Die Zeit vor einem Urnengang ist nicht nur für die Parteien herausfordernd. Sie bemühen sich darum, auf verschiedenen Kanälen und mit den unterschiedlichsten Instrumenten, den Souverän zu erreichen. Wesentlicher Multiplikator ihrer Botschaften sind dabei nicht zuletzt die Medien. Entsprechend kommt der vierten Gewalt, insbesondere in einer solchen Phase von Mobilisierung und Informationsverbreitung, maßgebliche Verantwortung zu. Sie kann unter Beweis stellen, wie ernst sie es mit dem grundgesetzlichen Anspruch der Chancengerechtigkeit nimmt, der auch im Pressekodex seinen Niederschlag findet.
Artikel lesenKategorie: Kommunikation und Medien
Kommentare zum Thema Kommunikation, Medien, Journalismus, Presse und Publizistik.
Strafanzeige gegen SÜDKURIER-Redakteurin: Warum eine Verdachtsberichterstattung über die AfD auch juristisch nach hinten losgehen könnte!
Sie gehört zu einem der heikelsten Genres im Journalismus. Die Verdachtsberichterstattung ist stets ein heißes Eisen. Denn sobald die Presse eine Behauptung oder Vermutung in den Raum stellt, die im Zusammenhang mit einem möglicherweise strafrechtlichen Verhalten steht, dann braucht sie wirklich gute Gründe, um einen etwaigen Beteiligten ins Spiel zu bringen. Gewagt hat sich diesbezüglich die Redakteurin des „Südkuriers“, Anna-Maria Schneider.
Artikel lesenDie Sorge vor dem Bedeutungsverlust des unabhängigen Journalismus: Als parteipolitisches Sprachrohr will ich nicht enden!
Man kann froh sein, wenn man seinen Beruf nicht nur als eine Pflicht betrachtet, sondern ihn mit Leidenschaft ausübt. Und so hätte ich nie daran gedacht, irgendwann einmal Skepsis zu hegen, dass meine damalige Entscheidung, Journalist werden zu wollen, die richtige gewesen ist. Doch im Augenblick fühle ich mich leer an, man könnte von einer Sinnkrise sprechen. Vielleicht ist auch ein Stück weit das neumodische Burnout dabei. Denn über Jahre hinweg habe ich mich bemüht, mit Tiefe und Analyse zu kommentieren.
Artikel lesenRufmordkampagne gegen die Konstanzer Kreis-AfD: Wie der „Südkurier“ über Wählerbestechung mutmaßt, natürlich nicht „in alle Richtungen“…
Je näher ein Urnengang rückt, umso schmutziger werden die Bandagen, mit denen die Herausforderer kämpfen. Doch nicht nur die einzelnen Parteien schlagen dann verbal aufeinander ein. Immer öfter mischen auch Medien mit. Und sie greifen hierbei nicht selten auf unlautere Mittel zurück. So geschehen aktuell im Landkreis Konstanz. Am Berufsschulzentrum in Radolfzell soll es zu einer Wählerbestechung gekommen sein. Laut Angaben von Klassenkameraden erfolgte eine Ansprache auf dem Pausenhof, man bot ihnen Geld an.
Artikel lesenAusreden, Rechtfertigung, Verschwörung: Bei allem Wohlwollen, „die Presse“ ist wahrlich nicht schuld am AfD-Nepotismus von Magdeburg!
Möglicherweise bin ich einem Fehlschluss auf den Leim gegangen. Doch ich hatte immer angenommen, die Alternative für Deutschland wolle anders sein. Schon ihrem Namen nach war ich davon ausgegangen, dass sie sich abheben möchte vom etablierten System. Doch vielleicht bringt es der Automatismus mit sich, ab einem gewissen Moment auf der politischen Bühne in Anpassung an ein Verhalten zu verfallen, welches zumindest moralisch anrüchig scheint. Komplexe familiäre Verbindungen soll es geben, hinein in die Beschäftigungsverhältnisse bei Abgeordneten der AfD.
Artikel lesenSchämen Sie sich, Florian Hager! Wie der ARD-Vorsitzende mit der Fiktion journalistischer Unantastbarkeit Demokratiedefizite beweist…
Ich gebe zu, eigentlich nie daran gedacht zu haben, mich irgendwann einmal für meinen Beruf schämen zu müssen. Doch nicht erst, seit sich der ARD-Vorsitzende zu einem Seitenhieb von Bundestagspräsidenten Klöckner einließ, bin ich einigermaßen außer mir, mit welcher Dreistigkeit manch ein Kollege den Journalismus vor die Wand fährt. Nein, Florian Hager, Sie verkörpern nun wahrlich nicht, was unsere Branche an Idealen zu bieten haben sollte.
Artikel lesenWas Wahrheit ist, das entscheiden wir: Wie Merz‘ Kabinett bei der „Medienregulierung“ auf den Spuren von Orwells „fiktivem Ozeanien“ wandelt…
Die Bundesregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, in einem noch höheren Tempo gegen sogenannte „Fake News“ vorzugehen. Im Zeitplan des Kabinetts von Friedrich Merz besitzt die mögliche Regulierung von Medien oberste Priorität. Insbesondere soll Zensur dort ansetzen, wo vermeintliche „Desinformation“ grassiert. Doch mit Verlaub, Herr Bundeskanzler, Wahrheitsministerien hatten wir schon einmal.
Artikel lesenLanz‘ letzter Offenbarungseid: Wie eine Rückfrage an Politologe Petschner-Multari des Moderators höhnische Opferignoranz entlarvte!
Es ist mehr als zwei Dekaden her, als mich der Sender RTL aufgrund meiner damaligen Krankheitsgeschichte porträtierte. Ausgestrahlt in der Sendung „Explosiv“, hatte ich in diesem Zusammenhang auch die Gelegenheit, Markus Lanz näher kennen zu lernen. Der heutige Talkmaster im ZDF gab sich damals als nahbar, menschlich und zugewandt. Schnell waren wir beim „Du“, er hatte großen Respekt mir gegenüber geäußert. Und auch ich schätzte ihn für seine Empathie, den verständnisvollen Umgang.
Artikel lesenScherbenhaufen oder Blütenpracht? Das BSW, die Berliner Zeitung und ein Missverständnis über die Parteienfunktion in der Demokratie…
War es das nun für das BSW oder nimmt die Partei erst richtig Fahrt auf? Nach dem Koalitionsbruch in Brandenburg wird darüber diskutiert, wie die Zukunft für jene aussieht, die Rückgrat bewiesen haben, sich nicht von der SPD erpressen ließen. Ich teile diesbezüglich ausdrücklich nicht die Meinung, welche beispielsweise jüngst die „Berliner Zeitung“ zum Ausdruck brachte. Mit einem beispiellosen Abgesang hat man sich klassischer Tendenziösität entlarvt.
Artikel lesen„Wer nicht für uns ist, ist gegen uns und muss zersetzt werden“, sagte Erich Mielke, um vielleicht von Karin Prien Beifall zu ernten?
Es war das Ministerium für Staatssicherheit in der DDR, welches in seiner Richtlinie Nr. 1/76 formulierte: „Zersetzung ist eine operative Methode zur wirksamen Bekämpfung subversiver Tätigkeit, die darauf abzielt, feindlich-negative Kräfte zu isolieren, zu paralysieren und zu liquidieren, ohne offene Gewalt anzuwenden“. Ob Karin Prien wusste, wer da jenes Vokabular definiert hat, das sie aktuell auf die alternative Medienlandschaft in Deutschland anwendete?
Artikel lesenDas ZDF, die Kaulitze und der Sündenfall zur besten Sendezeit: ÖRR-Zuschauer werden zum Probanden für moderne Geschmacksverirrung…
Liebes ZDF, wissen Sie, woran ich mich noch gut erinnere? Als mir doch tatsächlich in der Ausbildung vermittelt wurde, dass Ihr Haus ein „Leuchtturm“ in Sachen eines integren Journalismus sei. Kracher, Burner, Witz des Tages, nicht wahr? Fast so lustig wie Bill und Tom, die Allzweckwaffe für gediegene Samstagabendunterhaltung. Gott sei Dank können sich Frank Elstner und Thomas Gottschalk noch nicht im Grab umdrehen.
Artikel lesenErst Robin Alexander, jetzt Jan Philipp Burgard: Befindet sich die semikonservative WELT-Gruppe im personellen Aufbruch nach mäßig links?
Er soll sich nach der Weihnachtsfeier 2025 unangemessen verhalten haben, so berichten es mittlerweile auch internationale Medien. Der einstige Chefredakteur der WELT-Gruppe, Jan Philipp Burgard, hat Anfang Januar seinen Posten geräumt. Offiziell gab er für diesen Schritt gesundheitliche Gründe auf einem Rückflug aus dem Urlaub an. Doch es war das linke Hetzportal „Correctiv“, das seit Tagen mit dem Hashtag #tiefgarage in den sozialen Medien andeutete, was nunmehr offen im Raum steht.
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