Wichtige Zahlen im Wahlkampfendspurt: Ausländerquote unter Straftatverdächtigen im Südwesten bleibt auf Rekordhoch!

Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Kriminalstatistik 2025 des Polizeipräsidiums: Rückgang der Straftaten, mehr Gewalt gegen Einsatzkräfte“ (aus: „Wochenblatt“ vom 03.03.2026)

Während sich Baden-Württemberg auf den letzten Metern des Wahlkampfes befindet, veröffentlichen die Polizeipräsidien im Südwesten die Kriminalstatistik für das Jahr 2025. Zahlreiche Medien bilden die jüngsten Zahlen jedoch nur bedingt ab. Da wird ein Ausschnitt präsentiert, der dem Beobachter suggerieren soll, die Lage habe sich ein Stück weit entspannt. Auch die Sicherheitsbehörden in Konstanz haben für den Einzugsbereich vom Bodensee über den Schwarzwald-Baar-Kreis bis nach Rottweil und Tuttlingen die Verhältnisse offengelegt. Auf den ersten Blick mag man durchatmen. Die Gesamtzahl der Straftaten ist um etwa zehn Prozent im Vergleich zu 2024 gesunken. Und tatsächlich haben sich Diebstähle, Vermögens- und Fälschungsdelikte, aber auch Körperverletzungen zwischen vier und knapp elf Prozent rückentwickelt. Doch die Krux liegt, wie fast immer, im Detail. Denn lenkt man den Fokus auf die schweren Vergehen, so müssen wir alarmiert sein. Immerhin sprechen die Fakten diesbezüglich eine besorgniserregende wie unverhohlene Sprache, sie sind dramatisch und ernüchternd gleichermaßen.

Zahlen zu Mord, Totschlag und Wohnungseinbrüchen verzeichnen einen deutlichen Anstieg…

Akte gegen die sexuelle Selbstbestimmung stiegen noch einmal an, um 1,3 Prozent. Insbesondere der Missbrauch von Kindern ist zu nennen, aber auch 89 Vergewaltigungen, 126 Belästigungen und deutliche Zunahmen bei der Verbreitung von Pornografie. Besonders gravierend scheint die Tendenz bei Kapitalverbrechen. Straftaten gegen das Leben nahmen um 14,3 Prozent zu, darunter 13 Morde, 13 Totschläge und zwei fahrlässige Tötungen. Auch die Wohnungseinbruchsdiebstähle sind um neun Prozent häufiger geworden. Bei den Messerattentaten verzeichnet man eine Kontinuität auf hohem Niveau, 186 Fälle wurden gemeldet. Hervorzuheben ist auch die steigende Zahl an Angriffen auf Einsatzkräfte um mehr als sechs Prozent. Blickt man auf die Täterstruktur, so sind unter der Gesamteinwohnerschaft im bezeichneten Bereich 17,8 Prozent Ausländer, erweisen sich mit 40,3 Prozent der Verdächtigen allerdings erheblich überrepräsentiert. Doppelt so hoch, auf einem praktisch unveränderten Höhepunkt, werden jene straffällig, die eigentlich nur zu Gast sind, aber die Situation in eklatanter Dreistigkeit dominieren.

Im Vergleich zur Restbevölkerung sind Ausländer statistisch erheblich überrepräsentiert…

Vor allem bei Straftaten im öffentlichen Raum ergibt sich ein klarer Trend. Gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund gehören dort zu den häufigsten Beschuldigten. Sobald eine Klinge im Spiel ist, geraten zu 55,7 Prozent Personen mit fremdem Pass in die Ermittlungen. Würde man die ausländerrechtlichen Verstöße hinzuzählen, nicht nur die Allgemeinkriminalität berücksichtigen, sprengt die Statistik jegliche Vorstellung. Doch was gedenkt nun die Politik dagegen zu tun? Die Neubesetzung des Parlaments in Stuttgart dürfte höchstwahrscheinlich eine Koalition zwischen CDU und Grünen hervorbringen. Fraglich ist bislang noch, wer in Führung geht. Manuel Hagel kündigte eine Einstellungsoffensive bei der Polizei an, bessere Ausrüstung für die Beamten, stärkere Videoüberwachung und umfangreichere DNA-Analysen. Auch Cem Özdemir doktert vor allem an den Symptomen herum, sorgt sich um die Sicherheit der Kinder, aber kann sich offenbar nicht durchringen zu gravierenden Schritten wie einer umfangreichen Rückführungsoffensive. Am Ende hier wie da nur Schall und Rauch.

CDU und Grüne wollen Symbolpolitik betreiben, ohne echtes Interesse an Veränderung…

Wirklich konkret wird die Alternative für Deutschland, welche nicht nur strikte Grenzkontrollen und Abweisungen illegaler Zuwanderer aus Richtung Schweiz oder Frankreich durchsetzen will, sondern die Remigration vorantreiben möchte. Eigene Sondereinheiten, die sich um einen reibungslosen Ablauf von Abschiebungen kümmern, aber auch dafür sorgen, dass niemand mehr die Außenlinien überschreitet, der keinen Fluchtgrund vorweisen kann. Herausforderungen lassen sich nicht bewältigen, indem man Tatwerkzeuge verbietet, sondern allein dadurch, die Verantwortlichen in die Heimat zu verbringen. Wir brauchen höhere Strafandrohungen, eine Justiz, die auf dem Fuße ahndet, sich nicht von Gutachtern beeindrucken lässt, weniger auf positive Sozialprognosen achtet, sondern auf die Gefährlichkeit explizit zu umreißender Personengruppen, welche wiederholt durch ihr regelwidriges Verhalten auf sich aufmerksam machen. Eine harte Gangart beweist sich nicht entlang von Plattitüden, sondern der Bereitschaft, das Mögliche auszureizen. Inwieweit es also zur fundamentalen Umkehr kommt, hat der Souverän in der Hand.