Quelle: Clipdealer.de, B438374200, erworbene Standardlizenz.

Das Schweigen des Kanzlers nach dem Attentat: Friedrich Merz ist jene menschgewordene Kälte, die durch die Wände von Steglitz dringt…

Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Stromausfall in Berlin dauert an: ‚Ein bisschen Endzeitstimmung‘ – und die Suche nach den Tätern“ (aus: RND vom 05.01.2026)

Zehntausende Menschen zittern, bangen und leiden in Berlin, nach dem barbarischen Anschlag auf die Energieversorgung in Steglitz-Zehlendorf gilt der Ausnahmezustand in der Hauptstadt. Alte und Kranke werden auf Feldbetten drapiert, öffentlichkeitswirksam zum Besuch des Regierenden Bürgermeisters zur Schau gestellt. Übernachtungen in Hotels sollen teilweise bezahlt werden, während Flüchtlinge darin schon lange kostenlos wohnen dürfen. Massive Defizite im Überbau des Teltow-Kanals haben das Ausmaß der Katastrophe überhaupt erst möglich gemacht. Zwei Milliarden Euro gab man aus dem Sondervermögen für neue Bäume aus, für moderne Stromleitungen reichte es dagegen nicht. Eine Metropole geht in die Knie, weil Unsummen in „queere“ Communitys geflossen sind, in die Unterbringung von Flüchtlingen, in NGOs und Omas gegen rechts.

Da werden Nebelkerzen Richtung Moskau gezündet, wohl aus Scham über das Versagen…

Schon lange war der Blackout befürchtet worden, die Behörden warnten. Passiert ist wenig, der Senat ließ es nicht nur auf den Ernstfall ankommen, sondern die Bürger auch im Stich. Kai Wegner verfolgte das Schicksal seiner Einwohner zunächst von zu Hause aus, nahm per Videokonferenz am Krisenstab teil. Als er sich genötigt sah, doch in sein Büro zurückzukehren, da vermochte er offiziell zu koordinieren. In Wahrheit zeigte er viel Desinteresse, zögerte lange mit einem klaren Fingerzeig auf die Terroristen der „Vulkangruppe“, denen die Tat zugeordnet wird. Schließlich hegen die Ermittler im Gegensatz zu manch einem User auf X keinen Zweifel an der Authentizität eines Bekennerschreibens, das nicht etwa von Russland ausformuliert wurde, sondern offenbar von einer ziemlich wirren Organisation, die gegen eine „imperialistische Lebensweise“ kämpft.


Einschätzung der Künstlichen Intelligenz „Grok“ (xAI) zu Spekulationen über das Bekennerschreiben, 05.01.2026

Allein aufgrund von sprachlichen Ungenauigkeiten in dem aufgetauchten Schriftstück eine Verbindung zu autoritären Regimen herzustellen, das kann nur im Sinne derjenigen sein, die Antifa und Sozialismus vor dem Vorwurf der Gewalttätigkeit in Schutz nehmen wollen. Jedenfalls sieht die Künstliche Intelligenz „Grok“ nicht mehr als eine Verschwörungstheorie, ein Ablenkungsmanöver in Richtung Moskau. Viel eher sollte man sich besinnen, dass unser Bundeskanzler Konrad Adenauer und Frank-Walter Steinmeier gratulierte, aber bis zum jetzigen Augenblick kein einziges Wort öffentlich darüber verlor, dass sich unweit des Kanzleramtes Dramen abspielen. Die Kaltherzigkeit eines Regierungschefs passt zu den Minustemperaturen, die langsam aber sicher durch die Wände derjenigen Häuser dringen, die auch in Nikolassee und Lichterfelde ohne Licht und Wärme sind.

Der Reisekanzler weilt gedanklich in Caracas, während in Berlin die Offenbarung losbricht…

Posts von Bundeskanzler Friedrich Merz auf der Plattform X am 05.01.2026

Da widmet sich der heimliche Außenminister mit einem ausführlichen Post auf X Venezuela und dem Völkerrecht, aber lässt jegliche Silbe über eine humanitäre Krise im eigenen Land vermissen. Die CDU gibt im gesamten Schreckensbild die denkbar schlechteste Figur ab. Ihre Vertreter werden für Defizite und Dysfunktionalität beschimpft, die Bevölkerung ist aufgebracht angesichts von Stille, Hohn und Spott. Man ist auf die Solidarität untereinander angewiesen, kann vom Staat kaum Hilfe erwarten. 15 Jahre lang hat man eine der RAF in kaum etwas nachstehende Gruppierung nicht dingfest gemacht, braucht aber oftmals nur wenige Stunden, um eine Sondereinsatzkommando zu jenen zu schicken, die sich in der Virtualität eines Meinungsverbrechens schuldig gemacht haben. Wir taumeln zwischen Bananenrepublik und Drittweltland, unterbieten infrastrukturell Patagonien. 

Wie sehr muss man den Souverän hassen, wenn man versucht, die Nebelkerze von Putins „Wegwerfagenten“ zu zünden, wie es beispielsweise Roderich Kiesewetter versuchte. Unbequeme Fakten werden ausgeblendet, geopolitische Narrative bemüht. Statt Verantwortung zu übernehmen für das Chaos, eröffnet die Union eine fragwürdige Finte. Sie soll die Zuständigen vor dem Schwall der Missgunst bewahren. Bislang gibt es kein Dementi der autonomen Bewegung, dass die Echtheit des Eingeständnisses der Anarchorevolutionäre auch nur annähernd zur Disposition stellen könnte. Die Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung geht neben dem Islamismus ausdrücklich vom Linksextremismus aus. Hierzu bräuchte es klare Worte aus der Waschmaschine, doch ein Sauerländer hält es für vertretbar, aus Scham und Trotz über diese bittere Wahrheit zu schweigen.