Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „‚Nie wieder Eis und Schnee‘: Wie uns die Klimapaniker jahrelang über das ‚Verschwinden des Winters‘ belogen“ (aus: NiUS vom 09.01.2026)
Ein Phänomen, dass es schon länger nicht mehr gab. In diesem Winter hatten die Bürger am Bodensee wieder einmal die Gelegenheit, auf zugefrorenen Uferflächen Schlittschuh zu laufen. Denn das Thermometer zeigte nicht nur in den Nächten deutlich in den Minusbereich. Und während man sich also amüsierte, ausgelassen dieses Schauspiel genoss, platzte die Schlagzeile über 2025 hinein, das laut meteorologischen Aufzeichnungen das drittheißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen sein soll. Ganz abgesehen davon, dass man mittlerweile den Verdacht hegt, die Schlagzeilen über neue Rekorde sind bereits vorgefertigt in der Schublade, um nur noch im passenden Augenblick über die Nachrichtenkanäle in die Welt getragen zu werden, fragt sich der verstandsmäßige Mensch durchaus, wie man all die Horrorszenarien noch ernst nehmen soll, wenn es doch Klimatologen gewesen sind, die prognostiziert haben, dass spätestens seit dieser Dekade kein Schnee mehr fallen dürfte. Dabei ächzen die Streudienste schon bei wenigen Zentimetern Weiß. Auch dieses Mal brach der Verkehr bei ein paar Flocken zusammen.
Ozeane, Sonnenaktivität, Gezeiten: Parameter, die die Klimaideologie nicht kennt…
Blickt man beispielsweise auf die jüngst erst veröffentlichte Studien unter dem Titel „A Critical Reassessment of the Anthropogenic CO₂-Global Warming Hypothesis“, so lässt sie uns wissen, dass die menschlichen Kohlenstoffdioxid-Emission einen äußerst geringen Anteil am Gesamtkreislauf diese Spurengases haben, nämlich konkret vier Prozent. Natürliche Treiber, wie die solare Variabilität, ozeanische Dynamiken und Temperaturfeedbacks, würden einen Großteil der beobachteten Erderwärmung erklären. Kritik an den offiziellen Vorhersagen internationaler Stellen wurde laut, beispielsweise des IPCC, weil sie als übertrieben sensitiv und lediglich kurzfristig in der Modellierung gelten. Es findet eine verhängnisvolle Akkumulation statt, die auf perspektivische Sicht die Zivilisation als Verursacher in den Mittelpunkt rückt – wahrscheinlich nicht umsonst. Denn wie will man ganze Gesellschaften gängeln, Unternehmen zur Transformation zwingen, an die Kandare des Ökosozialismus nehmen, wenn es keine Begründung dafür gibt, warum wir verzichten, uns kasteien und schlecht fühlen sollen? Es braucht Angstmacherei, sie ist ein Geschäftszweig.
Forschungsergebnisse betonen den positiven Nutzen des Kohlenstoffdioxids…
Ebenfalls lohnt sich ein Verweis auf die Ausarbeitung „A Critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the U.S. Climate“. Der Bericht hebt Unsicherheiten in der Zuschreibung der Verantwortlichkeiten des Klimawandels hervor, argumentiert äußerst kleinteilig und differenziert, dass auch vulkanische Eruptionen, Meeresströmungen und eine abnehmende Wolkenabdecke signifikant daran beteiligt sind, wie sich das Wetter in den kommenden Dekaden entwickelt. Auch kommt die Erhebung zu der Auffassung, dass das allseits verdächtigte Molekül von wesentlicher Bedeutung für das Leben sei, insbesondere mit Blick auf die globale Begrünung und eine gesteigerte Agrarproduktivität. Sie nimmt den Mythos, Partikel in der höheren Atmosphäre einerseits, in der Atemluft andererseits, hätten ausschließlich negative Auswirkungen. Und fährt damit jenen in die Parade, die von einer Philosophie des „Zero CO2“ träumen. Die angewandte Methodik zieht Satellitendaten von Radiosonden und Gezeitenmessungen mit ein, umfasst darüber hinaus statistische Analysen und Korrelationen, um in der Gesamtschau zu einem beeindruckenden Urteil zu finden.
Ohne Schuldzuschreibung gäbe es keine Transformation, keinen Geldsegen für Erneuerbare…
Denn es klingt sehr plausibel, dass wir uns momentan in einer Erholungsphase nach der Kleinen Eiszeit befinden sollen, angetrieben von Oszillationen. In diese Stoßrichtung gehen auch die Übersichten „Human Versus Natural Influences on Climate and Biodiversity“ und „Reevaluating the Anthropogenic CO2-Global Warming Hypothesis„. Beide Referenzen kommen zu dem Schluss, dass Paläoklimadaten keine übermäßige Kausalität zwischen menschlichen Emissionen und der Temperatur zulassen, interpretiert man etwaige Zusammenhänge über geologische Skalen. Tatsächlich nehme das Kohlenstoffdioxid, welches von unserer Spezies ausgestoßen wird, in der Tendenz logarithmisch sogar ab. Dass andere Szenarien das Bild dominieren, von einem angeblichen Konsens der Wissenschaft darüber gesprochen wird, wie sehr die Bevölkerung in das evolutionäre Geschehen involviert sei, dürfte also nicht zuletzt ökonomische Aspekte haben. Immerhin ist der Umstieg auf erneuerbare Energien ein massives Subventionsgeschäft für eine Nischensparte. Politik, Forschung und Aktivisten benötigen ein Schuldnarrativ, um uns bei Laune zu halten.







