Nützlich, solange zuverlässig: Meine journalistische Enttäuschung über den vorteilsbedachten Umgang von AfD und BSW!

Gerade in einer gesellschaftlich polarisierten Zeit, die von einer breiten Medienlandschaft dafür genutzt wird, die Spaltung zwischen den Menschen in unserem Land noch weiter voranzutreiben, macht man sich als Journalist durchaus Gedanken, wie man sich in der schwierigen Gemengelage positioniert. Der Auftrag der dritten Gewalt lautet eigentlich in Richtung Unabhängigkeit, Objektivität und Ausgewogenheit. Doch viele Kollegen sind von diesem hehren Anspruch mittlerweile weit entfernt, haben in das Lager von Propagandisten und Aktivisten gewechselt, machen sich zum Sprachrohr von NGOs oder der Regierung.

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War der NiUS-Bericht tatsächlich „sämtlich unwahr“? – Das LG Köln versucht, plausible Werturteile als falsche Tatsachen zu deklarieren!

Ist es nun eine schlichte Falschberichterstattung gewesen oder hat sich ein Gericht mit seiner Eilentscheidung das Leben zu einfach gemacht? Das LG Köln verbot dem Portal „NiUS“ die weitere Thematisierung eines vermeintlichen „Fastenbrechens für Bürgergeldempfänger“. Im ursprünglichen Artikel ging es um die These, das Dortmunder Arbeitsamt habe den Ramadan mit einem Luxusbuffet gefeiert. Als sämtlich unwahr kassierten die Roben den Beitrag, untersagten die künftige Verbreitung. Genau drei Passagen wurden als Anlass genommen, den vorläufigen Beschluss zu rechtfertigen.

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Ein Fitnessökonom, der die Jugend begeistert: BSW-Nachwuchshoffnung Jannik Schleemann und das Geheimrezept des „Grassrootings“…

Was ist das größte Pfund einer Gesellschaft? Nicht wenige von uns dürften die nachkommende Generation als entscheidend für die Zukunft ansehen. Und dies gilt auch mit Blick auf Parteien. Wer es im Jahr 2026 nicht fertig bringt, die Sprösslinge für sich zu gewinnen, der steht langfristig vor dem Problem des demografischen Wandels, vor einem Wegbrechen von Wählerklientel. Verschiedene etablierte Kräfte scheinen den Schuss nicht gehört zu haben, sie fokussieren sich weiterhin auf ein zementiertes Fundament der über 60-Jährigen.

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Vom Beinahe-Oberbürgermeister zum Defacto-Vorsitzenden: Beste Chancen für Luigi Pantisano, die Linke noch linker als links zu machen…

Konstanz war 2020 nur knapp einem Desaster entgangen. Denn es fehlte nicht viel, dann hätte die Universitätsstadt einen Oberbürgermeister der „Linken“ gehabt. Luigi Pantisano war angetreten, lag sogar im ersten Wahlgang vorne. In der zweiten Runde musste er sich dann Amtsinhaber Ulrich Burchardt von der CDU geschlagen geben. Doch trotz dieser Niederlage hatte er für überregionale Aufmerksamkeit gesorgt. Und sie setzt sich bis heute fort. Mittlerweile ist der 46-Jährige Bundestagsabgeordneter. Und er beabsichtigt aktuell, nach dem Rücktritt von Jan van Aken, für den Vorsitz seiner Partei zu kandidieren.

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Traditionelle Journalisten auf der Sinnsuche: Wie Hamsterrad, Algorithmen und Debattenkultur den „Underdogs“ der Branche seelisch zusetzen…

Es gibt viel von diesem neumodischen Kram, oftmals beschönigt, abstrahiert oder umschrieben durch Anglizismen. Doch nicht alles sollten wir verteufeln, weil uns der Name nicht gefällt. Psychische Erkrankungen und seelische Leiden sind ohnehin verpönt, auch im 21. Jahrhundert. Betroffene werden häufig kaum ernst genommen, sie sollen sich „einfach nicht so anstellen“. Laut Wörterbuch ist das sogenannte Burnout ein „Zustand emotionaler, mentaler und körperlicher Erschöpfung, verursacht durch chronischen, meist berufsbedingten Stress, der nicht erfolgreich verarbeitet wurde“.

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Zustandsbericht der Republik im Frühjahr 2026: Während schwule Männer Eltern werden, bringen rechte Verschwörer einen Wal zum Schwingen…

Wir schreiben das Jahr 2026. Eine Zeit, in der wir oftmals von Epochenbrüchen, Stilbrüchen, Kulturbrüchen hören. Doch stimmt das überhaupt? Sind wir nicht schon weit über die Abbruchkante hinaus? Da ist ein ganzes Land ins Rutschen gekommen. Schuld sind nicht monsunartige Regenfälle durch den Klimawandel. Sondern die vexatorische Erosion des Fundaments, auf dem diese Republik über viele Jahrzehnte erfolgreich funktionierte. Es wird von einem Frühjahr, Sommer und Herbst der Reformen philosophiert. Gleichzeitig hören wir immer wieder, unsere Zukunft entscheidet sich am Hindukusch, am Horn von Afrika, im Donbass und neuerdings in der Straße von Hormus.

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Als sich der Bodensee noch etwas bläulicher färbte: AfD-Erfolgskandidat Lukas Huber plaudert in Konstanz aus dem Nähkästchen…

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg hatte die AfD ein beachtliches Ergebnis erzielt. Sie konnte die Werte vom letzten Mal verdoppeln, machte sich auch im Westen endgültig zu einer Kraft, an der man kaum noch vorbeikommt. Nicht zuletzt dank des couragierten Einsatzes von vielen Kandidaten an der Basis war der große Vertrauensgewinn bei den Menschen möglich geworden. Und es gab einige Motivierte, die sich mit ganz besonders viel Hingabe für die Verbreitung von Ideen und Konzepten jener Partei stark machten, die in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer so oft degradiert und herabgewürdigt wird.

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Stilles Gedenken an mindestens 426.000 Opfer: Die Dresdner Trauerwache macht das Ausmaß eines ungeheuerlichen Staatsversagens greifbar!

Eine der schlimmsten, aber gleichsam menschlichsten Eigenschaften unserer Zivilisation ist die Abstumpfung. Werden wir über einen längeren Zeitraum mit immer wieder gleichen Ereignissen konfrontiert, preisen wir sie irgendwann in unseren täglichen Lauf ein, auch wenn jedes einzelne von ihnen wiederum ein zum Himmel schreiender Akt von Ungerechtigkeit, Abwendbarkeit und Verantwortungslosigkeit ist. Da flackern fast im Stundentakt die Meldungen über Gewaltverbrechen auf unseren Straßen über den Ticker.

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Deutschland, der Säumige: Wie ein alemannisch-schweizerischer Schifffahrtsstreit am Bodensee zum Sinnbild unseres weltweiten Images wurde…

Es ist kein großes Geheimnis, dass es im südbadischen Raum zu gewissen Spannungen zwischen den zwei angrenzenden Ländern Deutschland und Schweiz kommt. In den Regionen von Basel bis Konstanz regt sich Widerstand gegen einen prosperierenden Einkaufstourismus, der zweifelsohne zu deutlichen Mehreinnahmen in den hiesigen Kassen führt. Gleichzeitig fühlen sich Einwohner diesseits der Grenze mittlerweile als Bürger zweiter Klasse, wenn Infrastruktur und Ladenzeilen von den Eidgenossen in Beschlag genommen werden.

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Das BSW zieht in den Hauptstadtwahlkampf: Vorfahrt für Wirtschaft, Friede und Gerechtigkeit, klare Grenzen der Einwanderungsgesellschaft!

Im Superwahljahr 2026 richtet sich der Fokus momentan auf die Abstimmung in Sachsen-Anhalt. Dort könnte die AfD die absolute Mandatsmehrheit erringen, weshalb zahlreiche journalistische Beobachter ihre Aufmerksamkeit in Richtung Magdeburg konzentrieren. Doch auch die Neubestimmung des Abgeordnetenhauses von Berlin, welche für den 20. September anberaumt ist, birgt durchaus potenzielle Überraschungen in sich. Welchen Absturz erlebt die CDU nach ihrem Debakel mit Bürgermeister Wegner, der lieber Tennis spielte, anstatt sich um die attackierte Energieversorgung zu kümmern?

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Hilfreich oder Maulkorb? Wie der hessische Vorstoß zum Israel-Leugnungs-Verbot auf das Allgemeingesetzlichkeitsprinzip trifft…

Das Land Hessen hat am 23. April 2026 einen Gesetzentwurf vorgestellt, der am 8. Mai in den Bundesrat eingebracht werden soll. Kern ist die Ergänzung des Volksverhetzungsparagraphen um einen neuen Absatz 4. Demnach soll künftig mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden, „wer in einer Weise, die geeignet ist, die Bereitschaft zu antisemitischen Gewalt- oder Willkürmaßnahmen zu fördern, öffentlich oder in einer Versammlung das Existenzrecht des Staates Israel leugnet oder zur Beseitigung des Staates Israel aufruft“. Der Umfang möglicher Sanktionierung orientiert sich dabei an der Regelung, den Holocaust in Frage zu stellen. Schon allein diesbezüglich scheint eine Diskrepanz in der Verhältnismäßigkeit vorzuherrschen.

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Niederträchtig und verwerflich: Wie der CDU-Abgeordnete Axel Müller die hässliche Seite eines Corona-Maßnahmen-Jüngers offenbarte…

Wie tief kann man moralisch sinken? Der CDU-Abgeordnete Axel Müller hat diese Frage mit „Ja“ beantwortet. In der Sitzung der Corona-Enquete-Kommission des Bundestages am 24. April 2026 war Stephan Kohn als Sachverständiger der AfD geladen. Der ehemalige Oberregierungsrat im Bundesinnenministerium hatte 2020 einen internen Bericht durchgestochen, in welchem er die Pandemie-Maßnahmen kritisierte und von einem „Fehlalarm“ sprach. Hierauf vom Christdemokraten angesprochen, entwickelte sich das Gespräch zunächst sachlich. Es ging um den Eindruck möglicher Vertuschung der Verantwortlichen, damals, als viele Entscheidungen gegen die Freiheit und für Einschränkungen der Grundrechte fielen.

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