Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Redaktionsgespräch im Krupp-Medienzentrum: Drei Kandidaten – Remagen wählt neuen Bürgermeister“ (aus: „Blick Aktuell“ vom 25.02.2026)
Am 22. März 2026 wählt Rheinland-Pfalz ein neues Parlament. Doch nicht nur das, in Remagen wird ebenfalls ein Bürgermeister bestimmt. Ins Rennen geht unter anderem Matteo Pedicillo. Der Kommunalpolitiker der AfD strebt nicht zuletzt eine Abwicklung bisheriger Verhältnisse an, gilt als versierter Kopf in den sozialen Medien, aber auch als eine innovative Stimme, die Menschen bewegen und überzeugen kann, daneben authentisch und glaubwürdig daherkommt. Jung und dynamisch präsentiert er sich auf verschiedenen Kanälen, trägt das Herz ganz bewusst am rechten Fleck, hält die schwarz-rot-goldene Flagge hoch, macht aus seiner Heimatliebe keinen Hehl. Umfangreich dokumentiert der Influencer die verschiedenen Termine, auf denen er mit rhetorisch brillanten Reden und eloquenter Versiertheit sein Programm zum Besten gibt. Da ist jemand Manager, reiht einen Termin an den nächsten, entpuppt sich als routinierter Netzwerker und erfahrener Organisator, dem man schon alleine aufgrund seines beruflichen Erfolgs zutraut, eine Kommune zu regieren.
Ein Netzwerker, ein Brückenbauer und ein Organisator: Pedicillo ist politischer Allrounder!
1987 geboren, ist er im Rheinland verwurzelt. Aufgewachsen zwischen zwei verschiedenen Kulturen, mit deutsch-italienischen Einflüssen, einer Leidenschaft für die europäischen Völker, ihren Erhalt, ihren Fortbestand und ihre Zukunft. Der Familienvater setzt auf Transparenz und Menschenverstand, will die Verhältnisse wieder vom Kopf auf die Füße stellen, einer linken Ideologie den Kampf ansagen, der Demokratie in ihrer ureigensten Form zur Rückkehr verhelfen. Entsprechend lehnt er Brandmauern und Kontaktschuld ab, setzt sich für den Dialog unter den Vernünftigen ein. Er schmäht nicht den Dialog mit Andersdenkenden, beantwortet Fragen und geht auf Zweifel ein. Bürgernähe ist ihm nicht nur ein Anliegen, sondern er praktiziert sie vorbildlich. Die Zeugnisse seiner Bemühungen, um die Gunst des Souveräns zu werben, ob in Videos oder Text, führen auf X, „Facebook“ oder „TikTok“ zu großem Interesse. Denn da wirkt jemand ehrlich und bescheiden, gleichzeitig selbstbewusst und motiviert. Der Fachinformatiker ist sich der Komplexität nicht zu schade.
Partizipation: Ein Volksvertreter, der aus Zaungästen Hauptdarsteller machen würde…
Er ringt mit den Problemen der Gegenwart, lädt zur Debatte mit der Alternative für Deutschland ein. Pedicillo schreckt auch nicht zurück, wenn es einmal unbequem wird. Besonders nachhaltig sind seine eigenen Positionen. Mit Vehemenz fordert er Digitalisierung und Entbürokratisierung. Sie sollen Chefsache in der Verwaltung werden, um Raum zu schaffen für Ideen und Konzepte, statt für Regeln und Verordnungen. Ökonomisch können wir nur prosperieren, wenn sich insbesondere der Mittelstand aus den Fesseln der Bevormundung löst. Technologieoffenheit statt Transformation, freies Atmen statt gefesselt zu sein. Die Menschen will er teilhaben lassen, ihre Partizipation fördern. Volksherrschaft solle zu dem werden, was die Gründungsväter mit ihr meinten. Nicht nur Zaungäste, sondern Mitsprache, das ist sein Credo. Ineffizienz bescheinigt er vielen Behörden, nicht zuletzt dem Verfassungsschutz und der Rentenversicherung. Wirtschaftlich gesehen brauche es eine Rückkehr zur Kernkraft, damit Energie leistbar wird, umweltverträglich bleibt, auf Dauer sicher und verlässlich.
Blick in die kommunale Zukunft: Für ein modernes, effizientes und attraktives Remagen!
Die Steuerverschwendung der Elite prangert der Unternehmensberater an. Photovoltaikanlage auf landwirtschaftlichen Flächen verpönt er. Wind und Solar dürften nicht länger subventioniert werden, sie seien ein Fass ohne Boden. Bei der Migration ist er ganz auf Parteilinie, steht für konsequente Abschiebungen und substanzielle Grenzkontrollen. Die kulturelle Identität sei nicht verhandelbar, statt Transferleistungen brauche es Integration in den Arbeitsmarkt. Für seine eigene Stadt wünscht er sich Prosperität und Wachstum, will der Verödung entgegentreten. Leerstand solle nicht hingenommen werden, eine Übertragung der Gesundheitsversorgung zurück in die öffentliche Hand sei zu prüfen. Um kleine Läden zu fördern, den Einzelhandel anzukurbeln, sollen freie Flächen zu Parkplätzen umgewandelt werden. Eine Gegend voller Sehenswürdigkeiten müsse das Potenzial für Tourismus ausschöpfen. Eine futuristische Region, die zu frischem Glanz gelangt. Pedicillo könnte ihr politisches Gesicht und Aushängeschild gleichermaßen sein.








