„Darum bist du ohne Entschuldigung, o Mensch, jeder, der richtet. Du nun, der du den anderen belehrst, belehrst du dich selbst nicht?“, so spricht es aus dem Römerbrief, sehr verehrter Herr Gauck, direkt in Ihre Richtung. Sie waren ja einst ein Mann Gottes. Heute scheinen Sie zu einem Instrument derjenigen geworden zu sein, die sich in der Relativierung der Ist-Zustände verstricken, um das Bild einer heilen Welt zu konstruieren. In einer beispiellosen Grenzüberschreitung haben Sie Journalisten mit dem erhobenen Zeigefinger gestraft. Offenbar wechselten Sie zurück auf die Kanzel, verfielen in Ihre alte Manier des Moralpredigers.
Artikel lesenSchlagwort: Joachim Gauck
Wulff freut sich auf afghanische Olympiasieger, Lammert will kein Parteiverbot: Wie unsere Politsenioren mit ihrem Rampenlicht umgehen…
Wie gehen ehemalige Politiker mit ihrer Stellung um, nach dem Eintritt in den Ruhestand prinzipiell noch eine wichtige Stimme im tagesaktuellen Geschehen sein zu können, ohne aber gleichzeitig dem Reiz zu erliegen, zugunsten von Rampenlicht die Contenance zu verlieren? Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff hat es ausdrücklich nicht geschafft, der Versuchung zu widerstehen, für Schlagzeilen die eigene Unabhängigkeit aufzugeben.
Artikel lesenPastoren im Unruhestand: Joachim Gauck und die AfD-freie Bundesrepublik!
Als Jugendlicher hat man die unterschiedlichsten Vorstellungen, was man später einmal werden möchte. Auch in meinem Kopf kreisten viele unterschiedliche Ideen über meine berufliche Zukunft. Schon recht früh hatte sich die Ambition verfestigt, später einmal Theologie studieren zu wollen.
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