Kategorie: Wirtschaft

Wenn „Experten“ den Rückbau von Infrastruktur als wohlstandsfördernd verkaufen, sollte man argwöhnisch werden!

Wenn sich Claudia Kemfert im „Focus“ für die Sinnhaftigkeit des Rückbaus von Gasnetzen ausspricht, dann ist das ungefähr so zu werten, als ob Marcel Fratzscher für eine Abschaffung der Schuldenbremse votiert, die Grünen dem Deutschen die gesundheitsfördernde Wirkung der veganen Ernährung nahebringen, Karl Lauterbach Cannabis zur Beruhigung des Blutdrucks empfiehlt, Christian Drosten das nächste Virus auf uns zukommen sieht, ARD-Korrespondent Vassili Golod noch immer viel zu wenige Waffenlieferungen für die Ukraine bemängelt, Kommunikationsberater Johannes Hillje der Regierung untadelige Arbeit bescheinigt, die evangelische Kirche Queerness als ein Gottesgeschenk ansieht oder sich Herr Kubicki für ein Ende der Ampel ausspricht.

Weiterlesen

Das weltweite Bedauern über die deutsche Energiewende ist beschämend, aber gerechtfertigt!

Dass die deutsche Energiewende mittlerweile international belächelt wird und man für einen einstigen Vorreiter in Sachen Zukunftsfähigkeit und Entwicklung im Ausland heutzutage Mitleid zeigt, offenbart den wirtschaftlichen, innovativen und politischen Sündenfall für eine Bundesrepublik, deren Regierung es innerhalb von zwei Jahren gelungen ist, Wohlstand ganzer Jahrzehnte aufs Spiel zu setzen.

Weiterlesen

Solange wir das Sozialamt der halben Welt sind, helfen auch Reförmchen nichts!

Dass wir uns den immer weiter aufgeblähten Sozialstaat in Deutschland nicht mehr leisten können, das ist ein Befund, der nicht wirklich neu ist. Doch noch immer sind wir an einzelnen Stellschrauben beschäftigt, um die Zukunft unserer Sicherungssysteme zu gewährleisten. Zweifelsohne wird in diesen Tagen mit manch einer offensichtlich nicht umsetzbaren Forderung Populismus betrieben – während sie in der Diskussion nicht wirklich weiterbringt, sondern als erstes Wahlkampfgetöse beurteilt werden kann.

Weiterlesen

Bündnis Sahra Wagenknecht: Planwirtschaft mit nationalem Anstrich

Sahra Wagenknecht verschleiert ihre programmatischen Schwerpunkte eigentlich nicht. Zwar kann man sich unter den blumigen Worten einer Demokratisierung von Betrieben vielleicht im ersten Moment nicht wirklich das vorstellen, was sie meint – nämlich nicht nur eine Überführung von privatwirtschaftlichen Eigentum in den Besitz von Mitarbeitern und  Beschäftigten, sondern auch eine zentralgelenkte und durch staatliche Regulierung beeinflusste Ökonomie, zumindest in wesentlichen Bereichen der Daseinsvorsorge und der Güterproduktion für das alltägliche Leben.

Weiterlesen

Vom industriellen Musterschüler zum wirtschaftlichen Rohrkrepierer in nur einer Legislaturperiode!

Deutschland war einst Exportweltmeister – auch mit Blick auf seine Ideen, Konzepte und Ambitionen für die Zukunft. Wer sich heute noch immer ein Beispiel an der Bundesrepublik nimmt, wird rasch international verlassen sein. Mittlerweile werden wir von Entwicklungsländern in der Wirtschaftskraft überholt – und sind mit der Vision eines grünen ökonomischen Wunders völlig alleingelassen.

Weiterlesen

Konventionalität statt Progressivität: Früher war eben auch in der Landwirtschaft Vieles besser!

Nicht nur in der Landwirtschaftspolitik sind wir mittlerweile mit dem Narrativ des Guten und Bösen konfrontiert. Bewährtes und Konventionelles gilt als rückschrittig und schädlich, während das Innovative und Moderne für Fortschritt und Integrität steht. Dabei sind es doch oftmals die über Jahrhunderte gesammelten Erfahrungen, Traditionen und das Wissen um Zyklen, Gepflogenheiten und Funktionalitäten, welche uns nicht nur Stabilität und Verlässlichkeit im Hinblick auf Ertrag bringen, sondern auch eine Agrarkultur garantieren, die authentisch und gleichsam erprobt ist.

Weiterlesen

Ramelow redet sein eigenes Bundesland klein – und entpuppt sich als schlechter Verlierer!

Der Einzige, die sich vor Thüringen gruselt, das ist das Kabinett um Ministerpräsident Ramelow selbst. Denn die Deutschen machen auch weiterhin gerne Urlaub in ihrer Heimat – aber eben vor allem dort, wo man auch authentisch und glaubwürdig für die eigene Identität steht – und die eigene Gesellschaft nicht ständig schlechtredet, weil sie angeblich den Kompass verloren habe und der linken Obrigkeit entglitten sei. Zumindest sind mir bisher keine Stimmen von Bürgern bekannt, die eine bestimmte Region deshalb meiden, weil sie Angst davor haben, von einem Rechtsextremen mit einem Messer niedergestochen zu werden.

Weiterlesen