Nein, ich habe mir nicht ausgesucht, schwul zu sein. Nach meinem Outing vor über 25 Jahren fand ich mich mit dieser Orientierung ziemlich rasch ab. Ohne Begeisterung, aber auch ohne Grämen. Ich bin mir bewusst, mit dem sogenannten Uranismus einer Minderheit anzugehören, aber deshalb menschlich nicht weniger wertvoll daherzukommen. Eigentlich sind wir so weit fortgeschritten, dass es über eine Normvariante der Evolution keine größere Debatte mehr bedarf. Doch dann stand plötzlich Carolin Kebekus auf der Matte.
Artikel lesenSchlagwort: Jesus
Allah statt Vater, Sohn und Heiliger Geist: Wer kann der Jugend ihre Distanz verdenken, nach dem Abfall der Kirche vom eigenen Glauben!
Es mögen Zahlen gewesen sein, die den ein oder anderen Beobachter schockiert haben. Unter den 18 bis 29-Jährigen in Deutschland vertrauen mittlerweile mehr Menschen dem Islam als der Kirche. Doch wer könnte es ihnen nach dem Krippenspiel von Stuttgart verdenken, als das institutionelle Christentum wieder einmal bewies, wie sehr es vom Weg abgekommen ist?
Artikel lesenDie Sämänner des Unkrauts: Wie die heuchlerische Linke versucht, Jesus als neue Werbefigur für den Sozialismus zu gewinnen…
Ich muss immer wieder neu zu meiner Schande gestehen, dass ich – wie viele Kollegen bis heute – in früheren Zeiten auf der progressiven Seite des politischen Spektrums stand. Insbesondere aufgrund des Einsatzes für soziale Ausgeglichenheit, den internationalen Frieden und eine nachhaltige Umweltstrategie galt meine Stimme auf dem Wahlzettel unter anderem den Grünen.
Artikel lesenNach dem Eklat um Tapioka in Stuttgarts Krippe: Wenn die Kirche im Fernsehgottesdienst ihren letzten Sargnagel der Moderne einschlägt!
Es ist nicht das erste Mal, dass der Fernsehzuschauer mit offenem Mund staunt, wenn er einen Gottesdienst im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verfolgt. Die Auswahl jener Gemeinden, welche sich zur besten Sendezeit präsentieren dürfen, scheint mittlerweile streng bedacht auf einen linksprogressiven Kurs, auf den Pfarrer des Aufstandes.
Artikel lesenUlrich Siegmund, der Jesus 2.0? Die Chancen und Risiken einer befremdlichen Heldenverehrung, ausgerechnet zu Weihnachten!
Spätestens seit Elon Musk wissen wir, dass nur die AfD Deutschland retten könne. Und tatsächlich liegt die Partei mittlerweile in fast allen Umfragen an erster Stelle, mit ihr verbinden große Teile der Bevölkerung die Aussicht auf Veränderung. Gleichzeitig nimmt die Glorifizierung befremdliche Züge an, zu beobachten nicht zuletzt an diesem Weihnachtsfest.
Artikel lesenMeine Audiobotschaft zum Weihnachtsfest: Frieden ist anstrengend, weil er von uns verlangt, Verständnis für andere Perspektiven zu zeigen!
Weihnachten gilt als Fest des Friedens. Doch man kann angesichts der zahlreichen Konflikte und Kriege in der Welt durchaus die Hoffnung verlieren, dass sich alsbald diplomatische Wege durchsetzen werden. Allerdings mahnt uns das geborene Kind von Bethlehem, die Bemühungen nicht einzustellen, seien sie noch so anstrengend, steinig und frustrierend.
Artikel lesenDer Heiligabend gesteht uns zu, wieder einmal Kind sein zu dürfen: Unbefangen, gutgläubig und frei von allen Zwängen des Alltäglichen!
Die alten Kirchenlieder sprechen angesichts von Weihnachten über eine „Gnaden“ bringende Zeit. Doch was ist unter diesem Begriff zu verstehen, den wir heute kaum noch in unserem Wortschatz finden? Was hat das Kind in der Krippe mit dem Zugeständnis zu tun, dass wir uns für einen Moment aus der Rolle des Angepassten, des Funktionierenden, des Erwartungsvollen lösen dürfen?
Artikel lesenDa, wo noch Platz ist! – Wie uns das Christfest ermutigt, die hinterste Ecke für die Ankunft von Hoffnung und Zuversicht freizumachen…
Es ist erneut soweit: Der Moment scheint gekommen, an dem sich vor vielen Türen in nah und fern die Postboten die Finger wundklingeln. Pakete trudeln ein, von Freunden als Ausdruck der Verbundenheit, von Unternehmen als bestellte Geschenke, vom Arbeitgeber als ein Präsent zum Bilanzabschluss, von den Kindern, Tanten, Onkeln, Nichten und Cousinen.
Artikel lesenDie unsichtbare Geistesmacht der Moderne: Wie sich Kirchen und Patris in ihrem moralisierenden Urteil zum Götzen „des Guten“ machen!
„Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden“. Nicht jeder muss derart despektierlich über die Heilige Schrift reden, wie Albert Einstein es tat.
Artikel lesenMatthias Miersch und die Jesus-These: Gleichheit und Nächstenliebe sind himmlische Ideale, keine politischen Handlungsanweisungen!
Es ist die Trinitätslehre, die den christlichen Glauben von anderen monotheistischen Überzeugungen abhebt. Der Sohn ist der Mensch gewordene Schöpfer, Fleisch und Blut jenes himmlischen Erschaffers, von dem wir uns eigentlich kein Bild machen sollten.
Artikel lesenOb in der großen Politik oder in unserer kleinen Realität: Wer auf dem Boden der Tatsachen angekommen ist, kann wachsen und befreien!
„Gott, warum lässt du das Leiden geschehen?“ – Die bekannte Theodizée-Frage hat schon viele Gläubige in die Verzweiflung getrieben. Wie kann ein gutherziger und liebevoller Schöpfer ohne irgendeinen Anschein des Eingreifens dabei zusehen, dass sich sein Volk zugrunde richtet?
Artikel lesenDer Friedensfürst hat viel Arbeit vor sich, denn Kriegslüsternheit genießt Hochkonjunktur!
Nun ist es da, das Kindelein in Windeln gewickelt. Hilflos und zart in der Krippe. Ein Retter erscheint ohne viel Tamtam und Bohei in trister Welt, die es so bitter nötig hat, neue Orientierung zu finden – und auf die Gnade eines Erlösers setzen zu können.
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