Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „‚Unsere Kinder mussten nicht alleine sterben‘: Gedenken an Mordopfer in Dresden“ (aus: „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ vom 26.04.2026)
In den Medien hören wir oft von Einzelfällen, manchmal bleiben die Attentate auf unseren Straßen in den etablierten Sendern und Zeitungen aber auch völlig unerwähnt. Nicht zuletzt durch die unkontrollierte Zuwanderung seit 2015 haben die Gewalttaten in der Bundesrepublik neue Rekorde erreicht. Eine genaue Zahl der Toten lässt sich aus den verfügbaren Quellen nur schwer herausarbeiten. In den vergangenen zehn bis elf Jahren sind nach unterschiedlichen Schätzungen bis zu 500 Menschen infolge von Straftaten ums Leben gekommen, an denen mindestens eine Person mit einem Migrationshintergrund beteiligt war. Es bleibt weiterhin bei einer deutlichen Überrepräsentation, im Vergleich zum Bevölkerungsanteil fallen insbesondere Ausländer mit Herkunftsgebiet Naher Osten und Nordafrika exorbitant häufiger durch schwerwiegende Kriminalität auf. Weitet man den Blick auch auf Körperverletzungen, Raub und sexuelle Missbrauch, so kommen Hochrechnungen auf einen Wert von bis zu 420.000 Deutschen, die ab dem genannten Stichtag Angela Merkels Sündenfall zum Opfer fielen. Herausstechend sind dabei Beschuldigte aus den Ursprungsdestinationen Afghanistan und Syrien.
Trauer, Ärger und Frust sind angesichts der großen Opferzahlen eine menschliche Reaktion!
Was ist das nur für ein zum Himmel schreiendes Tabu, diese Fakten einfach unter den Teppich zu kehren. Die Konsequenzen von Vielfalt und Toleranz werden oftmals einseitig positiv dargestellt. Dabei ist eine Entwicklung unaufhaltsam: Asylbewerber, Geduldete, Schutzberechtigte und Illegale sind bei Verbrechen gegen das Leben zu 41,8 Prozent der Delikte verdächtig. Gleichzeitig machen sie nur etwa 14,8 Prozent der Einwohner aus. Insofern ist eine bis zu dreifach höhere Wahrscheinlichkeit für ihre Konfliktaffinität gegeben, die sich nicht mehr wegdiskutieren lässt. Insbesondere appellieren jene, den Tatsachen ins Auge zu blicken, welche als Angehörige von brutalem Gräuel zurückbleiben. Sie mahnen an, ihren Liebsten ein Gesicht zu geben, sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir sollten uns davor hüten, einfach in den Alltag zurückzukehren, einen dezentralen Anschlag auf das ganze Volk zur Normalität werden zu lassen. Namen bleiben in Erinnerung, beispielsweise vom Breitscheidplatz, den Messerüberfällen in Würzburg, Solingen, Brokstedt, Mannheim oder Aschaffenburg, Amokfahrten oder Terror, aus der Silvesternacht in Köln und anderswo.
Während andere „Zivilgesellschafter“ Spaltung säen, will die Trauerwache Zusammenhalt!
Es ist kaum mit Dank aufzuwiegen, was in diesem Zusammenhang die „Trauerwache Deutschland“ leistet. Eine zivilgesellschaftliche Initiative, getragen von einem Kernteam um Victoria van Valkenburg als Impulsgeberin, René Kühn als Versammlungsleiter, Michael Kyrath als betroffener Vater und Pressesprecher, Anja Schnöring für Organisation und Management. Deren basisdemokratische Gruppe, die es nicht länger hinnehmen will, dass geschwiegen, ignoriert und schöngeredet wird, zeigt Präsenz. Auf einer ersten großen Zusammenkunft im November 2025 in Berlin, später am 25. April 2026 in Dresden, das nächste Mal in Frankfurt am Main, sollen Fotos auf Plakaten individuelle Schicksale ins Gedächtnis rufen. Dabei geht es nicht nur um eine Verarbeitung des Geschehenen, um gemeinsame Andacht, um Demonstration und Protest. Viel eher soll der Politik der Spiegel vorgehalten werden, wenn sie noch immer behauptet, „wir schaffen das“. Erwartungsgemäß erfahren die Macher in einer bunten, weltoffenen und diversen Willkommenskultur Anfeindung, teilweise mit rassistischen Vorwürfen belegt, da sie angeblich Ressentiments bedienen, wenn sie Daten und Wirklichkeiten aussprechen.
Wer verdrängt, schweigt und leugnet, macht sich mitschuldig am Untergang eines Volkes!
Natürlich kann man auch weiterhin leugnen, dass sich das Paradoxon von Popper erfüllt hat. Je stärker wir die Arme gegenüber allem Fremden ausbreiten, umso mehr fährt man auf dieser Liberalität Trittbrett. Die Naivität wird uns zum Verhängnis, dass das verordnete Zusammenleben unterschiedlichster Prägungen, Wertevorstellungen, Normen, Prinzipien und Rechtsgütern auf einem begrenzten Raum tatsächlich gelingen kann. Eigentlich war frühzeitig bekannt, dass diese Vision gescheitert ist, eine Utopie von Gutgläubigen bleibt. Es gibt keinen Grund zur Pauschalisierung, aber auch nicht zur Ahnungslosigkeit. Wir sind Weltmeister im Verdrängen, sobald es um Dinge geht, die mit der Moralkeule bedroht werden. Der Mut zum klaren Bekenntnis, die Courage zum unverhohlenen Hinsehen, all das erfordert Rückgrat, gerade auch im Gegenwind der Relativierung. Hier geht es nicht um Nummern und Ausnahmen, sondern um Biografien und Existenzen, die ausgelöscht oder für immer gezeichnet wurden. Plötzlich mutieren Philanthropen und Antifaschisten zu jenen, die selbst abstufen. Die Würde scheint antastbar, allein deshalb, weil man als Leidtragender hiesige Wurzeln hat.









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