Wieder einmal taucht die immer selbe Frage auf: Ist Friedrich Merz charakterlich geeignet, die Geschicke dieses Landes zu führen? „Ich möchte Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen, wer da sich zu Wort meldet“, so lautet seine jüngste Äußerung. Und sie drückt neuerlich wie eindrucksvoll das autoritäre Verständnis des Bundeskanzlers aus. Volksherrschaft ist kein „Wünsch dir was“ der Eliten, sondern ein Auftrag der Basis. Welche Vorstellungen ein CDU-Politiker hat, bleibt einigermaßen unerheblich, solange er für sein Ansinnen keine Mehrheit findet.
Artikel lesenSchlagwort: Soziale Medien
Eine Frage von Ethik und Medienökologie: Jeder darf Journalist sein, doch wie viel Regellosigkeit verträgt eine Informationsgesellschaft?
Jüngst ermutigte der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, auf der Plattform X dazu, nicht länger Fernsehen und Zeitungen zu glauben, sondern in den sozialen Medien nach der Wahrheit zu suchen. Er ist nicht der einzige Vertreter, der aktuell eine Art von Jedermannspresse fordert. Und zweifelsohne hat es gute Gründe, dass beispielsweise die Bezeichnung „Journalist“ in Deutschland rechtlich ungeschützt ist. Gleichzeitig bedeutet diese Toleranz gegenüber einem gewissen Label keinesfalls, dass mit dem Titel Schindluder getrieben werden kann.
Artikel lesenDie Sorge vor dem Bedeutungsverlust des unabhängigen Journalismus: Als parteipolitisches Sprachrohr will ich nicht enden!
Man kann froh sein, wenn man seinen Beruf nicht nur als eine Pflicht betrachtet, sondern ihn mit Leidenschaft ausübt. Und so hätte ich nie daran gedacht, irgendwann einmal Skepsis zu hegen, dass meine damalige Entscheidung, Journalist werden zu wollen, die richtige gewesen ist. Doch im Augenblick fühle ich mich leer an, man könnte von einer Sinnkrise sprechen. Vielleicht ist auch ein Stück weit das neumodische Burnout dabei. Denn über Jahre hinweg habe ich mich bemüht, mit Tiefe und Analyse zu kommentieren.
Artikel lesenEine ehrliche wie folgenreiche Bilanz nach drei Jahren X-Account: Ich habe von der Virtualität zu viel Tiefe, Analyse und Sinn erwartet…
Am 6. Januar 2023 wagte ich einen Schritt, den ich mir eigentlich nie vorstellen konnte. In meinem Umfeld wurde angeregt, dass ich nach meinem gesundheitsbedingten Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben doch noch etwas aus meiner Gabe des Schreibens machen sollte. Mir wurde nahegelegt, mich in den sozialen Medien anzumelden. Stets hegte ich Argwohn, Skepsis und Bedenken, galt ich seit jeher als altmodisch, konservativ und rückwärtsgewandt.
Artikel lesenHat sich die unabhängige Publizistik längst überdauert? Zumindest steht sie in stürmischer Konkurrenz zum Jedermanns-Journalismus…
Braucht es angesichts sozialer Medien überhaupt noch unabhängigen Journalismus? Nicht zum ersten Mal stelle ich mir diese Frage, wenn ich die Entwicklung auf Plattformen wie X oder „Facebook“ betrachte, um zu attestieren, dass die Omnipräsenz der großen Medienhäuser unübersehbar ist – und jeder zweite Nutzer beansprucht, publizistisch tätig zu sein.
Artikel lesenDie Freude am menschlichen Nachtreten, das Ergötzen in digitaler Stammesmoral: Wie in Social Media zum Angriff auf die Würde geblasen wird!
„In einer medialen Informationsgesellschaft kann uns die permanente ‚Infusion‘ des Negativen psychisch stark belasten und irgendwann regelrecht krank machen“, so sagt es der bekannte Neurologe Dr. Volker Busch, der mit dieser Einschätzung keinesfalls alleine dasteht. Und tatsächlich spüre ich es mittlerweile am eigenen Leib.
Artikel lesenEin offenes Wort der Ernüchterung und der Frustration an Elon Musk zu seinem Twitter (X): Warum ich gehe, aber trotzdem bleibe!
Biografien sind nur selten eine gerade Linie, die auf Kontinuität gerichtet ist. Stattdessen erweisen sich Lebensläufe häufig als kurvenreich, mit Unterbrüchen und Abzweigungen. Dann steht man an einer Weggabelung, um sich entscheiden zu müssen, welche Richtung man künftig wählt.
Artikel lesenElon Musk und der als „niedrig-engagierend“ eingestufte Qualitätsjournalismus: Wie sich X „zum Minenfeld“ für freie Publizisten mausert…
Hat ein amerikanischer Unternehmer freien Medienschaffenden den Kampf angesagt? Seit geraumer Zeit hält sich mein Eindruck vehement, auf der ehemals als „Twitter“ bekannten Plattform einer massiven Regulierung unterworfen zu sein. Betrachtet man die Statistiken meines Accounts, so ist die Reichweite in den vergangenen drei Monaten noch einmal um 46 Prozent gefallen.
Artikel lesenDer internationale Vergleich zur „Hasskriminalität“-Verfolgung zeigt: Deutschland darf eine Meinung haben, sollte sie aber nicht zu laut äußern!
„Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat“, so sagte es Schriftsteller und Physiker Georg Christoph Lichtenberg. Und möglicherweise hat er mit diesem Befund schon allein deshalb recht, weil es selten so gefährlich wie heute schien, die eigene Überzeugung öffentlich zum Ausdruck zu bringen.
Artikel lesenHaben Plattformen wie X der freien Publizistik den Kampf angesagt? Viele Indizien sprechen für ein Handlangerdasein Musks gegenüber der EU!
Quo vadis, unabhängiger Journalismus in Deutschland? In einer Dekade des nachlassenden Vertrauens in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk müsste der Zulauf für alternative Medien in der Bundesrepublik eigentlich auf einem Höhepunkt sein.
Artikel lesenDas stille Austrocknen des unabhängigen Journalismus: Wie X die algorithmische Benachteiligung freier Medien zu fördern scheint!
„Der Vogel ist frei!“ – Mit diesem Credo warb Elon Musk, als er den Kurznachrichtendienst Twitter übernahm. Große Ankündigungen zur Wiederherstellung der Meinungsfreiheit folgten, auf X sollten künftig unterschiedlichste Ansichten ohne Angst vor Rezension veröffentlicht werden können.
Artikel lesenNicht wegen links oder rechts, sondern wegen der Menschen: Das politische X ist zu einer verrohten und gewissenlosen Jauchegrube geworden!
„Es ist wichtig, Twitter so attraktiv wie möglich zu machen“, so sagte der heutige Besitzer der kaum noch aus dem Markt der Nachrichtenplattformen und modernden Informationsgewinnung wegzudenkenden Plattform, Elon Musk, über sein eigenes Unternehmen.
Artikel lesen

















