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Der endgültige Sündenfall von „unserer Demokratie“: Wie Drohungen gegen die AfD-Jugend die hässliche Fratze der „Guten“ zeigen!

Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Neue Jugendorganisation: ‚Die Generation Deutschland zahlt einen Preis dafür, Teil der AfD zu bleiben'“ (aus: FAZ vom 26.11.2025)

An diesem Wochenende soll im hessischen Gießen die Nachwuchsorganisation der AfD neu gegründet werden. Hatte man sich für eine Auflösung der Jungen Alternative entschieden, wird die Generation Deutschland künftig enger an die Partei gebunden sein. Der Neuanfang war nicht unumstritten, hatte man der Führung in Berlin zu wenig Rückhalt gegenüber den Sprösslingen vorgeworfen, die ebenfalls unter die Beobachtung des Verfassungsschutzes geraten sind. Dennoch scheinen diese Querelen vorerst überwunden, kommt der Gegenwind nun von außen. Mehrere zehntausend „Demonstranten“ wollen aufmarschieren, um die Veranstaltung nicht nur zu stören, sondern laut Ankündigungen aus dem Dunstkreis der zuständigen Organisatoren zu verhindern. Dass hierbei auch vor dem indirekten Aufruf zur Gewalt nicht zurückgeschreckt wird, sich Notaufnahmen auf einen Anfall an Verletzten vorbereiten, zu Blutspenden aufrufen, Personal aus dem Urlaub zurückholen, lässt bereits erahnen, wie weit entfernt wir sind vom zulässigen Protest in einer Volksherrschaft – und wie nahe an totalitärer Willkür, sogar menschliche Opfer in Kauf zu nehmen, weil sich der militante Arm der „Guten“ in den Kopf gesetzt hat, keine Meinung neben der aktivistischen Absurdität zu dulden.

Hier wird eine neue Definition der Versammlungsfreiheit geschaffen, die totalitär ist!

Das hat längst nichts mehr zu tun mit Zulässigkeit in einer liberalen Ordnung, die für gewöhnlich geprägt sein sollte von der Auseinandersetzung im Argument. Der Boden der Verfassungsmäßigkeit wird verlassen, will man die Opposition mit Brachialität niederknüppeln. Es ist der Offenbarungseid, die Bankrotterklärung und ein Armutszeugnis für diese selbsternannte „Zivilgesellschaft“, die sich in ihrer moralischen Abgehobenheit im „Richtig und Falsch“ versteift, im „Schwarz und Weiß“, in „wir hier“ und „die da drüben“. Geschichtliche Vergleiche soll man sparsam bemühen, nutzen sie sich rasch ab. Doch wann waren wir zuletzt so weit, dass der Andersdenkende um seine Existenz fürchten musste? Die Sorgen sind keinesfalls übertrieben, hat der Linksextremismus wiederholt unter Beweis gestellt, dass er nicht nur zum Widerspruch in der Lage ist, sondern zu Brandanschlägen und Hammerattacken. Da wird ideologische Verachtung zum Exzess, da fallen sämtliche Hemmschwellen, die unser Miteinander austarieren sollten. Der Innenminister in Wiesbaden gießt Öl ins Feuer, wenn er zwar davor warnt, handgreiflich zu werden, aber nicht umhinkommt, seine grundsätzliche Nachvollziehbarkeit und prinzipielles Verständnis für das Gebaren auf der Straße zu äußern.

Sie wissen nicht mehr, mit welchem Dreck man noch auf die AfD werfen soll…

Friedrich Merz meint, wir befinden uns nicht mehr im Frieden – wegen Russland. Ich halte dagegen, wir befinden uns nicht mehr in der Demokratie – wegen der Antifa. Ein Bündnis aus „Omas gegen rechts“ und politischer Korrektheit hat sich auf Abwege begeben, weil man es nicht ertragen kann, was Voltaire selbstverständlich ins Stammbuch schrieb: „Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen“. Sie verkaufen es als Heldentum, Potenz auszuüben. Sie verklären die Wahrheit, längst in oligarchischer Manier ein Kartell gegen die Vernunft etabliert zu haben, dass sich seiner sittlichen Überlegenheit rühmt, um in kognitiver Dissonanz und wertmäßiger Doppelzüngigkeit der Schizophrenie liberaler Repression zu frönen. Da passt nichts mehr zueinander, hier muss man sich selbst belügen, um eine Ausrede dafür zu finden, weshalb man die Fronde zu Freiwild erklärt. Wie schon die DDR zugab, ihren Autoritarismus für den Beobachter rechtsstaatlich aussehen zu lassen, um ihn gleichzeitig intern zu forcieren, wird auch jetzt wieder ein Etikett der Legitimität angehängt, das in betrügerischer Absicht hinwegtäuscht, wie weit der Imperialismus bereits fortgeschritten ist. Wohl dem, der in diesen Tagen nicht ausflippt.

Der Kampf gegen Heimat, Tradition und Kultur wird auf die Straße verlagert…

Längst hat man die Medien für sich instrumentalisiert, lässt sie posaunen, dass die patriotische Alterskohorte mit ihren Verbindungen zur „Identitären Bewegung“ dem Neonazismus zugeneigt wäre. Tatsächlich geht es um Spott und Häme mit Blick auf Schwarz-Rot-Gold, um das Skandalisieren und Tabuisieren von Heimatliebe und Nationalstolz, um das obsessive Unterdrücken einer überzeugten und souveränen Nachkommenschaft, die sich nicht mehr vom Regenbogen unterbuttern lassen will, keine Geisel der Klimanarrative sein möchte, ihrem Zuhause Würde und Integrität zurückzugeben vermag. Sich zu besinnen auf eine mehrheitsfähige Normalität, wie sie die Republik bis zum Durchbruch des Zeitgeistes zu einem Vorbild machte, das muss denen ein Dorn im Auge sein, die sich nicht identifizieren können mit allen Facetten der Historie, vom Dunkel bis zum Aufbruch. Das Gängeln und Schikanieren von Pragmatismus und Bewährtem hat seinen Ursprung in der 68er-Dauerempörung, welche es schlichtweg verboten hat, sich mit Tradiertem zu arrangieren. Seither wurde kein Anker mehr gesetzt, sondern Orientierungslosigkeit zur Monstranz erhoben. Das Resultat ist der Ausnahmezustand zwischen Taunus und Wetterau, bei dem man Tote riskiert, weil es die Mode so verlangt.