Übergabe meines journalistischen Staffelstabes: Das Online-Tagebuch wird nun langsam zugeklappt, die Medien-Zeitleiste stilistisch etwas aufgepeppt!

Liebe Besucher und Leser,
liebe Gäste und Nutzer,

nach einer ausgiebigen Abwägung habe ich mich aus gesundheitlichen, familiären und praktischen Gründen dazu entschieden, diesen Blog bis Ende Juni 2026 auslaufen zu lassen. Bis dorthin werden noch einzelne Beiträge eingestellt, anschließend bleibt er bis höchstens 31.12.2026 als Archiv und Zeugnis über einen Teil meines beruflichen Lebens erhalten.

Von Herzen danke ich allen treuen Wegbegleitern, die mit Neugier Interesse gezeigt haben, dass mein journalistisches Verständnis auch in Zeiten von Schnelllebigkeit und Oberfläche auf Gegenliebe stieß.

Alles Gute, bleiben wir gerade in den sozialen Medien in Kontakt!

Ihr Dennis Riehle

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Der Vergewaltigung einer 17-Jährigen verdächtig, jetzt darf er abgeschoben werden: Aachener Gericht widerruft Flüchtlingseigenschaft eines Syrers!

Das Verwaltungsgericht in Aachen hat mit Urteil vom 02.06.2026 noch einmal Klartext geredet. Der Widerruf einer Flüchtlingseigenschaft, die einem mittlerweile erwachsenen Syrer 2015 zuerkannt wurde, ist rechtmäßig. Er war ein Jahr zuvor minderjährig in die Bundesrepublik eingereist, damals habe ihm im Heimatland politische Verfolgung gedroht. Ende 2025 leitete dann das BAMF ein Verfahren ein, da sich die Ausgangslage in der Herkunftsregion fundamental geändert habe. Die ursprünglich vorgebrachten Schutzgründe existieren demnach nicht mehr, ein Abschiebungsverbot durfte entsprechend aufgehoben werden.

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Das Anti-Brandmauer-Bekenntnis einer jungen BSW-Hoffnung: Wie Jannik Schleemann als Demokratie-Schlagzeuger Parlamentarismus erklärt!

Nun sag‘, wie hast du’s mit der Demokratie? Kaum eine andere Gretchenfrage dürfte die Verfassung der Bundesrepublik aktueller mehr tangieren als dieser Gewissensbiss in Richtung des etablierten Kartells, welchen man von CDU bis Linken empfinden müsste, wäre dort etwas von moralischem Kompass oder ethischem Bewusstsein vorhanden. Doch wer einem sittlich Verantwortungslosen den Spiegel vorhält, wird darin allenfalls das Angesicht von Heuchelei und Ignoranz erblicken können. Denn ein Pharisäer hat keinerlei Konturen.

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Paul Ziemiak und der Balken im Auge von Roderich Kiesewetter: Wenn die AfD russophil sein soll, gilt die CDU dann wenigstens auch als selenskyjgeil?

Von 2014 bis 2019 war er Bundesvorsitzender der Jungen Union, hatte damals überregionale Bekanntheit erlangt. Aktuell macht sich Paul Ziemiak mit nahezu automatisiertem Applaus einen Namen, kommentiert er in den sozialen Medien Äußerungen seiner Parteikollegen in nahezu überschwänglicher Begeisterung, ohne Unterlass, weit mehr als loyal. So lobte er jüngst die Angriffe aus der CDU in Richtung der vermeintlichen Marionetten Putins. Er spart dabei Vulgarität aus, doch in der Sache läuft seine Demagogie auf dasselbe hinaus wie der Sprachschatz jener, die mit Vokabeln der „Kremlhure“ oder „Moskaunutte“ wild um sich schießen.

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Verlängerung und Zugabe: Ich mache noch ein bisschen weiter mit diesem Blog, auch wenn es fortan kürzer, moderner, pointierter werden soll!

In den vergangenen Tagen erreichten mich zahlreiche Zuschriften von Menschen, die in voller Rücksichtnahme auf meine gesundheitliche wie familiäre Situation vorsichtig und hoffnungsfroh anfragten, ob ich nicht vielleicht meine Ankündigung überdenken möchte, den von mir seit ungefähr drei Jahren betriebenen Blog auch künftig fortzuführen. Eigentlich sollte er Ende des Monats auslaufen, spätestens im Dezember abgeschaltet werden. Inwieweit ein Kompromiss denkbar ist, hatte man angesichts der deutlich gesunkenen Besucherzahlen und meiner daraus resultierenden Frustration vorgeschlagen.

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Björn Höcke und was er wirklich sagte: Ostdeutschland ließ sich durch den amerikanischen Kosmopolitismus nicht die eigene Identität nehmen!

Wieder einmal bekommt Deutschland Schnappatmung. Besser gesagt, es sind vor allem die etablierten Medien, welche sich wie Aasgeier auf eine Aussage von Björn Höcke stürzen, die bei etwas nüchterner Betrachtung so falsch gar nicht ist. Selbst in der AfD soll es Irritationen geben, dabei ist die Wiedergabe des Wortlautes oftmals so verkürzt. Was der Thüringer Politiker im Podcast der „Weltwoche“ tatsächlich sagte: „Im Westen der Republik gibt es deutschsprechende Amerikaner, im Osten der Republik wohnen deutschsprechende Deutsche“.

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Der Reichtum der Migration: Lars Klingbeil, das „strategische Wir“ und eine Realitätsverweigerung mit Einstelligkeitspotenzial für die SPD!

Ja, verehrter Herr Klingbeil, Sie haben vollkommen recht. Die Migration macht unser Land reicher. Beispielsweise reich an Sozialausgaben. Allein der Bund hat 2025 etwa 23,6 Milliarden Euro für Flüchtlinge aufgewendet. Doch dies sind nur die asylbedingten Kosten. Hinzu kommen noch einmal 21,7 Milliarden Euro an Bürgergeldleistungen für Personen mit ausländischen Wurzeln. Und was darüber hinaus die Kommunen an zusätzlichen Beträgen für die Unterbringung und Versorgung schultern müssen, davon wollen wir gar nicht reden.

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Die feste Burg im Brausen des Zeitgeistes: Wie Christ, Aktivist und Kolumnist „David gegen Goliath“ aus Erfahrung vor dem Kulturverfall warnt!

Nun sag‘, was stellst du dir unter einem Mann mit Rückgrat vor? Eine mögliche Antwort könnte lauten, einen Charakter wie „David gegen Goliath“. Zumindest fungiert unter diesem Nutzernamen ein neudeutsch als „Content Creator“ bezeichneter Aktivist auf den unterschiedlichsten digitalen Plattformen wie X, „YouTube“, „TikTok“ und „Instagram“, der die politische Szene aufmischt. Mit seinem Podcast „Late-Night-Show“, in dem er gesellschaftliche Themen, aktuelle Ereignisse und Kritik an der deutschen Politik behandelt, erreicht er bereits eine große Anhängerschaft.

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Ohne Polarisierung Vertrauen gewinnen: Wie AfD-Abgeordneter Robin Classen ein wiedererkennbares und sicheres Rheinland-Pfalz schaffen möchte!

Am 22. März 2026 wählte Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag. Mit einem deutlichen Zugewinn von 11,2 Prozent zog die Alternative für Deutschland erneut ins Plenum ein. Mit 24 Sitzen ist die Partei im Mainzer Parlament nunmehr vertreten, als Schwergewicht. Einer der Abgeordneten ist auch Robin Classen. Der Rechtsanwalt kandidierte auf Listenplatz 5, vertritt nun Diez/Nassau und die Rhein-Lahn-Region. Dieser sich als bodenständiger Familienvater präsentierende Christ setzt klare inhaltliche Schwerpunkte. Er betont die Notwendigkeit einer neutralen und unabhängigen Justiz, auf die kein politischer Einfluss genommen wird.

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Als Esken, Bas und Klingbeil durchs dunkle Jammertale schritten: Mein Gott, mein Gott, warum hast du die SPD denn nicht schon längst verlassen?

Wer aktuell die politische Republik adäquat und hinlänglich beschreiben will, kommt wohl am Prädikat der Wehleidigkeit nicht vorbei. Friedrich Merz ist groß im Austeilen, mittlerweile gibt es Strafbefehle für Banalitäten, er selbst drückt auf die Tränendrüse, wenn er einstecken muss. Empfindlich scheint auch Lars Klingbeil, offenbar zart besaitet, wartet im Umgang auf Streicheleinheiten. Und jetzt ist da auch noch Bärbel Bas, die sich ziemlich lautstark über Anfeindungen und Hass im Internet beklagt. Wahrscheinlich hatte es keine SPD-Vorsitzende zuvor so schwer, war derartigem Argwohn und Missgunst ausgesetzt.

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Überflüssig oder stabilisierend? Wie die „WerteUnion“ auch als Nischenpartei eine wichtige Scharnierfunktion in der Demokratie erfüllt…

Braucht es in einer Demokratie sogenannte Nischenparteien, die möglicherweise auch über einen längeren Zeitraum weit unter den entsprechenden Hürden bleiben, um in Parlamente einzuziehen? Oftmals wird behauptet, eine Stimme für sie sei verloren. Doch sie sind Ausdruck von Pluralismus und Repräsentation. Im Wettbewerb der unterschiedlichen Interessen und Meinungen findet nicht jeder Standpunkt unter den etablierten Kräften einen Vertreter, der die Position adäquat artikuliert oder daraus passende Konsequenzen wie Forderungen ableitet. Man kann von Anwälten Einzelner sprechen, die auf vernachlässigte Themen aufmerksam machen.

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Wir, uns, die Guten: Moralaffektive Selbstdarstellung auf der „richtigen“ Seite der Geschichte führte schon in Weimar zum Verderben!

Wer in der Schule nach dem Personalpronomen der 1. Person Plural im Dativ oder Akkusativ gefragt wurde, antwortete im besten Fall mit „uns“. Doch wer hätte gedacht, dass drei Buchstaben in unterschiedlicher Abwandlung im Jahr 2026 eine ganze Republik spalten können. Unsere Demokratie, unsere Gesellschaft, unsere Zukunft. Das klassische Stilmittel aus Rhetorik und Psychologie signalisiert Zugehörigkeit, moralische Einheit und Gruppenbildung. Es soll Handeln im Namen einer kollektiven Identität legitimieren, besonders lautstarke Sprecher verstehen sich als Anhänger des authentischen Kollektivs, implizieren dabei nicht nur das Abweichen, das Nichtdazugehören, sondern die vermeintliche Bedrohung des Systems.

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