Ziemlich genau ein Jahr vor der Bürgerschaftswahl in Bremen bringen sich die ersten Parteien in Stellung. Auch der als achter gegründete Landesverband des BSW nimmt sich viel vor für den Urnengang, der voraussichtlich am 30. Mai 2027 stattfinden wird. Als vergleichsweise junge Kraft muss man sich zunächst bekannt machen, Personen der Öffentlichkeit vorstellen, Standpunkte in die Debatte einbringen. Mit ihrem Co-Vorsitzenden Christopher Schulze hat sie einen versierten und erfahrenen Politiker an der Spitze, der anfangs in der Linken engagiert war, später jedoch austrat, weil er die Interessen der arbeitenden Mitte vollkommen unzureichend vertreten sah.
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„Sonstige“ waren gestern: Das BSW in Bremen hat Puls, der Einzug in die Bürgerschaft ist laut Umfragen längst kein Luftschloss mehr!
Wer eine Partei gründet, der weiß um den langen Atem, welchen es braucht, ehe das Fundament gelegt ist. Und so wird auch dem BSW Durchhaltevermögen abverlangt, aller Anfang ist schwer, aber er scheint an vielen Stellen gemacht. Selbst in den westlichen Bundesländern etablieren sich langsam, aber sicher die Strukturen. 2027 wird in Bremen eine neue Bürgerschaft gewählt, die Violett-Orangenen bereiten sich darauf vor. Und es lohnt sich zweifelsohne. Momentane Umfragen subsumieren sie nicht mehr unter „Sonstige“, da ist der Sprung über die Hürde unweit.
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