Überheblichkeit ist eine Untugend, dennoch grassiert sie in unseren Tagen mehr denn je. Mit einer gewissen Hochnäsigkeit und dem belehrenden Zeigefinger treten vor allem jene auf, die meinen, sie hätten nicht nur die Weisheit mit Löffeln gefressen, sondern stünden auf der „richtigen“ Seite der Geschichte. Erbsenzählerei ist dabei das geringste Übel. Stattdessen geht es um Bevormundung, wenn in einer narzisstischen und selbstherrlichen Manier versucht wird, die Allgemeinheit nach der persönlichen Weltanschauung zu erziehen.
Artikel lesenKeine Extrawurst im Knast: Bayerisches Oberstes Landesgericht weist die Klage auf vegane Kost in der Justizvollzugsanstalt zurück!
Mittlerweile nimmt die moderne Lebensform in Deutschland groteske Züge an. Da existieren Menschen in gleich mehreren Geschlechtern gleichzeitig, sie fahren ein E-Auto, das vielleicht keinen Sprit verbraucht, aber dafür Seltene Erden. Sie beharren auf ein Laissez-Faire, auf die sogenannte Work-Life-Balance, man könnte auch sagen, auf etwas mehr Bequemlichkeit. Kinderkriegen ist heutzutage rechts und verpönt, die Emanzipation wird bis ins Absurde getrieben, mittlerweile werden Frauen sogar „digital vergewaltigt“.
Artikel lesenTotgesagte leben länger: Die Talsohle in den Umfragen scheint für das BSW durchschritten zu sein, dank klarer Linie und trauter Einmütigkeit!
Ist es übertrieben oder gar hochmütig, sich als die „einzige Friedenspartei in Deutschland“ zu bezeichnen? Die Antwort lautet auf nein, wenn man tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal begründen kann, das in dieser Form von anderen Wettbewerben nicht erfüllt wird. Und das BSW hat tatsächlich stichhaltige Fakten hinter sich, welche es für legitim erachten lassen, dass es keiner anderen Kraft gelingt, in einer erstaunlichen Einmütigkeit, Konsequenz und Geradlinigkeit für Diplomatie und Verhandlung einzutreten.
Artikel lesenEs gibt sie noch, die Urteile „im Namen des Volkes“: BGH verwirft in gleich drei Fällen von (versuchten) Tötungsdelikten die Täterrevision!
Die Unzufriedenheit mit dem deutschen Rechtsstaat wächst. Viele Menschen haben nicht mehr den Eindruck, dass die Justiz verhältnismäßig vorgeht, wenn sie Meinungstäter mit harten Strafen versieht, Schwerverbrecher hingegen mit vergleichsweise milden Urteilen davonkommen lässt. Zwar ist das Vertrauen in die dritte Gewalt weiterhin hoch, in Europa liegen wir allerdings nur noch im unteren Mittelfeld, was die Zustimmung der Menschen mit Blick auf die Gesetzeshüter angeht. Eine jüngste Allensbach-Umfrage zeigte wachsende Skepsis.
Artikel lesenDer Fall Hamado Dipama zeigt: Das Problem liegt nicht bei den flüchtenden Menschen, sondern in den einladenden Scheunentoren des Systems!
Derzeit ist der Name Hamado Dipama in aller Munde. Der ursprünglich aus Burkino Faso stammende Migrationsaktivist, wie er heutzutage oft bezeichnet wird, ist aufgrund von Verfolgung in seiner Heimat 2002 zunächst nach Paris geflüchtet, kam dann nach München. Hier wurde sein Asylantrag als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt, in einer Vielzahl von Eingaben und Beschwerden wehrte er sich gegen die Entscheidung. Es kam zu einer jahrelangen Duldung, später griff dann die sogenannte Härtefallkommission ein, eine dauerhafte Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis folgten, dann die Einbürgerung.
Artikel lesenDie Amerikaner bomben, die Autofahrer zahlen: Selten zuvor hat ein Krieg derart offen gezeigt, wie belanglos unsere Interessen im Westen sind!
In welche Richtung wird sich der Iran-Krieg entwickeln? Die am 28. Februar 2026 durch Israel und die USA gestartete Operation „Epic Fury“ scheint weiterhin ein ziemlich konzeptloses Vorgehen, dessen Absichten und Ziele für wilde Spekulationen sorgen. Der amerikanische Präsident hat mehrfach betont, dass es vor allem um die Zerstörung des Atomprogramms gehe. Doch schon einmal in der Geschichte mussten Massenvernichtungswaffen herhalten, um einen Einmarsch zu rechtfertigen. Damals blieb im Irak vor allem Chaos zurück. Und auch Teheran droht nunmehr das gleiche Schicksal.
Artikel lesen70 Jahre FPÖ: Von 6 auf 36 Prozent, dank klarer Forderungen, unverblümter Rhetorik und eines Gespürs für die Sorgen der einfachen Leute…
Am 7. April 1956 war es in Wien soweit. Die FPÖ gründete sich, als Nachfolgeorganisation des „Verbands der Unabhängigen“, als das sogenannte „dritte Lager“, mit einer nationalen, antiklerikalen und konservativen Ausrichtung gleichermaßen. Schon ein halbes Jahr zuvor hatte man die konstituierende Sitzung abgehalten, während der ersten drei Dekaden blieb sie unbedeutend, eine reine Nischenkraft mit lediglich fünf bis sieben Prozent, ohne Einfluss im Proporzsystem der Großen Koalition aus SPÖ und ÖVP.
Artikel lesenEin missglückter Einebnungsversuch: Wie Parteienhopper Robert Crumbach vergeblich rang, das BSW vor der AfD zu warnen!
Sind es Szenen einer gescheiterten Ehe – oder ist es doch eher der klassische Seitensprung, von Anfang an auf Einmaligkeit und Kürze ausgelegt? Über vier Dekaden lang war Robert Crumbach Mitglied der SPD. Der Arbeitsrichter gehörte den Genossen bis Anfang 2024 an, wechselte dann zum Bündnis von Sahra Wagenknecht. Er half beim Aufbau des Landesverbandes in Brandenburg, wurde dortiger Vorsitzender und Spitzenkandidat. Nach dem Urnengang führte er die Fraktion im Parlament von Potsdam an, war im Kabinett Woidke IV Vize-Ministerpräsident und Ressortchef für Finanzen und Europa.
Artikel lesen„Dass ich nicht die Zukunft der Partei bin, das weiß ich selbst“: Was interessiert Wolfgang Kubicki sein Geschwätz von gestern?
„Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen“, so sprach einst Vordenker Voltaire, um einigermaßen passgenau jene Situation zu beschreiben, in der sich aktuell die FDP befindet. Liberalismus lebt von der Freiheit des Andersdenkenden, auch in den eigenen Reihen. Gleichzeitig birgt sie die infektiöse Gefahr, dass man sich gegenseitig in Grund und Boden verhackstückt, vor lauter Stimmenvielfalt erstarrt. Ein Spannungsfeld zwischen Erneuerung, Profil und Einheit zeichnet sich ab, wenn nunmehr die Fronten geklärt sind.
Artikel lesenEin jahrelanger Kampf gegen Konzernmacht, Untätigkeit und Schweigen: Corona-kritischer IT-Spezialist Marc Weidner ringt um Gerechtigkeit!
Unsere Biografien sind keine geraden Linien, sondern immer wieder ein Auf und Ab. Besonders brisant werden Krisen allerdings dann, wenn man einigermaßen unverschuldet in sie hineingerät. Die fehlende Aufmerksamkeit macht den Leidensdruck für Betroffene nicht geringer, ganz im Gegenteil. Denn oftmals ringen sie darum, beachtet zu werden. Nicht etwa, um Mitleid zu erhaschen. Sondern aus der schlichten Ambition, Fehlentwicklungen aufzuzeigen. Diese Mission verfolgt auch der deutsche IT-Spezialist Marc Weidner, der gegen einen europäischen Megakonzern klagt.
Artikel lesenRundfunkrat Dipama und die vielen Ablehnungen: Am Ende Einbürgerung dank geltender Gesetze, fehlender Papiere und der Härtefallkommission…
Ob er beabsichtigt hatte, im Jahr 2026 in aller Munde zu sein? Hamado Dipama führte offensichtlich ein bescheidenes bis erbärmliches Leben in Burkina Faso. Zumindest wollen uns dies manch mitfühlende Medien suggerieren, die im Augenblick einen Mann in Schutz nehmen, der mit Strafanzeigen scheinbar nur so um sich wirft. 2002 nach Deutschland gekommen, weil er in seiner Heimat angeblich unterdrückt wurde. Während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre schloss er sich einer Widerstandsbewegung gegen den Putschisten Blaise Compaoré an, wurde anschließend verfolgt und exmatrikuliert, tauchte unter und wanderte aus.
Artikel lesenDas entlarvende Schweigen von Friedrich Merz: Um 18 Uhr erkannte der „gläubiger Katholik“, dass Ostern ein Anlass für Grüße ist…
Im Internet wurde bereits wild spekuliert. Hatte Friedrich Merz vergessen, dass Ostern ist? Zum Ramadan grüßte er die Muslime ausgiebig, fast schon so, als sei er selbst konvertiert. Doch zum höchsten Fest der Christenheit schwieg der Hüne in den sozialen Medien. Erst Sonntagabend um 18 Uhr fiel ihm ein: Da war doch was. In einem Video wandte er sich an die Nation. Mit gerade einmal 63 Worten. In einer überaus lieblos wirkenden Botschaft, mit nahezu griesgrämigem Gesichtsausdruck, spricht er von Neuanfang und Zuversicht.
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