Karl Lauterbach spekuliert mit tausenden Opfern der Sommertemperaturen abseits der Statistiken!
Er gehört für mich zu den abstoßendsten Charakteren, die sich in der jüngeren Politik herumgetrieben haben. Prof. Karl Lauterbach hat diese Gesellschaft in einer beispiellosen Hetzjagd auf Nicht-Immunisierte während der Corona-Pandemie auseinander getrieben. Wer sich nicht den Pieks geben lasse, sei bis März 2022 „geimpft, genesen oder leider verstorben“. Und weil ein Lernprozess nur den Vernünftigen vorbehalten ist, prognostiziert der ehemalige SPD-Minister im Augenblick wiederum viele, sogar tausende Hitzetote.
Artikel lesenSöders wirres Geschichtsverständnis: Nicht nur Weimar schämt sich für die dürftige Historienbildung eines bayerischen Weißwurst-Junkfluencers a.D.!
Wenn ein Ministerpräsident sein geistiges Niveau an die Entwicklung der PISA-Ergebnisse Deutschlands anpasst, mag das für den mittlerweile verstärkt auf Mampfbilder verzichtenden Markus Söder vielleicht gar kein so großes Imageproblem sein. Sondern da schließt sich der Kreis, dessen Anfang wie Ende zwischen Aktualität und Weimarer Republik gerade nicht zusammenfinden. Wir sind heutzutage Geschichtsrevisionismus gewohnt. Was wird die Vergangenheit relativiert, wenn der „Nazi“ nicht nur aufersteht, sondern an jeder zweiten Straßenecke lauert.
Artikel lesenCSD olé, Ratio adé: Der verheerende Bärendienst einer modernen Unkultur, die Errungenschaften einer ernsthaften Bürgerrechtsbewegung zunichtemacht!
Wenn ich mir vorstelle, vor über 20 Jahren erstmals und einmalig auf einem CSD gewesen zu sein, noch einigermaßen unwissend, was mich erwartet, deshalb gekleidet mit einem T-Shirt samt Deutschlandfahne auf der Brust, dann bin ich froh, dass es damals nur bei schrägen Blicken geblieben ist. Wer sich heutzutage mit Schwarz-Rot-Gold auf eine solche Veranstaltung wagen würde, dem käme die ganze Fülle einer Windel oder das imitierte Grunzen einer Schweinsmaske entgegen. Da wird Fetischismus zum Besten gegeben, es geht längst nicht mehr um gleiche Rechte.
Artikel lesenDen Auftrag verfehlt: Journalistische Freiheit endet, wo Parteien mit ideologisch-persönlichen Lügenmärchen in ihrer Substanz erschüttert werden sollen!
Momentan sind viele Kollegen wieder darum bemüht, den Spaltpilz in die AfD zu tragen. Nahezu toxisch soll er wirken, hat mir Journalismus allerdings wenig zu tun. Wenn sich die vierte Gewalt auf die Mission begibt, im Vorfeld mehrerer Landtagswahlen durch das bewusste Heraufbeschwören vermeintlicher Skandale, Distanzierungen und Konflikte den Eindruck zu erwecken, in der blauen Opposition werde mit harten Bandagen gegeneinander gekämpft, dann wird sie vom Beobachter und Kommentator zum Brandstifter und Aufrührer.
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