50 Tage nach Ostern feiert die Christenheit Pfingsten. Abgeleitet vom griechischen „Pentekoste“, steht die Apostelgeschichte zentral im Mittelpunkt. Anlässlich des jüdischen Ernte- und Wallfahrtsfestes Schawuot sitzen die Jünger Jesu zusammen in einem Haus und beten. Plötzlich kommt ein Brausen vom Himmel, gewaltig, wie ein Sturm. Es erfüllt den ganzen Raum, ehe Feuerzungen erscheinen. Sie verteilen sich auf die Runde, nehmen auf jedem Einzelnen Platz. Der Heilige Geist ist gekommen, lässt sie alle in fremden Sprachen miteinander reden.
Artikel lesenKategorie: Religion, Kirche und Glaube
„Sie werden die Ohren von der Wahrheit abwenden“: Wie der Katholikentag einer queervulnerablen Meinungsdiktatur frönt!
„Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch umgestalten durch die Erneuerung eures Denkens, damit ihr prüfen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, das Wohlgefällige und das Vollkommene“, so appelliert der Römerbrief mit einem der klarsten Sätze der Bibel an die Menschen, sich nicht dem Geist der Moderne hinzugeben, sondern dem Trend der Beliebigkeit zu widerstehen. Doch was nutzen all die Mahnungen, wenn sie nicht mehr berücksichtigt, verstanden und umgesetzt werden.
Artikel lesenZwischen „Gräuel“ und „Barmherzigkeit“: Das Ringen der Kirche um einen angemessenen Umgang mit homosexuellen Partnerschaften…
Manchmal wird der liebe Gott im Himmelreich den Kopf schütteln über das, was aus seiner Schöpfung geworden ist. Und er wünscht sich wohl, dass er den Menschen nicht ganz so viel Freiheit gegeben hätte. Zumindest, was die sündhafte und moralische Auslegung der gesetzmäßigen Ordnung angeht. An vielen Stellen scheint es sinnvoll, die Verantwortung wiederum in unabhängige Hände zu legen. Denn unsere Spezies dürfte sich nie einig sein bei Fragen, die Politik, Gesellschaft und die Kirche betreffen. So verhält es sich auch in der Abwägung, ob die Segnung von homosexuellen Paaren mit der biblischen Lehre konformgeht.
Artikel lesenSPD-Mann Martin Hikel hat recht: Der „antimuslimische Rassismus“ ist ein klassisches Oxymoron, der perfekte Widerspruch in sich!
Es gibt Kategorien in der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung, die wirken wie ein Oxymoron. Also sich wechselseitig widersprechende und einander ausschließende Begriffe, die eng miteinander verbunden werden. Der „antimuslimische Rassismus“ gehört dazu. Immer wieder wird in Medien und von NGOs weisgemacht, in der Bundesrepublik komme es zu einer strukturellen Diskriminierung von Menschen islamischen Glaubens. Nunmehr hat sich mutig SPD-Politiker Martin Hikel geäußert, der als langjähriger Bezirksbürgermeister in Berlin unmittelbare Praxiserfahrung besitzt. Für ihn ergebe die genannte Begrifflichkeit keinen Sinn.
Artikel lesen„Orientiert euch nicht am Verhalten der Welt“: Evas Sündenfall war das kleinste Übel in der langen Geschichte von der Arche bis zur Kirche!
So sicher, wie das Amen in der Kirche, scheint mittlerweile auch die Tatsache, dass sich die irdische Zweigniederlassung des Himmels sukzessive von ihren Wurzeln wegbewegt. Eine Institution, die immer öfter mit den Grundlagen ringt und hadert, auf der sie fußt. Heutzutage muss man vielen Gläubigen die Wahrheit ins Gesicht sagen: Wer noch immer auf Amt und Würden vertraut, hat wohl auf Sand gebaut. Denn der Klerus lässt sich nicht zum ersten Mal vereinnahmen, vor den Karren spannen, instrumentalisieren für eine Agenda, welche dem lieben Gott so gar nicht schmecken dürfte
Artikel lesenKreuzweg wie die Flucht über das Mittelmeer, Osterfeuer als Lichtermeer „unserer Demokratie“: Die Kirche bleibt der Populärtheologie treu!
Mittlerweile spielt sich an christlichen Feiertagen in Deutschland fast immer das Gleiche ab. Wo es den Kirchen auch möglich ist, nutzen sie die Gelegenheit, zu moralisieren, zu wettern und zu spalten. Dass zu Ostern der Blick auf das Schicksal der Migranten in sämtlichen Himmelsrichtungen gelenkt wird, statt zwischendurch auch daran zu denken, in welch einer prekären Sozialsituation Bürger in unserem Land stecken, ist dabei nur eines der geringsten Übel. Immerhin starb Jesus demnach für Ortskräfte in Afghanistan, Arme in Afrika und Verfolgte in Gaza gleichermaßen.
Artikel lesen„Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst!“: Die Osterbotschaft richtet sich an alle Unerschrockenen, die politischen Wandel wollen!
Der Tod ist nicht das Ende, sondern der Anfang eines neuen Lebens. Mit dieser Botschaft gilt das Osterfest als eine Quelle der Hoffnung für all jene, die an die Auferstehung von Jesus glauben, der von Gott als eingeborener Sohn gegeben wurde, um am Kreuz zu sterben, später aber den Stein vor dem Grab wegrollen sollte. Doch was bedeutet diese Verheißung konkret für das Jahr 2026, in dem wir in vielerlei Hinsicht ohne Perspektive dastehen? Täglich grüßt das Murmeltier, die Politik befindet sich im Hamsterrad. Effektiv wirken kann sie längst nicht mehr.
Artikel lesenLängst kein biblisches Relikt aus alten Zeiten mehr: Die Szenerie des Karfreitags spielt sich gegenwärtig in fast jeder „Timeline“ ab…
Eigentlich liegen die Ereignisse rund 2.000 Jahre zurück, doch sie könnten kaum aktueller sein. Am Karfreitag wurde Jesus ans Kreuz genagelt, auf Geheiß der Meute hin. Zuvor fand eine Inszenierung statt, ein zunächst heterogen wirkender Mob entwickelte kurzerhand ein verbindendes Ziel, das ungerechter kaum sein könnte, aber von der individuellen Sünde ablenken dürfte. Man hatte ein zufälliges Opfer auserkoren, stimmte plötzlich in den Chor ein, der den Tod desjenigen forderte, welchem noch Tage zuvor zugejubelt wurde. Am Ende hatte man Christus der Menge ausgeliefert, ihn an den Pranger gestellt.
Artikel lesen„Denn es wird eine Zeit kommen…“: Gott, die Kirche und eine Prognose von Timotheus, die kaum passender hätte sein können…
Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen. Hiob sprach aus, was Realität geworden ist. Nun sind sie also weg, wiederum eine Million Schäfchen, die die Kirche im letzten Jahr verlassen haben. Ein Trend setzt sich fort, der niemanden überraschen darf. Denn das Bodenpersonal Gottes ist in Teilen längst auf Abwege geraten. Die Mode hat den Klerus verführt, der Reiz des Gleichtuns verleitet ein erneutes Mal in der Geschichte zur Unterwerfung gegenüber vermeintlichem Fortschritt.
Artikel lesen„Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden“: Radikale Ansichten unter jungen Muslimen binnen vier Jahren verdreifacht!
Die Jugend in Deutschland wird nicht nur geschlechtlich vielfältiger, sondern auch mit Blick auf ihr religiöses Bekenntnis diverser. Mittlerweile sind rund 15 Prozent der unter 18-Jährigen in der Bundesrepublik muslimisch. Doch nicht nur das, sie teilen fast mehrheitlich eine radikal islamische Gesinnung. Deutlich immanenter vertreten sind extreme Positionen, der Nachwuchs gibt sich absoluten Überzeugungen zugeneigter als die Älteren. Rund 11,5 Prozent der Sprösslinge hängen demnach manifest theokratischen Denkweisen an.
Artikel lesen„Unser Evangelium ist grundsätzlich politisch“: Wie der neue Bischofskonferenz-Chef die Kirche zum Schwert des Linkslobbyismus machen will…
„Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes“, betonte bereits Friedrich Schiller. Sprich: Den Kirchen geht es besonders dann gut, wenn sie den Verstand ihrer Schäfchen beschneiden können. Ein solches Manöver geschah mehrfach in der Geschichte. Und die Gegenwart bietet offenbar erneut die Gelegenheit, auf das freie Denken der Gläubigen Einfluss zu nehmen. Auch wenn die Mitgliederzahlen drastisch zurückgehen, so gibt es noch immer genügend Gottesdienstbesucher, die auf den Parteitag am Samstag verzichten, weil die Propaganda der Predigt am Sonntag mindestens genauso wuchtig ausfällt.
Artikel lesenBibeltransfer in die Arme des Aktivismus: Kebekus, der schwule Jesus und ein Kulturkampf um die Deutungshoheit der Evangelien!
Nein, ich habe mir nicht ausgesucht, schwul zu sein. Nach meinem Outing vor über 25 Jahren fand ich mich mit dieser Orientierung ziemlich rasch ab. Ohne Begeisterung, aber auch ohne Grämen. Ich bin mir bewusst, mit dem sogenannten Uranismus einer Minderheit anzugehören, aber deshalb menschlich nicht weniger wertvoll daherzukommen. Eigentlich sind wir so weit fortgeschritten, dass es über eine Normvariante der Evolution keine größere Debatte mehr bedarf. Doch dann stand plötzlich Carolin Kebekus auf der Matte.
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