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2000 Tonen Beton, Seltene Erden, Chemikalien und jede Menge Lärm: Nur die AfD thematisiert die erbärmliche Ökobilanz der Windkraft!

Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Windkraft im Fokus: Merz lädt Anrainer zu dezimiertem Nordsee-Gipfel“ (aus: „ntv“ vom 26.06.2026)

Die Grünen feiern sie als Zukunftstechnologie, doch die Kritik an der Windkraft lässt nicht nach. Zwar soll sie zu den günstigsten und effektivsten Varianten der erneuerbaren Energien zählen, allerdings muss das Kosten-Nutzen-Verhältnis aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Denn in der öffentlichen Debatte werden die positiven Aspekte oftmals isoliert dargestellt, die Risiken und Folgen des zunehmenden Ausbaus von Propellern quer durch die Regionen verschwiegen. Nicht nur, dass gerade das erste Halbjahr 2025 gezeigt hat, wie sehr wir diesbezüglich vom Wetter abhängig sind. Ein markanter Einbruch in der Leistung der Turbinen wurde festgestellt, weil am Himmel Flaute herrschte. Verlässlichkeit sieht anders aus, wir scheinen angewiesen auf die Gunst von Petrus. Auch dieser Punkt war Thema bei einem Symposium der AfD im Bundestag, das am 23. und 24. Januar 2026 in Berlin stattfand, also kurz vor Friedrich Merz‘ eigenem Gipfel mit den Nordsee-Staaten. Die Veranstaltung der Partei galt als eines der größten Vernetzungs- und Informationstreffen dieser Art in der Republik, zog mehr als 25 Referenten an, war medial viel beachtet und gut besucht.

Marcus Resch (AfD) beklagt Grundwassergefährdung und Chemikalienlast der Windräder…

Unter anderem debattierte der hessische Landesparlamentarier Marcus Resch, seines Zeichens Diplom-Geologe, Experte auf dem Gebiet. Nicht zum ersten Mal warnte er vor Chemikalien, die die Onshore-Mentalität für die Ewigkeit hinterlässt. Da fühlt man sich erinnert an die Überbleibsel aus dem Atomzeitalter, weiß gar nicht so recht, mit welchem Müll wir letztendlich besser fahren. Ganz abgesehen von den Fundamenten, die riesige Löcher in die Tiefe reißen, wenn wieder einmal neue Rotoren als Gefahrenquelle für die Artenvielfalt auf einem gerodeten Waldstück platziert werden sollen. Massive Eingriffe in das ökologische Gleichgewicht, ohne Rücksichtnahme darauf, dass auch die Effizienz stets eine Frage der Relationen ist. Jährlich kommt es zu tausenden Schlagopfern, insbesondere Greif- und Zugvögel, gleichsam verschiedene Populationen der Fledermäuse sind betroffen. Der Infraschall beeinträchtigt die Fauna, erklärte der 60-jährige, welcher sich seit langem intensiv mit den Auswirkungen einer Mode befasst, die uns oftmals einseitig, tendenziös und schöngeredet präsentiert wird.

Allein die Fundamente zerstören Wälder und Wiesen, die Propeller hingegen die Arten…

Die Bodenversiegelung sei genannt, der Flächenverbrauch ist gravierend. Pro Turbine werden bis zu 2000 Tonnen Beton gebraucht, der Abrieb der Blätter hinterlässt Mikroplastik. Einmal ganz abgesehen von der Verschandelung, einem Landschaftsbild, das nicht mehr der Heimat entspricht, sondern einer Aneinanderreihung von künstlich in die Welt gesetzten Windkraftparks. Sie sind weder beschaulich noch ansehnlich, weisen lediglich beim Emittieren von CO2 deutliche Vorteile gegenüber Kohle oder Gas auf. Die lokalen Nachwehen sind dagegen widersinnig und langfristig, der anfängliche Finanzierungsaufwand lässt sich nur dann schönrechnen, wenn man der Amortisationszeit von etwa zehn Jahren die ideologische Komponente entgegensetzt, wir seien zwingend zur Reduktion von Kohlenstoffdioxid verdammt. Jüngst erst gab es eine Vielzahl von Studien, die allerdings zu der Überzeugung gelangten, dass die Panik vor dem Spurengas deutlich übertrieben ist, spielt es physikalisch offenbar eine deutlich geringere Rolle, als uns das Klimaaktivisten in Horrorszenarien weismachen wollen.

Schizophren: Die Kulturlandschaft zerstören, um lebenswichtiges CO2 einzusparen…

Satteln wir in der Transformation also von einem ziemlich lebendigen Pferd auf eine Alternative um, die zwar einer Nischensparte Subventionen und Jobs beschert, aber unter dem Strich einen unnötigen Aufwand mit immensen Kollateralschäden darstellt? Die Dauerbelastung durch den Lärm ist auch für den Menschen eine nicht zu vernachlässigende Qual. Die Recyclingquote bleibt dramatisch niedrig, das Insektensterben wird durch einen Habitatverlust befeuert, der Anteil an der Biodiversität gilt als umstritten. Die Seltenen Erden in den Generatoren müssen abgebaut, kostbare Ressourcen also außerhalb von Deutschland dem evolutionären Gleichgewicht entnommen werden. Der Transport von riesigen Drehflügeln und Schrauben diametral durch die Nation verschlingt Unmengen an Kapazitäten. Für die Verbraucher machen sich volatile Preise bemerkbar, selbige wiederum sind potenzielle Faktoren für die Deindustrialisierung. Wir müssen im Zweifel auf Im- und Exporte vertrauen, um einigermaßen Kontinuität herzustellen. Wer also von Unabhängigkeit oder einem Befreiungsschlag spricht, streut Sand in die Augen.