Selten gab es so viele Schauplätze in der Außenpolitik wie momentan. Da war es zunächst die nächtliche Überfallaktion auf Venezuela, die Entführung des dortigen Präsidenten, unter dem Deckmantel des Vorwurfes von Drogenhandel und Terrorismus, in der tatsächlichen Ambition von Erdöl und anderen Ressourcen. Kurz darauf sagte Trump Dänemark den Kampf an, will sich die Region Grönland kurzerhand unter den Nagel reißen.
Artikel lesenSchlagwort: Iran
Der Vorteil für Irans Revolutionäre: Dank moderner Medien und flinker Dezentralisierung geraten die Mullahs ins Hintertreffen…
Noch im Dezember war von den aufkeimenden Protesten im Iran kaum etwas zu vernehmen. Schon damals gingen die Menschen wegen der Hyperinflation auf die Straßen, die kollabierende Währung brachte das Volk auf. Lebenshaltungskosten waren ins Uferlose gestiegen. Sukzessive haben die Demonstranten jegliche Schuld dem Regime zugeschrieben, mittlerweile wurde aus einem Aufstand eine versuchte Revolution.
Artikel lesenDie Rebellion eines vergessenen Volkes: Irans Bürger sehnen sich im wirtschaftlichen Dauergrau nach Freiheit und Verweltlichung…
Da waren es die Brandkatastrophe von Crans-Montana, der Militärschlag der USA gegen Venezuela und das linksextremistische Attentat auf die Stromversorgung in Berlin, die einen außenpolitischen Brandherd kurzerhand aus der Wahrnehmung der Öffentlichkeit drängten. Im Iran spitzt sich die Situation weiter zu. In mindestens 17 der 31 Provinzen sind Proteste gegen die Regierung aufgeflammt, sie stellen die größte Herausforderung für das klerikale Establishment seit Jahren dar.
Artikel lesenTrump ohne Strategie und Plan: Der US-Präsident verscherzt es sich mit Wählern und seinem Vize!
Für viele Beobachter kam es nicht gänzlich unerwartet, trotzdem nutzte Präsident Trump einen gewissen Überraschungseffekt, hatte er doch erklärt, innerhalb der kommenden zwei Wochen darüber entscheiden zu wollen, ob sich die USA am Angriff auf den Iran beteiligen werden.
Artikel lesenParteinahme um den Preis weiterer Spaltung: Wie die Öffentlichkeit zur Stellungnahme in der Außenpolitik gedrängt wird!
Bist du für Israel oder den Iran? Unterstützt du die Ukraine oder Russland? Zeigst du Verständnis für die Palästinenser oder eher für Netanjahu? Gehörst du zum Team Trump oder Biden? Präferierst du Selenskyj oder Putin?
Artikel lesenWenn Behauptungen ohne Nachweis obsiegen: Sind wir zu leichtgläubig, wenn uns Erzählungen über westliche Interessen aufgetischt werden?
Vorwände sind nicht erst in einer modernen Gesellschaft zu einem zuverlässigen Instrument geworden, die Öffentlichkeit von Maßnahmen zu überzeugen, die bei einer rationalen Betrachtung möglicherweise widersinnig, unnötig und übertrieben wirken würden.
Artikel lesenDie schwierige Meinungsbildung in komplexen Kriegen und Krisen: Braucht es Parteinahme im Konflikt zwischen Israel und dem Iran?
Wie viel Außenpolitik steckt in der Innenpolitik – und umgekehrt? Angesichts fast täglich neu aufflammender Konfliktherde auf dem gesamten Globus kommt man kaum noch hinterher, sich über die oftmals komplexen Zusammenhänge der verschiedenen Brandherde einen einigermaßen unabhängigen Eindruck zu verschaffen.
Artikel lesenDer Reflex, sich mit dem vermeintlich Guten solidarisieren zu müssen: Wie Journalisten ihre Objektivität um Moral und Tugend willen preisgeben!
Über den früheren Tagesthemen-Moderator Hanns-Joachim Friedrichs wird oftmals ein verkürztes, verändertes und aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat verbreitet. Demnach solle sich der Journalismus mit nichts gemein machen, auch nicht mit einer hehren Sache.
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