Inhaltlich pragmatisch, rhetorisch fragwürdiger: Die Formulierungen des AfD-Wahlprogramms in Sachsen-Anhalt setzen auf Provokation…

45 Prozent ist das Wahlziel von Ulrich Siegmund. Der AfD-Kandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat sich eine hohe Hürde gesetzt, die allerdings nicht unerreichbar scheint. In den Umfragen werden aktuell 38 bis 40 Prozent prognostiziert, eine absolute Mandatsmehrheit im Parlament von Magdeburg ist nicht ausgeschlossen. Und genau darauf zielt das Bestreben ab, denn der studierte Wirtschaftspsychologe möchte eine Agenda durchsetzen, für die er wohl keinen Koalitionspartner finden würde.

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Das Stückwerk des unbeliebtesten Regierungschefs der Welt: Friedrich Merz und 17 Cent Scheinentlastung für qualmende Bürger!

Sie ist eine eigentlich von amerikanischen Siedlerfrauen betriebene Tradition. Das „Quilten“ beschreibt ein Zusammennähen von verschiedenen Stofffetzen zu einer gesteppten Decke. Eine Art von Patchwork, auf Deutsch vielleicht als Flickschusterei zu bezeichnen. Doch man würde diesem Brauchtum Unrecht tun, rückte man es in die Nähe der deutschen Regierung. Denn diejenigen, welche die Kunst betreiben, haben meist eine Vorstellung von dem, was am Ende ihrer Handarbeit herauskommen soll. Absicht und Ziel von Friedrich Merz sind hingegen gänzlich ungewiss.

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Ungarn war nie „raus aus Europa“, sondern lange Zeit nicht drin im zentralistischen Einheitsreich von Königin Ursula der Ersten zu Hofe Brüssels…

Jung, smart, Hoffnungsträger. Wesentliche Motive, weshalb sich die Menschen in Ungarn dazu entschieden haben, für Péter Magyar als neuen Ministerpräsidenten zu votieren, lassen sich auf wenige Stichworte herunterbrechen. Und man sollte nicht glauben, dass die wesentlichen Erwägungen vieler Wähler der Überzeugung entstammten. Viel eher war es eine tiefliegende Frustration über die grassierende Korruption im Land, aber auch eine lautstarke Propaganda, die weniger auf Inhalten fußte, sondern auf dem Feindbild von Viktor Orbán.

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Die Zukunft meines Journalismus, vom Blog und der Präsenz in der sozialen Medienlandschaft: Gedanken über eine Rückkehr ins frühere Leben!

„Riehle, bleiben Sie lieber bei Ihrer Theologie, mit dem Schreiben wird das nichts!“ – Ich erinnere mich gut an diese Worte eines ehemaligen Deutschlehrers, der große Zweifel daran hatte, ob ich mit dem damaligen Gedanken, statt Pfarrer zu werden, mich eher einem publizistischen Beruf zuzuwenden, auf der richtigen Spur sein könnte. Mit der Kirche hatte ich mich später überworfen, an den lieben Gott allzu viele Fragen. So begann ich zunächst mit dem Lehrgang zum Psychosozialer Berater, qualifizierte mich als PR-Fachkraft, stieg dann in die Ausbildung zum Journalisten ein.

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Professionalität, Glaubwürdigkeit und Courage: Nur drei Prädikate, die Recherchespezialist Daniel Gräber trefflich wie ehrlich beschreiben!

In einer zur Wandlung verdammten Presselandschaft, die seit vielen Jahren politisch nach links rückt, wird es immer schwerer, sich mit einer anderslautenden Weltanschauung zumindest Gehör und Aufmerksamkeit zu verschaffen. Oftmals gehen jene Kollegen unter, die von einer krakeelenden Meute an Medienaktivisten nur deshalb in Grund und Boden geschrien werden, weil sie die Sichtweise von ÖRR, „Süddeutscher Zeitung“ oder „Correctiv“ nicht übernehmen wollen. Es ist längst keine Seltenheit mehr, mit konservativen, patriotischen und vernunftorientierten Positionen auf gefährliches bis vermintes Terrain zu treten.

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„Ein vollständiger Abgleich ist nicht möglich“: Bayern fehlt der Überblick zu islamistischem und linksextremem Waffenbesitz im Freistaat…

Es gehört zu den ureigensten Aufgaben der Opposition, die Regierung zu kontrollieren. Hierzu steht ihr unter anderem das Mittel der schriftlichen Anfrage zur Verfügung, das Parlamentarier nutzen können, um beispielsweise auch vom Kabinett Markus Söder Auskunft zu drängenden Problemen zu erhalten. Oftmals wird der AfD unterstellt, sie bediene sich nahezu inflationär dieses Instruments. Dabei sind es die etablierten Parteien selbst, welche in der Rolle des Gegenspielers die Gelegenheit nutzen, den jeweils Mächtigen in der Führungsebene über die Schulter zu schauen.

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Der „Vorerst“-Minister: Pistorius, die Wehrdienstmodernisierung und Schabowskis Frage nach dem „gilt das sofort, unverzüglich“?

Geschichte wiederholt sich. Diese Feststellung ist keine bloße Floskel, sondern sie wird durch die Gegenwart bestätigt. Und das in einer bitteren Art und Weise. „Männliche Personen haben nach Vollendung des 17. Lebensjahres eine Genehmigung des zuständigen Karrierecenters der Bundeswehr einzuholen, wenn sie die Bundesrepublik Deutschland länger als drei Monate verlassen wollen, ohne dass die Voraussetzungen des § 1 Absatz 2 bereits vorliegen. Das Gleiche gilt, wenn sie über einen genehmigten Zeitraum hinaus außerhalb der Bundesrepublik Deutschland verbleiben wollen […]“.

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„Orientiert euch nicht am Verhalten der Welt“: Evas Sündenfall war das kleinste Übel in der langen Geschichte von der Arche bis zur Kirche!

So sicher, wie das Amen in der Kirche, scheint mittlerweile auch die Tatsache, dass sich die irdische Zweigniederlassung des Himmels sukzessive von ihren Wurzeln wegbewegt. Eine Institution, die immer öfter mit den Grundlagen ringt und hadert, auf der sie fußt. Heutzutage muss man vielen Gläubigen die Wahrheit ins Gesicht sagen: Wer noch immer auf Amt und Würden vertraut, hat wohl auf Sand gebaut. Denn der Klerus lässt sich nicht zum ersten Mal vereinnahmen, vor den Karren spannen, instrumentalisieren für eine Agenda, welche dem lieben Gott so gar nicht schmecken dürfte

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Eine Proklamation der Mahnung: Wie das „Bündnis Redefreiheit“ an elementare Bestandsmerkmale der Volksherrschaft erinnert!

Als Journalist gehöre ich zu einer Spezies, die in diesen Tagen besonders auf jedes einzelne Wort achten muss, das an die Öffentlichkeit getragen wird. Doch auch der einfache Bürger kann sich kaum noch gewiss sein, dass nicht plötzlich Post von Polizei oder Staatsanwaltschaft ins Haus flattert, hat man sich in den sozialen Medien erdreistet, zugespitzte, bisweilen vielleicht auch polemische, aber oftmals deutlich unter der Strafbarkeitsgrenze liegende Überzeugungen kundzutun.

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Karriere vom Chauvinisten zum Opportunisten: Politologe Herfried Münkler, die „Partei der Verarmung“, der Osten und das Jahr 1931…

Überheblichkeit ist eine Untugend, dennoch grassiert sie in unseren Tagen mehr denn je. Mit einer gewissen Hochnäsigkeit und dem belehrenden Zeigefinger treten vor allem jene auf, die meinen, sie hätten nicht nur die Weisheit mit Löffeln gefressen, sondern stünden auf der „richtigen“ Seite der Geschichte. Erbsenzählerei ist dabei das geringste Übel. Stattdessen geht es um Bevormundung, wenn in einer narzisstischen und selbstherrlichen Manier versucht wird, die Allgemeinheit nach der persönlichen Weltanschauung zu erziehen.

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Keine Extrawurst im Knast: Bayerisches Oberstes Landesgericht weist die Klage auf vegane Kost in der Justizvollzugsanstalt zurück!

Mittlerweile nimmt die moderne Lebensform in Deutschland groteske Züge an. Da existieren Menschen in gleich mehreren Geschlechtern gleichzeitig, sie fahren ein E-Auto, das vielleicht keinen Sprit verbraucht, aber dafür Seltene Erden. Sie beharren auf ein Laissez-Faire, auf die sogenannte Work-Life-Balance, man könnte auch sagen, auf etwas mehr Bequemlichkeit. Kinderkriegen ist heutzutage rechts und verpönt, die Emanzipation wird bis ins Absurde getrieben, mittlerweile werden Frauen sogar „digital vergewaltigt“.

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Totgesagte leben länger: Die Talsohle in den Umfragen scheint für das BSW durchschritten zu sein, dank klarer Linie und trauter Einmütigkeit!

Ist es übertrieben oder gar hochmütig, sich als die „einzige Friedenspartei in Deutschland“ zu bezeichnen? Die Antwort lautet auf nein, wenn man tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal begründen kann, das in dieser Form von anderen Wettbewerben nicht erfüllt wird. Und das BSW hat tatsächlich stichhaltige Fakten hinter sich, welche es für legitim erachten lassen, dass es keiner anderen Kraft gelingt, in einer erstaunlichen Einmütigkeit, Konsequenz und Geradlinigkeit für Diplomatie und Verhandlung einzutreten.

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