Es sind Floskeln und Plattitüden, die sich die altbekannten Politiker Frankreichs nach dem Tötungsdelikt am 17-jährigen Louis in Narbonne leisteten. Der Jugendliche wurde auf einer Baustelle in den Hinterhalt gelockt und brutal zusammengeschlagen. Die fünf Täter – drei Pubertierend und zwei 19-Jährige, untergebracht in Hilfeeinrichtungen für minderjährige Ausländer aus Zentralafrika und dem Maghreb, dem Opfer bekannt – traten ihm wiederholt ins Gesicht, an den Kopf, auf Schläfe, Nase, Mund und den gesamten Körper, auch noch, als er am Boden lag.
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Der grausame Lynchmord von Lyon: Als der antifaschistische Slogan „Nazis töten“ kurzerhand zur Aufforderung wurde…
„Nazis töten“, so findet man es auf vielen Aufklebern, Plakaten und Schildern, die auch auf hiesigen Demonstrationen im Umlauf sind. Stellen sie nun eine Aufforderung dar? Oder eine verquerte Nebelkerze? Wenn man sich den aktuellen Tod von Quentin D. am Rande einer Veranstaltung in Lyon vor Augen führt, muss der außenstehende Beobachter nahezu davon ausgehen: Beides. Die linksgerichtete Europaabgeordnete Rima Hassan war zu einem Ortstermin gekommen, hiergegen wandte sich das identitäre Kollektiv „Némésis“.
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„Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln“, so meinte es zumindest Indira Gandhi. Und doch scheint sie mit dieser Weisheit in Europa momentan wenig Gehör zu finden.
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