In einem von politischer Polarisierung geprägten Journalismus des Jahres 2026 brauchst du keine Feinde mehr, wenn du Kollegen hast. Denn dann nimmt man sich wechselseitig die Butter vom Brot. Wenn nicht sogar zu härteren Bandagen gegriffen wird. „AfD-Krakeeler“ und „Rechtsradikaler“, mit diesen Prädikaten werde ich aktuell versehen. Berufliche Wegbegleiter aus der Vergangenheit scheinen nicht verwinden zu können, dass ich ihr Lager verlassen habe. Immerhin habe ich mich ursprünglich einmal links definiert.
Artikel lesenSchlagwort: Selbstkritik
Medien aussperren, Kritiker verraten, Echokammern schaffen: Die sektiererischen Tendenzen in der AfD sollten niemandem gefallen!
Eine mögliche Berufskrankheit, die man als Journalist über viele Jahre hinweg entwickelt, ist nicht zuletzt der Hang zur Naivität. Selbstreflektierend zu bleiben, um stets Objektivität zu bewahren, das ist durchaus eine fortwährende Kraftanstrengung, die man allerdings nicht scheuen sollte, will man beim Publikum weiterhin als unabhängig wahrgenommen werden.
Artikel lesenErinnerungslücken bei Olaf Scholz: Bin ich noch Kanzler dieses Land – und wenn nein, wie viele?
Mehr oder weniger gelegentlich kommt es bei Olaf Scholz zu kognitiven Pausen. Dies hat er selbst immer wieder zugegeben, nachdem er sich an Vieles nicht erinnern kann, was eigentlich in seinem Alter noch in irgendwelchen Hirnwindungen aufzufinden sein müsste.
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