Durchschnittlich 19 Hitzetote im Jahr: Prof. Karl Lauterbach spekuliert mit tausenden Opfern der Sommertemperaturen abseits der Statistiken!

Kommentar von Dennis Riehle

Er gehört für mich zu den abstoßendsten Charakteren, die sich in der jüngeren Politik herumgetrieben haben. Prof. Karl Lauterbach hat diese Gesellschaft in einer beispiellosen Hetzjagd auf Nicht-Immunisierte während der Corona-Pandemie auseinander getrieben. Wer sich nicht den Pieks geben lasse, sei bis März 2022 „geimpft, genesen oder leider verstorben“. Und weil ein Lernprozess nur den Vernünftigen vorbehalten ist, prognostiziert der ehemalige SPD-Minister im Augenblick wiederum viele, sogar tausende Hitzetote.

Nach des SPD-Politikers Prognose grüßen die verstorbenen Ungeimpften auffallend lebendig!

Doch eine große Zahl jener, die eigentlich längst hätten ableben sollen, erfreut sich aktuell besserer Gesundheit als jene, die sich den dritten, vierten oder fünften Booster haben geben lassen. Bis heute sind die Angaben darüber, ob und in welchem Umfang die Vakzine Menschen gerettet haben, rein spekulativ. Gerade bei Hochbetagten konnte die tatsächliche Ursache für ihr Entschlafen schon allein aufgrund mannigfaltiger Vorerkrankungen nicht eindeutig ermittelt werden. Ihnen stehen zudem mindestens 3.086 Impftote gegenüber.

Wer aus einem Herzinfarkt-Toten im Sommer ein Hitzeopfer macht, mutmaßt und spekuliert…

Und was das Wetter anbelangt: Im Zeitraum 2001 bis 2021 gab es durchschnittlich 19 Fälle pro Jahr, bei denen als Grund für den Exitus explizit Hitze genannt wurde. Wer von tausenden Opfern spricht, betreibt eine statistische Attribution, das bewusste Zuschreiben einer Kausalität, ohne sie explizit beweisen zu können. Denn inwieweit am Ende ein Herzinfarkt nicht auch bei kälteren Temperaturen eingetreten wäre, lässt sich im Nachhinein kaum beurteilen. Wer ernsthaft argumentiert, gründet seine Thesen nicht auf bloße Mutmaßung.

Die Leidenschaft zur Katastrophe ist eng mit dem Reiz nach Kontrolle assoziiert…

Was treibt Personen wie Lauterbach an, Panik zu schüren? Stets den schlimmsten Fall vor Augen zu haben, selektiv zu interpretieren, letztlich alles besser zu wissen, um der Angst willen zu übertreiben, das sind Eigenschaften, die gängeln, beeinflussen und manipulieren sollen. Katastrophenszenarien dienen als schlichtes Instrument von Bevormundung und Erziehung. Sie sollen zu einem Verhalten drängen, das mit konsequenter Vorsorge nichts zu tun hat, sondern ideologischen, moralischen und wirtschaftlichen Zwecken dient.