War es das nun für das BSW oder nimmt die Partei erst richtig Fahrt auf? Nach dem Koalitionsbruch in Brandenburg wird darüber diskutiert, wie die Zukunft für jene aussieht, die Rückgrat bewiesen haben, sich nicht von der SPD erpressen ließen. Ich teile diesbezüglich ausdrücklich nicht die Meinung, welche beispielsweise jüngst die „Berliner Zeitung“ zum Ausdruck brachte. Mit einem beispiellosen Abgesang hat man sich klassischer Tendenziösität entlarvt.
Artikel lesenKategorie: Kommunikation und Medien
Kommentare zum Thema Kommunikation, Medien, Journalismus, Presse und Publizistik.
„Wer nicht für uns ist, ist gegen uns und muss zersetzt werden“, sagte Erich Mielke, um vielleicht von Karin Prien Beifall zu ernten?
Es war das Ministerium für Staatssicherheit in der DDR, welches in seiner Richtlinie Nr. 1/76 formulierte: „Zersetzung ist eine operative Methode zur wirksamen Bekämpfung subversiver Tätigkeit, die darauf abzielt, feindlich-negative Kräfte zu isolieren, zu paralysieren und zu liquidieren, ohne offene Gewalt anzuwenden“. Ob Karin Prien wusste, wer da jenes Vokabular definiert hat, das sie aktuell auf die alternative Medienlandschaft in Deutschland anwendete?
Artikel lesenDas ZDF, die Kaulitze und der Sündenfall zur besten Sendezeit: ÖRR-Zuschauer werden zum Probanden für moderne Geschmacksverirrung…
Liebes ZDF, wissen Sie, woran ich mich noch gut erinnere? Als mir doch tatsächlich in der Ausbildung vermittelt wurde, dass Ihr Haus ein „Leuchtturm“ in Sachen eines integren Journalismus sei. Kracher, Burner, Witz des Tages, nicht wahr? Fast so lustig wie Bill und Tom, die Allzweckwaffe für gediegene Samstagabendunterhaltung. Gott sei Dank können sich Frank Elstner und Thomas Gottschalk noch nicht im Grab umdrehen.
Artikel lesenErst Robin Alexander, jetzt Jan Philipp Burgard: Befindet sich die semikonservative WELT-Gruppe im personellen Aufbruch nach mäßig links?
Er soll sich nach der Weihnachtsfeier 2025 unangemessen verhalten haben, so berichten es mittlerweile auch internationale Medien. Der einstige Chefredakteur der WELT-Gruppe, Jan Philipp Burgard, hat Anfang Januar seinen Posten geräumt. Offiziell gab er für diesen Schritt gesundheitliche Gründe auf einem Rückflug aus dem Urlaub an. Doch es war das linke Hetzportal „Correctiv“, das seit Tagen mit dem Hashtag #tiefgarage in den sozialen Medien andeutete, was nunmehr offen im Raum steht.
Artikel lesenLikes oder Loyalität: Wie das fragwürdige Medienverständnis der AfD kritischen Journalisten letztlich nur zwei Optionen lässt…
Welche Funktion nehmen Medien in einem demokratischen System ein? Der frühere „Tagesthemen“-Moderator Hanns Joachim Friedrichs hatte hierzu eine klare Auffassung. Ein Journalist dürfe sich mit keiner Sache gemein machen, sei sie noch so gut. Ich teile diese Haltung nur bedingt. Gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung der Gesellschaft, einer wachsenden Schieflage zwischen Mächtigen und Opposition, gibt es durchaus eine Verantwortung, im Sinne der Chancengerechtigkeit den Benachteiligten eine Stimme zu geben.
Artikel lesenEin ganz besonderes Verhältnis zwischen „Team Freiheit“ und „den Medien“: „Narzisstische Heulsusen“ zwischen „Kotzen“ und „Vergiften“?
In Goethes Faust stellt Gretchen die entscheidende Frage. In der Moderne wird sie häufig abgewandelt. Auch ich will sie an dieser Stelle bemühen: „Nun sag‘, wie hast du’s mit der Presse, liebes „Team Freiheit?“. Ich gebe zu, die frisch gegründete Kraft hat in mir Neugier geweckt. Sie vertritt einen Libertarismus à la Javier Milei, will die Kettensäge auch in Deutschland schwingen. Vornehmlich steht man für ein anti-etatistisches Weltbild.
Artikel lesenWenn ein Moderator seine eigene Sendung leugnet: Herr Lanz, schon gehört? Es gibt „YouTube“, zum Nachschauen, sogar ungekürzt!
Vor 20 Jahren, als Markus Lanz noch beim Sender RTL arbeitete, hatte ich Kontakt zum heutigen Talkmaster des ZDF. Nach einer Reportage über meine persönliche Krankheitsgeschichte würdigte er mich, ließ mir ein Autogramm zukommen, wir standen über einige Zeit in Verbindung. Damals betrachtete ich ihn als einen überaus niederschwelligen Gesprächspartner auf Augenhöhe, ohne Allüren eines Prominenten.
Artikel lesenKommt Ihnen das bekannt vor, Herr Günther: „Die Presse muss die Partei unterstützen, um die ‚Feinde der Demokratie‘ zu bekämpfen“?
Sehr geehrter Herr Günther, Sie haben sich in den letzten Tagen zu rechtfertigen versucht. Und nein, niemand, der sich schon länger mit Ihnen beschäftigt, hat Sie in der Sendung von Markus Lanz falsch verstanden. Sondern jeder Kenner und Beobachter weiß ganz genau, was Sie sagen wollten, was Sie gesagt haben. Auf die Frage nach möglicher Zensur und einem Verbot von Nachrichtenportalen wie „NiUS“ kam ein kurzes und klares „Ja“.
Artikel lesen„Menschen ohne jede spezifische Expertise“: Wie Marcus Pretzell Journalisten deklassierte, aber sein noch junges „Team Freiheit“ gleich mit…
„Ich verstehe nicht, worin der Mehrwert besteht, wenn Journalisten, also Menschen ohne jede spezifische Expertise, die Welt erklären oder Diskussionen miteinander führen“, so sagt es Marcus Pretzell, seines Zeichens ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, früherer Landes- und Fraktionsvorsitzender der AfD Nordrhein-Westfalen, aktuell Sprachrohr des „Teams Freiheit“. Die Feindseligkeit gegenüber meiner Zunft kann man kaum besser in Buchstaben packen. Welch ein Schlag gegen die „Lügenpresse“!
Artikel lesenMicky Beisenherz, der Souffleur des biederen Geschmacks: Wie eine Fachkraft für Dünkel und Starallüren nach Hirn im Heuhaufen sucht…
„Ich kann mir auch eine Sandale hinten reinschieben. Da kriege ich noch mehr Input als in Eurer Crackhöhle“, sprach Studien- und Ausbildungsabbrecher Micky Beisenherz, besser bekannt als die Souffleuse des RTL-Dschungelcamps, als Reaktion auf eine Einladung, sich dem Medienportal NiUS zu stellen, das der 48-Jährige mit einer „Carazza“, also einer Pizza-Billigmarke, verglich.
Artikel lesenAm Ende von 2025 Lob, Dank und Respekt: Kollege Felix Perrefort gehört für mich zu den medialen Glanzlichtern dieses Jahres!
Zum Jahresschluss kommt man ins Nachdenken. Und auch ich überlege, wer oder was mich in den letzten Monaten besonders beeindruckt hat. Hängen geblieben bin ich bei einem Kollegen, der mit der investigativen Recherche und seiner Leidenschaft für eine pointierte Debattenkultur wichtige Bezugspunkte für manch einen Journalisten gesetzt hat, der nach Beispielen für integre Arbeit Ausschau hält.
Artikel lesenDie Causa Jan Wenzel Schmidt: Wie Medien einem Whistleblower die große Bühne bieten, um Ulrich Siegmund den Sieg streitig zu machen…
Er hat angekündigt, im Januar 2026 Belege für schwerwiegende Verfehlungen von Mitgliedern des Landesvorstandes der AfD in Sachsen-Anhalt veröffentlichen zu wollen. Der Bundestagsabgeordnete Jan Wenzel Schmidt will Nachweise für Vetternwirtschaft, als Dienstreisen abgerechnete Privatfahrten und den Missbrauch von Steuergeldern gesammelt haben.
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