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Der pure Alptraum Des Armseligen Chamäleons: Greta und Luisa können sich beim ADAC für den grünfärberischen Sinneswandel bedanken!

Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Nach Präsidenten-Äußerung: Mitglieder-Ärger führt zu massiver Austrittswelle beim ADAC“ (aus: BILD 02.01.2026)

Ein Wendehals, wie ihn sich das Lehrbuch vorstellt: Der ADAC hat mit der Äußerung seines Verkehrspräsidenten Gerhard Hillebrand in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom 23. Dezember 2025 größtmöglichen Schiffbruch erlitten. Denn da hat ein Automobilclub plötzlich sein wahres Gesicht gezeigt, sich ökologisch grün bemalt, verteidigte ihr Repräsentant die CO2-Bepreisung von Kraftstoffen als „richtiges Instrument“, um die Klimaziele zu erreichen. Plötzlich war man nicht mehr Anwalt des durchschnittlichen Pendlers, sondern Fürsprecher des planwirtschaftlichen Robert Habecks. Weder Technologieoffenheit noch Pragmatismus ließen sich in den Einlassungen erkennen, stattdessen sehr viel Ideologie, ein Bekenntnis zu massiven Eingriffen in Markt und Wettbewerb.

Hier wurde niemand „missverstanden“, da hat sich lediglich ein wahres Gesicht offenbart…

Das Schröpfen des kleinen Mannes für kühleres Wetter scheint aus Sicht eines Verbandes nur allzu ehrenwert zu sein, der mit seinen rund 22 Millionen Mitgliedern eine mächtige Stimme gegenüber der Politik darstellt. Welches Zeichen soll es also sein, sich der Doktrin von Entbehrung zu unterwerfen, die Verantwortlichen in Berlin gar noch zu ermutigen, auch künftig an der Kostenschraube zu drehen, um eine Verhaltensänderung zu erzwingen. Nun schimmert also die tatsächliche Färbung des Chamäleons durch, welches sich lange Zeit an der Seite der vierrädrigen Bevölkerung zeigte, nun aber die Position wechselte. Man ist zu einer legendären NGO geworden, einer Lobbyorganisation für die Erzählung der menschgemachten Erderhitzung, vom eigentlichen Zweck weit entfernt.

Dass man kurz darauf zurückruderte, tut dem Glaubwürdigkeitsverlust keinen Abbruch. Mindestens 5.000 Mitglieder sollen ausgetreten, wütende und empörende Zuschriften in der Geschäftsstelle eingegangen sein. Und es ist nicht das erste Mal, dass man sich auf Glatteis begibt. 2014 wurden Manipulationen um den Preis „Gelber Engel“ bekannt. Der damalige Kommunikationschef hatte bei der Leserwahl zum „Lieblingsauto der Deutschen“ die Zahl der abgegebenen Stimmen kurzerhand um das Zehnfache aufgeblasen. Spätere Rekonstruktionen ergaben, dass schon in den Vorjahren die Rangfolge der Platzierten verändert wurde. Mit der Bedeutung steigt auch die Anfälligkeit, diese zu missbrauchen. Und Überheblichkeit ist ganz prinzipiell ein arges Laster.

Die Entscheidungen auf Führungsebene des ADAC hatten wiederholt zu Aufstand geführt…

Wir brauchen keine zusätzlichen Moralapostel, die uns erziehen wollen. Trotzdem haut man uns Studien um die Ohren, beispielsweise zur positiven Kohlenstoffdioxidbilanz von Elektrofahrzeugen. Sie sollen bereits ab 45.000 Kilometern in der Lebenszyklusanalyse besser abschneiden als der Verbrenner. Auch wird behauptet, dass der regenerative Strommix die effektivste Antwort auf den Umbruch der Mobilität sei. Vehement setzt man sich für einen Ausbau der Ladeinfrastruktur ein. Und von einer Entschuldigung dafür, diejenigen massiv vor den Kopf gestoßen zu haben, die unter einer weiteren Verteuerung von Benzin und Diesel zu leiden haben, war man selbstverständlich nichts zu vernehmen. Ein Schelm, wer dabei denkt, dass die Unterwanderung fortgeschritten scheint.

Mittlerweile weht der Hauch von Greta und Luisa in den Führungsetagen zahlreicher Unternehmen und Vereine, bei Gewerkschaften und Kirchen, durch die Abgeordnetenbüros im Bundestag. Wer sich der Gängelung und Bevormundung der Allgemeinheit anschließt, weil er meint, damit auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen, der könnte irgendwann von Petrus für seine Naivität gescholten werden. Denn die Schöpfung ist größer als der Verstand von Interessenvertretern. Auf kurz oder lang wird die Anmaßung in sich zusammenfallen, der sogenannte „Green Deal“ als Ausdruck einer gigantischen Subvention wirtschaftlicher Nischensparten implodieren. Der Eifer der Anpassung, das Bestreben nach Konformität, sie erweisen sich schon jetzt als Bumerang und PR-Fiasko.