Neuzugang für die Selbsthilfegruppe der anonymen Theatraliker: Friedrich Merz und seine vom Hochwasser bedrohten Tränensäcke…

„Hören wir doch mal auf, so larmoyant und so wehleidig zu sein in diesem Land“, so sagte es jener Mann, der aktuell befand: „Kein Kanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen“. Widersprüchlichkeit oder Doppelmoral, die Bewertung bleibt jedem von uns überlassen. Die Bürger wegen angeblicher Sensibilität maßregeln, selbst den Tränen nahe sein, wenn man als unbeliebtester Regierungschef der Welt mit Widerspruch innerhalb und außerhalb der sozialen Medien zu kämpfen hat. So ist er nun einmal, dieser Friedrich Merz.

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Sozialleistungen ab Tag 1, die sich nach rund 15 Jahren amortisieren: Der Verdruss, nicht nur über 47 Prozent Ausländer im SGB-II-Bezug…

Gemäß einer aktuellen Umfrage des WDR sprechen sich 66 Prozent der Deutschen dafür aus, dass Ausländer zunächst arbeiten sollten, ehe sie in der Bundesrepublik Transferleistungen erhalten. 91 Prozent der Anhänger der AfD plädieren in diese Richtung, 79 Prozent sind es bei der Union, selbst bei der Sozialdemokratie noch 63 Prozent. Als zentrale Beweggründe werden Fairness und die Nachhaltigkeit des Sozialstaates genannt. Das Solidarprinzip funktioniere nur dann, wenn man selbst oder die Eltern eingezahlt haben, um von diesem Beitrag im Zweifel profitieren zu können.

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Keine „ernsthaft bedrohende, außergewöhnliche Situation“: Der idyllische Eifelblick Koblenzer Richter auf die Situation an deutschen Grenzen!

Sind Kontrollen an den Binnengrenzen der Bundesrepublik weiterhin erlaubt? Wenn es nach Auffassung des Verwaltungsgerichts in Koblenz geht, dann verstößt Deutschland aktuell gegen geltende Normierungen. Insbesondere der Kodex für den Schengen-Raum, der 2024 noch einmal überarbeitet wurde, bietet für die momentane Praxis keine Grundlage, befanden die Roben in Rheinland-Pfalz. Geklagt hatte der saarländische Jura-Professor Dominik Brodowski, seiner Argumentation wurde gefolgt. Demnach liegt keine zeitlich befristete, zulässige Maßnahme vor, die notwendig ist, um die öffentliche Ordnung und innere Sicherheit zu wahren.

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BSW-Studie bescheinigt Substanz bei migrationskritischen Geringverdienern, Nachholbedarf bei kriegsmüden Männern!

Eine Frage, die politische Beobachter seit jeher umtreibt, ist jene nach der ideologischen Einordnung des BSW. Gegründet als ein lagerübergreifendes Bündnis von Sahra Wagenknecht, wollte man sich ausdrücklich nicht in das klassische Schema zweier Pole zwängen lassen, sah sich eher als ein Sammelbecken, das aus unterschiedlichen Richtungen Wähler für sich abfischt. Eine jüngste Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts kommt nach einer Erwerbspersonenbefragung unter den Stimmberechtigten der Bundestagswahl 2025 zum aktuellen Ergebnis, dass die Partei überdurchschnittlich ostdeutsch geprägt sei.

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Klinkenputzer, Fußsoldat und Tausendsassa: Nikolai Mirec ist die gute Seele einer erfolgreichen AfD-Ratsfraktion in Düsseldorf!

Eine Partei, die auch weit nach zehn Jahren auf dem politischen Tableau noch immer zu jenen Kräften gehört, die sich ausdrücklich jenseits des Establishments verstehen, ist mehr denn je darauf angewiesen, ihre Basis und das Fundament zu stärken, es auszubauen und zu festigen. In fast allen Regionen scheint die AfD mittlerweile angekommen zu sein. Trotzdem braucht es eine Verdichtung der Strukturen, eine Sichtbarkeit bis hinein in die Peripherie. Insbesondere die kommunale Ebene als Wiege der Volksherrschaft ist ein besonders schützenswerter, aber auch chancenreicher Ort, an dem die direkte Ansprache des Souveräns am besten gelingt.

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Ein Experte, wie ihn sich Parteien wünschen: AfD-Fachpolitiker Marcus Resch brilliert zu Windkraft, Arten und den Nöten von dir oder mir!

Nicht nur der Journalismus setzt in seiner Berichterstattung eigentlich auf die völlig falschen Prioritäten. Er greift vor allem Inhalte und Personen auf, die in der ersten Reihe stehen, von sämtlichen Quellen durchgekaut werden. Doch die Demokratie wächst von der Graswurzel nach oben. Der Fisch stinkt vom Kopf her, besonders geruchslos ist er also an seinem Ende. Die Arbeit an der Basis stellt allen Ursprung dar, das Fundament bildet Engagement auf kommunaler und Landesebene. Insofern lohnt es sich, öfter einmal den Blick vom hauptstädtischen Berlin in die einzelnen Regionen zu richten.

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Zwischen Walen und Wahlen liegen im Jahr 2026 nur ein paar Monate: Wie SPD-Minister Till Backhaus fürs politische Überleben buckelt…

Mitte März 2026 war in der Ostsee ein Buckelwal gestrandet. Das Tier hatte sich vor der Insel Poel festgesetzt, fand aus eigener Kraft nicht zurück ins weite Meer. Kurz darauf begann eine geschichtlich einmalige Rettungsaktion, die seither Deutschland in Atem hält. Zentraler Protagonist in der ganzen Geschichte ist der Umwelt- und Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus. Der SPD-Politiker engagiert sich prominent, hofft offenbar auf Zuspruch von Naturschützern, auch bei der anstehenden Landtagswahl. Denn in den Umfragen liegen die Sozialdemokraten derzeit klar hinter der AfD. Sie trennen acht bis vierzehn Prozent, je nach Meinungsforschungsinstitut.

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Nützlich, solange zuverlässig: Meine journalistische Enttäuschung über den vorteilsbedachten Umgang von AfD und BSW!

Gerade in einer gesellschaftlich polarisierten Zeit, die von einer breiten Medienlandschaft dafür genutzt wird, die Spaltung zwischen den Menschen in unserem Land noch weiter voranzutreiben, macht man sich als Journalist durchaus Gedanken, wie man sich in der schwierigen Gemengelage positioniert. Der Auftrag der dritten Gewalt lautet eigentlich in Richtung Unabhängigkeit, Objektivität und Ausgewogenheit. Doch viele Kollegen sind von diesem hehren Anspruch mittlerweile weit entfernt, haben in das Lager von Propagandisten und Aktivisten gewechselt, machen sich zum Sprachrohr von NGOs oder der Regierung.

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War der NiUS-Bericht tatsächlich „sämtlich unwahr“? – Das LG Köln versucht, plausible Werturteile als falsche Tatsachen zu deklarieren!

Ist es nun eine schlichte Falschberichterstattung gewesen oder hat sich ein Gericht mit seiner Eilentscheidung das Leben zu einfach gemacht? Das LG Köln verbot dem Portal „NiUS“ die weitere Thematisierung eines vermeintlichen „Fastenbrechens für Bürgergeldempfänger“. Im ursprünglichen Artikel ging es um die These, das Dortmunder Arbeitsamt habe den Ramadan mit einem Luxusbuffet gefeiert. Als sämtlich unwahr kassierten die Roben den Beitrag, untersagten die künftige Verbreitung. Genau drei Passagen wurden als Anlass genommen, den vorläufigen Beschluss zu rechtfertigen.

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Ein Fitnessökonom, der die Jugend begeistert: BSW-Nachwuchshoffnung Jannik Schleemann und das Geheimrezept des „Grassrootings“…

Was ist das größte Pfund einer Gesellschaft? Nicht wenige von uns dürften die nachkommende Generation als entscheidend für die Zukunft ansehen. Und dies gilt auch mit Blick auf Parteien. Wer es im Jahr 2026 nicht fertig bringt, die Sprösslinge für sich zu gewinnen, der steht langfristig vor dem Problem des demografischen Wandels, vor einem Wegbrechen von Wählerklientel. Verschiedene etablierte Kräfte scheinen den Schuss nicht gehört zu haben, sie fokussieren sich weiterhin auf ein zementiertes Fundament der über 60-Jährigen.

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Vom Beinahe-Oberbürgermeister zum Defacto-Vorsitzenden: Beste Chancen für Luigi Pantisano, die Linke noch linker als links zu machen…

Konstanz war 2020 nur knapp einem Desaster entgangen. Denn es fehlte nicht viel, dann hätte die Universitätsstadt einen Oberbürgermeister der „Linken“ gehabt. Luigi Pantisano war angetreten, lag sogar im ersten Wahlgang vorne. In der zweiten Runde musste er sich dann Amtsinhaber Ulrich Burchardt von der CDU geschlagen geben. Doch trotz dieser Niederlage hatte er für überregionale Aufmerksamkeit gesorgt. Und sie setzt sich bis heute fort. Mittlerweile ist der 46-Jährige Bundestagsabgeordneter. Und er beabsichtigt aktuell, nach dem Rücktritt von Jan van Aken, für den Vorsitz seiner Partei zu kandidieren.

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Traditionelle Journalisten auf der Sinnsuche: Wie Hamsterrad, Algorithmen und Debattenkultur den „Underdogs“ der Branche seelisch zusetzen…

Es gibt viel von diesem neumodischen Kram, oftmals beschönigt, abstrahiert oder umschrieben durch Anglizismen. Doch nicht alles sollten wir verteufeln, weil uns der Name nicht gefällt. Psychische Erkrankungen und seelische Leiden sind ohnehin verpönt, auch im 21. Jahrhundert. Betroffene werden häufig kaum ernst genommen, sie sollen sich „einfach nicht so anstellen“. Laut Wörterbuch ist das sogenannte Burnout ein „Zustand emotionaler, mentaler und körperlicher Erschöpfung, verursacht durch chronischen, meist berufsbedingten Stress, der nicht erfolgreich verarbeitet wurde“.

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