Kategorie: Kommunikation und Medien

Kommentare zum Thema Kommunikation, Medien, Journalismus, Presse und Publizistik.

Ein ganz besonderes Verhältnis zwischen „Team Freiheit“ und „den Medien“: „Narzisstische Heulsusen“ zwischen „Kotzen“ und „Vergiften“?

In Goethes Faust stellt Gretchen die entscheidende Frage. In der Moderne wird sie häufig abgewandelt. Auch ich will sie an dieser Stelle bemühen: „Nun sag‘, wie hast du’s mit der Presse, liebes „Team Freiheit?“. Ich gebe zu, die frisch gegründete Kraft hat in mir Neugier geweckt. Sie vertritt einen Libertarismus à la Javier Milei, will die Kettensäge auch in Deutschland schwingen. Vornehmlich steht man für ein anti-etatistisches Weltbild.

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Wenn ein Moderator seine eigene Sendung leugnet: Herr Lanz, schon gehört? Es gibt „YouTube“, zum Nachschauen, sogar ungekürzt!

Vor 20 Jahren, als Markus Lanz noch beim Sender RTL arbeitete, hatte ich Kontakt zum heutigen Talkmaster des ZDF. Nach einer Reportage über meine persönliche Krankheitsgeschichte würdigte er mich, ließ mir ein Autogramm zukommen, wir standen über einige Zeit in Verbindung. Damals betrachtete ich ihn als einen überaus niederschwelligen Gesprächspartner auf Augenhöhe, ohne Allüren eines Prominenten.

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Kommt Ihnen das bekannt vor, Herr Günther: „Die Presse muss die Partei unterstützen, um die ‚Feinde der Demokratie‘ zu bekämpfen“?

Sehr geehrter Herr Günther, Sie haben sich in den letzten Tagen zu rechtfertigen versucht. Und nein, niemand, der sich schon länger mit Ihnen beschäftigt, hat Sie in der Sendung von Markus Lanz falsch verstanden. Sondern jeder Kenner und Beobachter weiß ganz genau, was Sie sagen wollten, was Sie gesagt haben. Auf die Frage nach möglicher Zensur und einem Verbot von Nachrichtenportalen wie „NiUS“ kam ein kurzes und klares „Ja“.

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„Menschen ohne jede spezifische Expertise“: Wie Marcus Pretzell Journalisten deklassierte, aber sein noch junges „Team Freiheit“ gleich mit…

„Ich verstehe nicht, worin der Mehrwert besteht, wenn Journalisten, also Menschen ohne jede spezifische Expertise, die Welt erklären oder Diskussionen miteinander führen“, so sagt es Marcus Pretzell, seines Zeichens ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, früherer Landes- und Fraktionsvorsitzender der AfD Nordrhein-Westfalen, aktuell Sprachrohr des „Teams Freiheit“. Die Feindseligkeit gegenüber meiner Zunft kann man kaum besser in Buchstaben packen. Welch ein Schlag gegen die „Lügenpresse“!

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Micky Beisenherz, der Souffleur des biederen Geschmacks: Wie eine Fachkraft für Dünkel und Starallüren nach Hirn im Heuhaufen sucht…

„Ich kann mir auch eine Sandale hinten reinschieben. Da kriege ich noch mehr Input als in Eurer Crackhöhle“, sprach Studien- und Ausbildungsabbrecher Micky Beisenherz, besser bekannt als die Souffleuse des RTL-Dschungelcamps, als Reaktion auf eine Einladung, sich dem Medienportal NiUS zu stellen, das der 48-Jährige mit einer „Carazza“, also einer Pizza-Billigmarke, verglich.

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Am Ende von 2025 Lob, Dank und Respekt: Kollege Felix Perrefort gehört für mich zu den medialen Glanzlichtern dieses Jahres!

Zum Jahresschluss kommt man ins Nachdenken. Und auch ich überlege, wer oder was mich in den letzten Monaten besonders beeindruckt hat. Hängen geblieben bin ich bei einem Kollegen, der mit der investigativen Recherche und seiner Leidenschaft für eine pointierte Debattenkultur wichtige Bezugspunkte für manch einen Journalisten gesetzt hat, der nach Beispielen für integre Arbeit Ausschau hält.

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Die Causa Jan Wenzel Schmidt: Wie Medien einem Whistleblower die große Bühne bieten, um Ulrich Siegmund den Sieg streitig zu machen…

Er hat angekündigt, im Januar 2026 Belege für schwerwiegende Verfehlungen von Mitgliedern des Landesvorstandes der AfD in Sachsen-Anhalt veröffentlichen zu wollen. Der Bundestagsabgeordnete Jan Wenzel Schmidt will Nachweise für Vetternwirtschaft, als Dienstreisen abgerechnete Privatfahrten und den Missbrauch von Steuergeldern gesammelt haben.

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Ulrich Siegmund, der Jesus 2.0? Die Chancen und Risiken einer befremdlichen Heldenverehrung, ausgerechnet zu Weihnachten!

Spätestens seit Elon Musk wissen wir, dass nur die AfD Deutschland retten könne. Und tatsächlich liegt die Partei mittlerweile in fast allen Umfragen an erster Stelle, mit ihr verbinden große Teile der Bevölkerung die Aussicht auf Veränderung. Gleichzeitig nimmt die Glorifizierung befremdliche Züge an, zu beobachten nicht zuletzt an diesem Weihnachtsfest.

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Meine ernüchternde Jahresbilanz: Wie ich 2025 lernen musste, nicht nur von der AfD als Teil der „Lügenpresse“ gesehen zu werden…

So langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu, wieder einmal bietet sich die Gelegenheit für einen Rückblick. Was politisch geschehen ist – und was nicht, das wissen wir nur allzu gut. Doch was bleibt ganz persönlich? Für mich scheint es vor allem eine plagende Enttäuschung. Seit Anbeginn meines Berufes war es mir aus dem demokratischen Verständnis ein besonderes Anliegen, gerade der Opposition Stimme und Raum für ihre Positionen zu geben.

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Wie ein bockiges Kind: Was die Ablehnung des Gastbeitrags von Alexander Gauland über die journalistische Kritikfähigkeit der WELT aussagt…

In der „Welt am Sonntag“ fand er keinen Platz, in der „Berliner Zeitung“ wurde er hingegen veröffentlicht: Der Gastbeitrag von AfD-Ehrenvorsitzendem Alexander Gauland hat für mächtig Furore gesagt, allerdings weniger aufgrund des Inhalts. Stattdessen stellt sich die Frage, ob ein Medium nicht kritikfähig scheint, hatte der Politiker Redakteur Frederik Schindler direkt in seinem Text angesprochen.

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Der Empörungsjournalismus am Beispiel des politisch korrekten „Main-Echos“: Zu Hilfe, da stand ein Räääächtsextremer auf der AfD-Liste!

Es gibt heutzutage viele Kategorien des publizistischen Arbeitens, auf deren Gedanke und Motivation wäre man noch während meiner Ausbildung gar nicht gekommen. Unter anderem zählt der Empörungsjournalismus dazu, welchen der Pressekodex etwas sachlicher mit dem Begriff der „Sensationsberichterstattung“ umschreibt, der aktuell mehr denn je blüht und gedeiht.

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Per Datenschutzrichtlinie zieht Elon Musk die Daumenschrauben an: X stellt sich ab 15. Januar ganz in den Dienst des „Digital Services Act“…

Die Plattform X hat am 16. Dezember 2025 in ihrer Aktualisierung der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinie“ angekündigt, dass ab Mitte Januar des kommenden Jahres zusätzliche Regelungen in Kraft treten, welche es bei Bedarf ermöglichen, nicht nur illegale Inhalte zu entfernen, sondern innerhalb der EU und des Vereinigten Königreichs auch solche Veröffentlichungen von Anwendern, die als „schädlich“ oder „unsicher“ gelten.

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