Stell dir vor, du bist Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt – und kaum einer kennt dich. Es war eine hastige und von Getriebenheit getragene Entscheidung des Reiner Haseloff, Monate vor der Landtagswahl seinen Posten an Nachfolger Sven Schulze abzugeben. Der bisherige Minister erwies sich in seiner ehemaligen Funktion als farblos, konnte auch deshalb nicht anecken, weil er im Charisma des Herausforderers Ulrich Siegmund von der AfD untergeht.
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Vor Haseloffs Abgang: Zwischen einem gestählten Siegmund und einem blässlichen Schulze liegen Welten – aber auch Substanz?
Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass wir über das Zeitalter des Fantums vorbei sind. Doch dann kam der sachsen-anhaltinische Spitzenkandidat der AfD, Ulrich Siegmund, der „TikTok“-Star der Generation Y. Gerade erst habe ich ein sogenanntes Meme über ihn gesehen, mit einem weitgehend entkleideten Oberkörper, mit gestählten Muskeln. Und dann erinnere ich mich, mit welchem Applaus und in Furore dieser Mann auf Bürgerveranstaltungen auftritt.
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Wer einigermaßen unbedarft vor einer brennenden Hütte steht, der wird sich bei physikalischer Unkenntnis entscheiden müssen, das Feuer entweder mit Öl oder Wasser zu löschen. Die CDU in Sachsen-Anhalt hat sich für erstgenanntes Hilfsmittel ausgesprochen, das Resultat ist erwartbar. Sven Schulze warnt in eindringlichen Worten davor, dass ein Wahlsieg der AfD 2026 das Bundesland fünf Jahre lang in eine extrem schwierige Lage bringen würde.
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