Hofreiter, Wadephul und Kiesewetter können einpacken: Das neue Gesicht einer patriotischen Außenpolitik heißt Tobias Teich!

Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Trump, Putin, Straße von Hormus: Die Außenpolitik wird für die AfD zu einem großen Problem“ (aus: „Table.Briefings“ vom 19.03.2026)

In einer komplexer werdenden Welt, die von so vielen Konflikten und Kriegen geprägt ist, braucht es manchmal einen kühlen Kopf, um nicht vorschnell zu entscheiden, keine überhasteten Einschätzungen zu treffen, nachhaltig zu denken, Konzepte zu entwickeln, Strategien bis zum Ende zu erwägen. Allzu oft schwingen sich vermeintliche Experten aus den unterschiedlichen Parteien auf, über das internationale Geschehen mit mehr oder weniger Sachverstand urteilen zu dürfen. Nicht selten voreingenommen, geografischen Himmelsrichtungen und ideologischen Allianzen verpflichtet, mutieren sie zum Sprachrohr von angeblichen Partnern und Freunden. Da sind es die reflexartige Solidarität mit der Ukraine, das schlichte Beipflichten im Krieg gegen den Iran, das blinde Unterstützen Israels in Gaza, welche oftmals die Agenda prägen. Und allzu oft hat man den Eindruck, es gehe bei den Entscheidungen in unserem Parlament vorwiegend um die Interessen von Dritten. An welcher Stelle Deutschland steht, das macht nicht zuletzt der Bundeskanzler deutlich. Für ihn dürfte Kiew wichtiger sein als Berlin, mit Selenskyj versteht er sich besser als den eigenen Kabinettskollegen. Diplomat möchte er sein, heizt indessen die Konflikte durch Einseitigkeit an.

Außenpolitik im Sinne von Volk und Souveränität: Schluss mit dem Baerbock-Style!

In dieser Gemengelage ist es umso wichtiger, dass eine neue Generation an Politikern auf den Plan tritt, die eine andere Herangehensweise pflegen. AfD-Abgeordneter Tobias Teich ist nunmehr ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Und seine Verwurzelung, seine Identität und seine Liebe zur Heimat dürften die künftige Arbeit dort prägen. Er hat den den sozialen Medien auf sich aufmerksam gemacht, glänzt durch professionelle Videos, markante Stellungnahmen, fundierte Zwischenrufe und eloquente Rede. Die Tendenz, sich einer bestimmten Macht unterzuordnen, ihr nachzueifern oder stets zur Hilfe zu kommen, wenn es wieder einmal brennt auf diesem Globus, dürfte es mit dem 42-Jährigen nicht geben. Seine Zielsetzung ist klar: Wir dürfen unsere eigene Souveränität nicht preisgeben, müssen die Position in Europa stärken, unabhängiger werden vom transatlantischen Bündnis, aber vor allem auch gegenüber der zentralistischen EU. Pragmatismus und Weitsicht sind für den Versicherungsfachmann keine Fremdworte, sondern sie bilden eine Einheit mit dem Bekenntnis zu Schwarz-Rot-Gold, den Rechten und Bedürfnissen unseres hiesigen Volkes, das auf Zukunft statt Verdrängung gerichtet sein sollte, nicht auf Ausverkauf von dessen Nutzen und Wohl.

Deutschlands Unterwürfigkeit muss enden, denn die Geschichte kennt nicht nur Schuld!

Er nimmt eine stringente Haltung ein, gilt als aufstrebender wie bodenständiger Patriot, der den Bezug zur Basis und dem Vorfeld aufrechthält. Mit ihm ist man auf Augenhöhe, da spürt man keine Arroganz, Überheblichkeit überlässt er Anderen. Der Münchner macht keinen Hehl daraus, wie sehr er mit dem fortwährenden Schuldnarrativ aus unserer Geschichte hadert. Nicht, weil er die grausamen Kapitel der Historie negiert oder relativiert, sondern weil er der Überzeugung ist, dass es mit Blick auf die Gesamtschau der Vergangenheit durchaus auch Anlass zu Selbstbewusstsein geben darf. Entsprechend lehnt er es ab, dass wir uns zum Bittsteller Washingtons oder Moskaus machen, zu Sympathie verdammt wären. Sein Auftreten ist der komplette Gegenentwurf zu Kiesewetter, Hofreiter oder Strack-Zimmermann, denen jegliches Gespür dafür abhandenkommt, was in unserem Sinne ist. Sein Wirken wird auf Deeskalation und Entspannung ausgerichtet sein, allein um einer sicheren Energieversorgung willen. Wiederholt hat er sich mit Orbán solidarisiert, der neue Kredite an unseren mittelbaren Nachbarn ablehnt, sich gleichzeitig gegen weitere Sanktionen in Richtung des Kremls stemmt, seinen Kollegen in die Parade fährt.

Mit Augenmaß und Verstand: Autonomie auf dem Westbalkan, Zurückhaltung in der Ukraine!

Auch Teich wird nicht lockerlassen, wenn es um Rückgrat bei Themen wie dem Westbalkan geht. Dort unterstützt er die Forderungen nach Unabhängigkeit und Autonomie von Milorad Dodik (Republika Srpska). Er erweist sich als kenntnisreicher, fachkundiger und unbeirrbarer Streiter für Prinzipien der Selbstbestimmung. Er ist Widersacher von Baerbock, möchte nichts wissen vom vermeintlich wertegeleiteten Westen. Vergemeinschaftung auf supranationaler Ebene weist er zurück, er beharrt auf einem vernunftorientierten Kurs gegenüber den BRICS-Staaten. Und von diesen Standpunkten wird er keinen Millimeter zurückweichen. Denn es ist von ihm bekannt, dass er nicht den Kopf einzieht, sondern sich beispielsweise offen und ehrlich zu seiner rechten Gesinnung bekennt. Die Rückkehr von Stolz soll sich auch in Symbolen äußern, unsere Hymne müsse endlich wieder häufiger erklingen. Man wird ihm keine Ressentiments nachsagen können, denn er verachtet nicht etwa den Unbekannten, sondern empfindet Herzenswärme für das Eigene. Und so hegt der stellvertretende Landesvorsitzende lediglich Argwohn gegenüber seinen tatsächlichen Feinden der Antifa, die versuchen, ihn mit linker Gewalt, Hass und Neid einzuschüchtern.