Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Erlanger AfD-Kandidat „unwählbar“, Münchner Grüne geschwächt, aber stark: Live-Ticker zur Wahl“ (aus: „Augsburger Allgemeine“ vom 10.03.2026)
Bei den jüngsten Kommunalwahlen in Bayern konnte die AfD teils deutliche Zugewinne verzeichnen. Sie gehen auf Kosten von SPD und Grünen, die massiv Federn lassen mussten. In verschiedenen Regionen sind die Zuwächse für die „Blauen“ eklatant. Auch der Stadtrat von Kronach wird eindeutig vielfältiger, vor allem aber patriotischer. Die Freien Wähler erlangten ein Plus von 15,4 Prozent, die AfD erreichte zusätzliche 9,4 Prozent. Die deutlichen Verlierer sind CSU, Sozialdemokraten und die nicht mehr angetretene Frauenliste. Im Gremium dürfte künftig auch der aus den sozialen Medien bekannte Kommunalpolitiker Andreas M. Höfner sitzen. Er stand auf Listenplatz 3, hätte nach derzeitigem Stand den Sprung geschafft. Fraktionsstärke ist erreicht, die Alternative für Deutschland ließ die Ökoprogressiven deutlich hinter sich. Zu diesem Resultat dürfte der nicht zuletzt couragierte Oberfranke beigetragen haben, der kein Blatt vor den Mund nimmt, Schwarz-Rot-Gold im Herzen trägt, Verstand in seinem Kopf. Eine ideale Mischung, wenn es um Rückgrat und Enthusiasmus geht.
Die Stadträte in Oberfranken dürfen sich auf eine starke AfD-Präsenz gefasst machen!
Als Beisitzer im Landesvorstand der Nachwuchsorganisation und dem Kreisverband der Region Coburg wird er dem sogenannten „völkischen Lager“ zugeordnet. Welch ein Prädikat heutzutage! Da vertritt also künftig ein Mann die Interessen der einfachen Bürger, dem die nationalen Interessen wichtiger sind als die globale Vernetzung. Ein Vertriebler, der noch etwas mit Heimattreue anfangen kann, unverhohlen über den Verlust von kultureller Identität spricht, auf die Verdrängung der hiesigen Mehrheit hinweist. Rigorose Remigration und Grenzschließung sind seine Forderungen, das Bewahren von Tradition und Brauchtum sieht er als Aufgabe und Verpflichtung zugleich. Der Souverän wird sich darauf verlassen können, dass er der Daueralimentierung von Flüchtlingen den Kampf ansagt, nicht mehr wahllos Steuermittel für linkswoke Prestigeprojekte ausgegeben werden. Seine Überzeugung ist immanent, wonach der Islam nicht zu uns gehöre. Er hält begründet fest an seiner Perspektive, dass Auswanderung noch kein Land der sogenannten Dritten Welt besser gemacht habe.
Höfner wird nicht nur der Kommunalpolitik Stolz zurückgeben, sondern vor allem der Jugend!
Die nächste Generation brauche eine Ideologie, welche den Erhalt von Tugend, Werten und Sitten in den Mittelpunkt rückt. Die etablierten Kräfte lassen laut Höfner Probleme wie die Deindustrialisierung, die Aufgabe der territorialen Integrität, die moralische Verwahrlosung der Gesellschaft und die Altersarmut unter hiesigen Rentnern unter den Tisch fallen. Sie kümmern sich stattdessen um das Wohlergehen von Transferleistungsempfängern und Eingesickerten in das Sozialsystem. Die Menschen seien mit einer unsicheren, hoffnungslosen und abgewirtschafteten Zukunft konfrontiert, weil wir uns für den Auswärtigen herschenken, während wir für die Eigenen kaum noch etwas übrig haben. Die Folgen sind mittlerweile auch in der Peripherie spürbar. Das Beispiel des Mittelzentrums am Fuße des Frankenwaldes zeigt die Veränderung sehr deutlich: Im Landkreis Kronach ist die Zuwanderung zuletzt auf etwa 11 Prozent gestiegen, liegt nur noch knapp unter dem bayerischen Durchschnitt. Insbesondere aus Syrien und der Ukraine stammen die vermeintlich „Schutzsuchenden“.
Die Zahlen zu Kriminalität und Wirtschaft stehen exemplarisch für das ganze Land…
Allein in den vergangenen fünf Jahren hat der Netto-Zuzug rund 800 Personen betragen. Die Kommunen kommen an ihre Belastungsgrenze. Das gilt auch zwischen Haßlach und Rodach, die Straftaten von Ausländern haben im entsprechenden Bezirk deutlich zugenommen. Unter Einbeziehung deutscher Tatverdächtiger stieg die Zahl an Verbrechen und Vergehen insgesamt allein 2025 um 15 Prozent im Vergleich zum Zeitraum davor. Drogenkriminalität ist ganz weit vorne, aber auch Einbruchsdelikte stehen hoch im Kurs. Infrastruktur wird im ländlichen Raum kaum ausgebaut, in Schulen und Kindergärten fehlt es an Fachkräften, obwohl sie uns doch eigentlich aus aller Herren Länder versprochen wurden. Das regionale BIP lag 2025 bei mageren 0,5 Prozent. Die Gegend profitierte einst von Maschinenbau und Automobilindustrie. Die Arbeitslosigkeit ist mit 4,5 Prozent mindestens durchschnittlich, wenn nicht sogar höher. Es gibt also eine Menge Ansatzpunkt für die neu gewählten Repräsentanten. Sie werden wenigstens tatkräftige Opposition sein, vielleicht aber auch Zünglein an der Waage.








