Gerade in einer gesellschaftlich polarisierten Zeit, die von einer breiten Medienlandschaft dafür genutzt wird, die Spaltung zwischen den Menschen in unserem Land noch weiter voranzutreiben, macht man sich als Journalist durchaus Gedanken, wie man sich in der schwierigen Gemengelage positioniert. Der Auftrag der dritten Gewalt lautet eigentlich in Richtung Unabhängigkeit, Objektivität und Ausgewogenheit. Doch viele Kollegen sind von diesem hehren Anspruch mittlerweile weit entfernt, haben in das Lager von Propagandisten und Aktivisten gewechselt, machen sich zum Sprachrohr von NGOs oder der Regierung.
Artikel lesenKategorie: Kommunikation und Medien
Kommentare zum Thema Kommunikation, Medien, Journalismus, Presse und Publizistik.
Traditionelle Journalisten auf der Sinnsuche: Wie Hamsterrad, Algorithmen und Debattenkultur den „Underdogs“ der Branche seelisch zusetzen…
Es gibt viel von diesem neumodischen Kram, oftmals beschönigt, abstrahiert oder umschrieben durch Anglizismen. Doch nicht alles sollten wir verteufeln, weil uns der Name nicht gefällt. Psychische Erkrankungen und seelische Leiden sind ohnehin verpönt, auch im 21. Jahrhundert. Betroffene werden häufig kaum ernst genommen, sie sollen sich „einfach nicht so anstellen“. Laut Wörterbuch ist das sogenannte Burnout ein „Zustand emotionaler, mentaler und körperlicher Erschöpfung, verursacht durch chronischen, meist berufsbedingten Stress, der nicht erfolgreich verarbeitet wurde“.
Artikel lesenJuristisch-formale Mängel: Das Drückeberger-Urteil des VGH in Mannheim erteilt dem ÖRR einen kaum einzuschränkenden Blankoscheck!
Ist es den Konsumenten fortwährend zumutbar, für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zwangsweise Gebühren zu entrichten? Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg ist zu einem eindeutigen Urteil gelangt: ARD und ZDF verstoßen mit ihrem Programm nicht gegen den grundgesetzlich formulierten Anspruch an Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt. Entsprechend wurden sieben Berufungsklagen abgewiesen, weil nach Auffassung der Roben in Mannheim keine evidenten und regelmäßigen Defizite im umfangreichen Angebot von Fernsehen, Hörfunk wie Mediathek zu erkennen sind.
Artikel lesenMarkus Frohnmaier und der „Schmierfink“-Skandal: Ich bin selten einer Meinung mit dem „Südkurier“, aber diesmal geht es nicht anders!
Als Ureinwohner von Konstanz bin ich mit dem Blatt groß geworden. Der „Südkurier“ ist die einzig nennenswerte Lokalpresse am westlichen Bodensee. Und er hatte einst ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Sogar einen Preis gewann er für seine vermeintliche Unabhängigkeit. Bis zu dem Augenblick, als sich die Redaktion entschied, nicht nur zu gendern, sondern eine linksliberale Schlagseite einzunehmen. Die Berichterstattung von heute hat klare Schwerpunkte. Einer von diesen ist das regelmäßige Einschlagen auf die AfD. In ihr hat man einen Widersacher gefunden, dem man fast täglich neue Skandale anheftet.
Artikel lesenEin journalistischer Liebesbrief mit Folgen: Wie der „Südkurier“ in seiner Lobhudelei auf Ralf Schumachers Traumhochzeit Vorurteile schürt!
Journalismus bedeutet, sich nicht nur über die Schrecklichkeit dieser Welt auszulassen, sondern auch dort über positive Entwicklungen zu erzählen, wo sie für die Gesellschaft von Relevanz sind. Eigentlich war das hier in Südbaden ansässige Blatt SÜDKURIER stets ein seriöses Medium, dem man durchaus Glauben schenken konnte, wurde es für seine lokale Berichterstattung sogar prämiert. Doch seit geraumer Zeit hat man eine deutliche Schlagseite. Politisch würde man vielleicht von linksliberal sprechen, doch mit diesem Etikett wäre dem eklatanten Drall ins nahezu grünaktivistische Lager kaum Genüge getan.
Artikel lesenKlageabweisung erwartet: Der VGH Baden-Württemberg sieht sich außerstande, die Meinungsvielfalt des ÖRR zu beurteilen!
Kommt der öffentlich-rechtliche Rundfunk seiner verfassungsgemäßen Aufgabe nach, dauerhaft und durchgehend ein vielfältiges Meinungsspektrum abzubilden, Objektivität zu wahren und nach journalistisch sorgfältigen Gesichtspunkten zu arbeiten? Nicht zum ersten Mal bewegt diese Frage unsere Justiz. Aktuell wurde vor dem VGH in Baden-Württemberg verhandelt, ob es den Konsumenten weiterhin zugemutet werden kann, verpflichtende Gebühren für ein Programm zu entrichten, das von vielen Menschen in diesem Land als zunehmend einseitig, abhängig und voreingenommen beurteilt wird.
Artikel lesenProfessionalität, Glaubwürdigkeit und Courage: Nur drei Prädikate, die Recherchespezialist Daniel Gräber trefflich wie ehrlich beschreiben!
In einer zur Wandlung verdammten Presselandschaft, die seit vielen Jahren politisch nach links rückt, wird es immer schwerer, sich mit einer anderslautenden Weltanschauung zumindest Gehör und Aufmerksamkeit zu verschaffen. Oftmals gehen jene Kollegen unter, die von einer krakeelenden Meute an Medienaktivisten nur deshalb in Grund und Boden geschrien werden, weil sie die Sichtweise von ÖRR, „Süddeutscher Zeitung“ oder „Correctiv“ nicht übernehmen wollen. Es ist längst keine Seltenheit mehr, mit konservativen, patriotischen und vernunftorientierten Positionen auf gefährliches bis vermintes Terrain zu treten.
Artikel lesenUngebetene Reichweite für „Weichreite“: Wie die Festsetzung von Netzjournalist Sebastian Weber zum Politikum für Osthessens Polizei wird!
Wer sich mit den Aufgaben unserer Sicherheitsbehörden beschäftigt, der stößt irgendwann zwangsläufig auf den Begriff der „Polizeifestigkeit“. Beamte sind demnach angehalten, insbesondere auf öffentlichen Veranstaltungen, nicht nur die allgemeinen Regelungen zu ihren Aufgaben zu beachten. Sondern sich gerade bei dem für die Demokratie so elementaren Ausdruck von Protest an das Versammlungsrecht zu halten. Dieses galt auch bei einem Aufmarsch von Gegendemonstranten anlässlich der Gründungsveranstaltung des Landesverbandes der „Generation Deutschland“ in Johannesberg bei Fulda. Es besagt gleich mehrere Pflichten.
Artikel lesenDie Streckbank der Ursula von der Leyen: Während Sanktionierte ausgehungert werden, belebt Brüssel die Reichskulturkammer neu!
Was sind die typischen Charakteristika eines totalitären Systems? Strafen verhängt die Exekutive ohne ordentliches Gerichtsverfahren, Kritiker werden ohne Grundlage mundtot gemacht, Oppositionelle müssen um ihre Existenz fürchten. Wer hätte gedacht, dass inmitten des 21. Jahrhunderts Europa zum Territorium verkommt, auf dem Willkür und Tyrannei möglich sind. Unter dem Deckmantel der Abwehr russischer Infiltration wurde in Brüssel die Praxis der Sanktionierung etabliert. Eigentlich für Unternehmen und die Wirtschaft gedacht, führt die Kommission mittlerweile auch Listen über Einzelpersonen, denen sie vorwirft, zu enge Verbindungen nach Moskau zu haben.
Artikel lesenRechtsstreit um Rufmordkampagne, Teil 2: Darf eine Journalistin auf Basis anonymer Quellen die AfD öffentlich einer Straftat bezichtigen?
Im Vorfeld des Urnengangs von Baden-Württemberg hatte die Berichterstattung der Regionalzeitung SÜDKURIER für Aufsehen gesorgt. An einem Berufsschulzentrum in Radolfzell soll es zu einer Wählerbestechung gekommen sein. Prompt veröffentlichte Redakteurin Anna-Maria Schneider einen Artikel, in dem sie suggerierte, die AfD stecke hinter der vermeintlichen Straftat. Die Ermittlungsbehörden hatten allerdings festgestellt, dass in alle Richtungen ermittelt werde, es zum damaligen Zeitpunkt keine Hinweise gegeben habe, aus welchem Umfeld die Verantwortlichen kommen.
Artikel lesenBerliner Urteil winkt bis nach Kiel: Pauschale Social-Media-Verbote für bestimmte Altersgruppen sind rechtswidrig!
Manch eine Entscheidung erhält in diesem Land deutlich zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei erweist sich das jüngste Urteil des Verwaltungsgerichts der Bundeshauptstadt von erheblicher Tragweite für die aktuelle Diskussion darüber, ob die sozialen Netzwerke pauschal für eine ziemlich beliebig definierte Altersgruppe verboten werden sollen. Die Juristen hatten darüber zu befinden, ob es angemessen und vertretbar gewesen sei, dass die Medienanstalt Berlin-Brandenburg ein „Instagram“-Angebot zensierte.
Artikel lesenRestles(s) Legs: Die Beine des berühmtesten WDR-Demagogen tragen ihn direkt nach Afrika, neue Fluchtbewegungen nach Europa drohen!
Stolz konnte sich schätzen, wer von ihm in den sozialen Medien blockiert wurde. Und das war am Ende wohl jeder Zweite, den Georg Restle vom Dialog ausschloss, während er auf der Mattscheibe vollmundig für Meinungsvielfalt warb. Er spielte sich zu einer gewichtigen Stimme im Land auf, wollte unbequem und kritisch sein, konnte letztlich aber nur austeilen, selten einstecken. Nun ist der 61-Jährige kurzfristig von der Moderation des Magazins „Monitor“ zurückgetreten.
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