Schlagwort: Wählerbestechung

Rechtsstreit um Rufmordkampagne, Teil 2: Darf eine Journalistin auf Basis anonymer Quellen die AfD öffentlich einer Straftat bezichtigen?

Im Vorfeld des Urnengangs von Baden-Württemberg hatte die Berichterstattung der Regionalzeitung SÜDKURIER für Aufsehen gesorgt. An einem Berufsschulzentrum in Radolfzell soll es zu einer Wählerbestechung gekommen sein. Prompt veröffentlichte Redakteurin Anna-Maria Schneider einen Artikel, in dem sie suggerierte, die AfD stecke hinter der vermeintlichen Straftat. Die Ermittlungsbehörden hatten allerdings festgestellt, dass in alle Richtungen ermittelt werde, es zum damaligen Zeitpunkt keine Hinweise gegeben habe, aus welchem Umfeld die Verantwortlichen kommen.

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Strafanzeige gegen SÜDKURIER-Redakteurin: Warum eine Verdachtsberichterstattung über die AfD auch juristisch nach hinten losgehen könnte!

Sie gehört zu einem der heikelsten Genres im Journalismus. Die Verdachtsberichterstattung ist stets ein heißes Eisen. Denn sobald die Presse eine Behauptung oder Vermutung in den Raum stellt, die im Zusammenhang mit einem möglicherweise strafrechtlichen Verhalten steht, dann braucht sie wirklich gute Gründe, um einen etwaigen Beteiligten ins Spiel zu bringen. Gewagt hat sich diesbezüglich die Redakteurin des „Südkuriers“, Anna-Maria Schneider.

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