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Berlin, Berlin, nie wieder nach Berlin: Wie die Hauptstadt durch Bum-Bum-Bürgermeister Wegner ihren letzten Glanz verloren hat…

Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Berlin: Bürgermeister Kai Wegner spricht über Tennis-Spiel während des Stromausfalls“ (aus: DER SPIEGEL vom 14.01.2026)

Ich muss schon lange zurückdenken, wenn ich mich an meine letzte Fahrt nach Berlin erinnern will. Von damals sind mir gute Eindrücke geblieben, doch wie gesagt, es ist eine Weile her. Da war Kai Wegner noch nicht Bürgermeister, das Stadtbild einigermaßen aufgeräumt, die Sicherheitslage stabil. Auch der Strom funktionierte, die Regenbogenflaggen hielten sich in Grenzen, man kam sich nicht fremd vor im eigenen Land. Behörden und Senat arbeiteten träge, aber am Ende zuverlässig. Wahlen konnten bewerkstelligt, Sehenswürdigkeiten ohne Unbehagen besichtigt werden. Was ist geblieben von all dem, von einer Metropole, von einem Zentrum, für das sich viele Deutsche heutzutage schämen? Der Anschlag von Linksterroristen auf die Energieversorgung machte wieder einmal deutlich, wie fehlgeleitet die Präferenzen der machthabenden CDU sind, wenn sie Unsummen für Flüchtlingsunterkünfte, LGBTIQ-Beratungsstellungen und Baumpflanzungen ausgibt, aber ein zuständiges Referat beim Verfassungsschutz erst jüngst einstrich.

Von Einsichtsfähigkeit keine Spur, dafür Arroganz, Hybris und sehr viel Selbstmitleid…

Als Zehntausende im Kalten saßen, war der Regierungschef zunächst für sein Innenressort nicht erreichbar. Später soll er sich dann auf dem Tennisplatz den Kopf freigespielt haben. Welch ein Sinnbild der Abwesenheit, von Ignoranz, Hohn und Spott gegenüber der Bevölkerung. Dennoch bleiben die Kritiken aus der eigenen Partei äußerst spärlich, die Fraktion hält fest zum 53-Jährigen, der sich offenbar lieber mit queeren Communitys und weltoffener Ideologie beschäftigt, statt für Recht und Ordnung zu sorgen. Da ist längst nichts mehr im Griff, die Kontrolle ist entglitten. Auf den Straßen marschieren Extremisten, die das Existenzrecht Israels in Frage stellen, in den Universitäten demolieren Propalästinenser die Einrichtung. Instinktlosigkeit, mangelnde Präsenz und Täuschung der Öffentlichkeit prägen aktuell das Bild über den Verantwortlichen, laut einer INSA-Umfrage bewerten knapp 60 Prozent das Krisenmanagement als schlecht und gescheitert. Über 40 Prozent wollen den Rücktritt, vor allem aus der AfD hagelt es Forderungen nach Konsequenzen.

Als Merz Kai Wegner zur Seite sprang, war es um die CDU endgültig geschehen…

Der Glaubwürdigkeitsverlust ist verheerend, trotzdem stärkt Kanzler Merz den Rücken. Mit diesem Akt der Solidarität sinkt der Stern der Christdemokraten insgesamt, zeichnet sich über die komplette Partei der Eindruck von Arroganz, Überheblichkeit und Anstandslosigkeit. Die sogenannte „Vulkangruppe“ scheint mit ihrem Akt der Barbarei in den Hintergrund zu rücken, weil sich Wegner die Bühne unter den Nagel gerissen hat. Allerdings wird dort ein Schauspiel aufgeführt, in dem der Protagonist nicht besonders gut wegkommt. Dies liegt letztlich auch daran, dass die Infrastruktur bröckelt. Über 90 Prozent der Unternehmer geben an, dass Straßenmängel ihre Arbeit behindern, die Ringbahnbrücke auf der A100 ist gesperrt, die Westendbrücke symbolisierte den bundesweiten Stau, Radwege fehlen massiv, die Bahnhöfe schneiden in Bewertungen als die marodesten im ganzen Land ab. Hochschulen sind baufällig, Kritiker sprechen von einer „erschreckenden Verwundbarkeit“ und „fehlenden Redundanzen“ im System, das vor dem Kollaps steht.

Milliarden für Stadtgrün, Queerness, Flüchtlingshotels und Demokratieförderung…

Ein jährliches Defizit von zwei Milliarden Euro wird durch Kredite und Rücklagenentnahmen aufgefangen, der Gesamthaushalt finanziert sich auf Pump, die Verschuldung steigt innerhalb von drei Jahren um acht Milliarden. Der BER hat sieben Milliarden gekostet, 150 Millionen gab man allein für ein hochwertiges Asylbewerberheim aus. Angemietete Hotels für „Schutzsuchende“ belasten den Haushalt enorm, der angepeilte Mietendeckel verschlang Millionen, Sozialausgaben für illegale Einwanderer platzen aus den Nähten. Hingegen wurde das 29-Euro-Ticket abgeschafft, Kürzungen beim Gewaltschutz und Einschränkungen in der Familienhilfe belasten vor allem inländische Bürger. Das Investitionspaket in die Wissenschaft lässt die Bildungschancen schlecht dastehen, sechsstellige Summen werden in Toleranzprojekte für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt gesteckt, 900 Millionen gehen an NGOs, die sich unter anderem gegen Rechtsextremismus und für Demokratieförderung einsetzen. Da sind 700 Millionen in klimasensible Begrünung fast ein Schnäppchen.