Kaum eine andere Umgebung eignet sich für Propaganda besser als das Kriegsgebiet. Da wird mit Meldungen Stimmung gemacht, um den Gegner zu verunsichern, die Bevölkerung zu instrumentalisieren, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Auch im Konflikt zwischen Iran einerseits, Israel und den USA anderseits, sprießen die Nachrichten ins Kraut. Sie betrafen zuletzt insbesondere Jerusalems Premierminister Netanjahu und den Sohn des obersten Führers in Teheran, Mojtaba Khamenei.
Artikel lesenSchlagwort: Israel
Der lange Arm Jerusalems: Inakzeptable Einflussnahme der Israelischen Botschaft auf die Pressefreiheit des Magazins „Compact“!
Was passiert, wenn man als Journalist auf der Plattform X Zweifel daran hegt, ob der momentane und häufig euphemistisch dargestellte „Militäreinsatz“ in Iran tatsächlich zur „Befreiung“ der dortigen Menschen vom Regime dient, um ganz prinzipiell in Frage zu stellen, inwieweit es in einer radikal islamisch geprägten Welt überhaupt möglich scheint, eine Demokratie nach hiesigem Vorbild zu errichten? Dann muss man im Zweifel mit einer Antwort der israelischen Botschaft in Deutschland rechnen. So erlebt hat es Kollege Dominik Maximilian Reichert.
Artikel lesenDie AfD im Würgegriff des Iran-Krieges: Wie viel Mäßigung darf sein, wann droht die Abhängigkeit von Israel, Trump und dem Atomwaffennarrativ?
Es ist nicht unbedingt etwas Neues, dass sich die AfD in außenpolitischen Fragen uneinig ist. Während die Bundesspitze ein recht zurückhaltendes Statement zum Iran-Krieg abgab, nicht wirklich Fisch oder Fleisch, irgendwie manövriert durch das Völkerrecht, ohne anzuecken, wagten sich andere Vertreter mit deutlich zugespitzten Standpunkten nach vorne. Und wie es in derartigen Situationen üblich ist, eckten sie sofort an. In den eigenen Reihen offenbarten sich wiederum Lager, die einigermaßen diametral gegenüberstehen.
Artikel lesenMoralisch hehr, im Grundsatz fraglich: Der Angriff auf Iran senkt die kriegerische Hemmschwelle des Wertewestens immer weiter!
Als die ersten Meldungen über die Nachrichtenticker kamen, waren die meisten Beobachter nicht sonderlich überrascht. Der Krieg gegen den Iran hatte sich angekündigt, seit Wochen zogen die USA Streitkräfte in der Region zusammen. Die Verhandlungen über das Atomprogramm waren festgefahren, die Drohungen von Präsident Trump hatten sich ausgeweitet. Obwohl es vermeintliche Fortschritte im Dialog gegeben hatte, noch gegen Mitternacht des 28. Februars 2026 aus Oman zuversichtliche Töne verlautbarten, brach die von Israel als „Roaring Lion“ bezeichnete Operation wenige Stunden los.
Artikel lesen„Das ist ein fucking Holo…, das ist der der Holo…“: Die Linkspartei, ihre Jugend und ein ganz eigenes Verständnis vom Gaza-Krieg…
Ein Grund, warum ich dem linken Lager den Rücken kehrte, lag schon vor vielen Jahren klar auf der Hand: Die SED-Nachfolge hat ein massives Problem mit Antisemitismus. Und man muss keine großen Recherchen betreiben, um sich in dieser Auffassung bestätigt zu fühlen. So beschloss die Nachwuchsorganisation „solid“ 2025: „Wir haben versagt, den kolonialen und rassistischen Charakter des israelischen Staatsprojekt […] anzuerkennen“.
Artikel lesenIsrael im Dilemma der Verhältnismäßigkeit: Wie Umfragen aus dem Gaza-Streifen die schwierige Grenze zwischen Zivilist und Islamist freilegen…
Der Skandal um die mögliche Hamas-Zugehörigkeit eines ZDF-Mitarbeiters zieht mittlerweile weitere Kreise. Auch andere Sender überprüfen nunmehr ihre Zusammenarbeit mit Vertretern der Presse vor Ort. Gleichzeitig offenbart sich auch ein großes Dilemma für Israel.
Artikel lesen„Trumps Erklärung für dauerhaften Frieden und Wohlstand“: Die Welt zwischen Heldenverehrung und Symbolik, Kurzsichtigkeit und Naivität…
„Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist umso gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist“, formulierte bereits Johann Gottfried von Herder, um mit diesem Zitat recht genau auf die momentane Verehrung des momentanen US-Präsidenten zu passen.
Artikel lesenVon Frieden keine Spur? Wie die Hamas bereits die zweite Phase von Trumps Abkommen torpediert – und den westlichen Überschwang dämpft…
Es war die klassische Voreiligkeit, das reflexartige Reagieren auf eine Nachricht, die in aller Welt zwar für Erleichterung gesorgt hat, aber doch nur halbherzig gewesen ist. Die Hamas hatte bestätigt, auf eine von US-Präsident Trump initiierte Vereinbarung einzugehen, die noch lebenden Geiseln freizulassen.
Artikel lesen„Keine Solidarität mit Hungermördern“, sagte einst noch Jan van Aken, um in Heuchelei sein Beileid für die Opfer von Manchester zu bekunden!
Nach dem terroristischen Attentat auf jüdische Gläubige in England ist das weltweite Entsetzen groß. Doch wie glaubwürdig sind all die Krokodilstränen jener, die doch selbst einen Beitrag dafür leisten, dass Menschen mit einer Kippa nicht nur bei uns zunehmend in Angst und Sorge existieren?
Artikel lesenDas Leid von Zivilisten, die sich mit Distanz zur Gewalt schwertun: Trifft Israels Vorgehen gegen die Hamas Unschuldige oder Mitläufer?
Obwohl ein zehrender und zermürbender Krieg herrscht im Nahen Osten, erhebt das „Palestinian Center for Policy and Survey Research“ auch weiterhin die Stimmungslage der Menschen im Gazastreifen und Westjordanland. Und nein, ich bin kein grenzenloser Befürworter des Vorgehens von Israel.
Artikel lesenDer Umgang Deutschlands mit einem Staat „Palästina“: Sollte man Judenfeindlichkeit aus Emotionalität und Mitleid institutionalisieren?
Steht auch Deutschland vor der Anerkennung eines Staates Palästina? Zumindest lässt Außenminister Wadephul dies vermuten, wenn er entsprechende Planungen hierfür erwähnt. Nachdem Kanada, Frankreich und Großbritannien einen entsprechenden Vorstoß unternommen haben, wollen auch Belgien und Luxemburg folgen.
Artikel lesenNichts mehr von Schillers „Himmlische, dein Heiligtum“: Wie ein belgisches Musikfestival den europäischen Judenhass aus 2025 zelebriert!
„Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt“, so heißt es in Friedrich Schillers Ode „An die Freude“, die mit Ludwig van Beethovens Neunter Sinfonie vertont und später als Europahymne bekannt wurde. Doch im Augenblick ist nicht viel übrig davon, was man sich für diesen Erdteil als Einheit wünschte.
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