Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Keine Straftat aufgeklärt: Polizei tappt bei linksextremen Straftaten im Dunkeln“ (aus: NOZ vom 04.03.2026)
Die Gefahr für die Demokratie geht von rechts aus, so wird uns immer wieder suggeriert. Nicht nur die mediale Landschaft hat in gesellschaftlich aufgewühlten Zeiten schnell einen Verursacher für ein Klima von Missgunst, Argwohn und sogar Hass ausgemacht. Wer kennt sie also nicht, diese rechtsextremen Wähler der AfD, die Wahlplakate beschmieren und zerstören, an Infoständen handgreiflich werden, des Nachts die Straßen unsicher machen. Doch nun Schluss mit Nebelkerzen, wir sollten nicht länger die Wahrheit schmähen. Linksterroristen haben die Energieversorgung in Berlin lahmgelegt, die sogenannte „Hammerbande“ ist versuchter Tötungsdelikte schuldig, die Antifa demonstriert nicht nur, sondern sie wiegelt mit zweideutigen Plakaten zur schlichten Gewalt auf. Und sie schreckt auch nicht davor zurück, Patrioten anzugreifen, einfache Bürger zu tyrannisieren, die mit ihrer Gesinnung nicht ins Weltbild passen. Da werden Morddrohungen ausgesprochen, Wohnadressen veröffentlicht, Fahrzeuge in Brand gesetzt, zur Hetzjagd aufgerufen.
Der Angriff auf Marco Rohn soll gefilmt worden sein, Zeugen der Tat werden gesucht!
Und so reiht sich ein erneuter Erfahrungsbericht ins Bild ein, welchen der Kommunalpolitiker der Alternative für Deutschland, Marco Rohn, in den sozialen Medien verbreitete. Demnach soll es am 9. März 2026 in Karlsruhe-Durlach zu einem Überfall auf ihn gekommen sein. Die Schilderungen diesbezüglich wirken plausibel, in einem Video sucht der Softwareentwickler einen potenziellen Augenzeugen der Geschehnisse, welcher die Szenerie festgehalten habe. Zwei maskierte Personen beschimpften ihn demnach als „Nazischwein“, anschließend attackierten sie den unter anderem auf X aktiven Debugger auch körperlich. Die Polizei hat die Ereignisse aufgenommen und beabsichtigt die Auswertung von Kameras, wenngleich die Bemühungen nicht sonderlich groß scheinen, für Aufklärung zu sorgen. Auch die Presse hält sich auffallend stark zurück. Wahrscheinlich hat es aus Sicht manch eines woken Journalisten den „Richtigen“ getroffen. Entsprechend lobte der Heimattreue selbst 500 Euro für denjenigen aus, der letztendlich die entscheidende Filmaufnahme beibringen könne.
Perfide und grausam: Man brüstet sich mit Terror gegen alternative Kommunalpolitiker…
Auf der linksradikalen Plattform „Indymedia“ loben sich die Verantwortlichen stets für ihr Vorgehen. „Antifa heißt Angriff“, liest man dort. Wie gut, dass in einigen Verfassungsschutzämtern ganze Einheiten zur Bekämpfung genau dieser Gefährder aufgelöst wurden. Man ist auf dem wesentlichen Auge blind, verfolgt stattdessen Meinungsverbrecher, lässt Islamisten und Autonome unbehelligt. In der Region bekannt ist vor allem das „Offene Antifaschistische Treffen Karlsruhe“. Zwar geht der Inlandsgeheimdienst in Baden-Württemberg weiterhin von einer substanziellen Bedrohungslage durch solche Gruppierungen aus. Viel mehr als eine lose Beobachtung kann er aber offenbar nicht bieten. Die Ermittlungsbehörden scheinen behäbig, sobald es um jene geht, die der AfD „keinen Raum lassen“, „Männerbünde zerschlagen“ möchten und ihre „Gefangenen“ aus der Hand des Staates befreien wollen. Schon 2024 wurden mehrere Sympathisanten der Alternative für Deutschland aus dem schwarzen Block bedrängt, es kommt zu Körperverletzungen, Landfriedensbruch und Sachbeschädigung.
Linksextremisten treiben nicht nur in Karlsruhe ein schrecklich gewaltsames Unwesen…
Aktenkundig sind neben Eiervorwürfen, Störaktionen, Pfeifkonzerten und Farbanschlägen auch das sogenannte Doxing, also das öffentliche Brandmarken und Identifizieren von Unterstützern der AfD, sowie regelmäßige Aufmärsche, unter anderem in Ettlingen vor der Badnerlandhalle und in Karlsruhe vor der Europahalle. Militanz lautet das Credo, Schreckensherrschaft dürfte es eher treffen. Da sucht man sich Opfer aus, die selbst für ihre Contenance bekannt sind. Rohn vertritt eine geradlinige Haltung, gibt sich als nahbarer, zugewandter und bodenständiger Typ. Bereit für Ironie und Sarkasmus, engagiert in der Jugendbewegung der Alternative, fordert er verständlicherweise mehr Sicherheit, ein rigides Vorgehen mit Blick auf grassierende Kriminalität, eine harte Hand bei illegaler Migration, Widerspruch zum Multikulturalismus, Strafen auf dem Fuße folgend, Abschiebungen im großen Stil. Ein Hoffnungsträger, der Courage, Mut und Standhaftigkeit beweist. Keine Überraschung, denn er ist fest verwurzelt in seiner schwarz-rot-goldenen Identität.








