Beschämter als Adam im Garten Eden: Wie die vergiftete Misandrie der Neuzeit Beziehungen erschwert, Familien zerstört und Zukunft gefährdet!

Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Demonstration von Männern gegen Männer: Von Ausländergewalt will hier niemand etwas wissen“ (aus: „NiUS“ vom 16.05.2026)

Ich entschuldige mich schon jetzt bei Ihnen, ganz am Anfang eines patriarchalischen Textes, den ich als sogenannter „Cis“ schreiben werde. Also als ein Maskulinum, das sich seiner Sache ziemlich sicher ist. Das weiß, welchem Geschlecht es zugehört. Und wie viel Verantwortung auf seinen Schultern lastet. Wegen eines einzelnen Chromosoms gelten wir pauschal als toxisch, als jene Gattung Mensch, gegen die der Feminismus zurückschlägt. Plötzlich werden Kriminalstatistiken hervorgeholt, 75 Prozent der Verdächtigen sind regelmäßig kein Stammgast beim Gynäkologen. Noch immer gelten wir als Unterdrücker, weil wir Ehepartnerinnen hinter den Herd stellen, sie wirtschaftlich und kulturell benachteiligen, ihnen über lange Zeit wesentliche Ansprüche vorenthielten. Und nun kommt auch noch der Befund hinzu, dass es die mit einer Prostata Beseelten sind, welche politisch allzu oft rechts denken, um Gottes Willen sogar häufiger denn ihr Pendant AfD wählen. Mehr Sünde geht fast nicht, es sei denn, du fährst Sportwagen, trägst Trenchcoat, Luxusuhren, Sonnenbrille und Ledergürtel. Dann bist du nicht nur Proll und Macho gleichermaßen, sondern sofort auch in die Empörungskultur von „MeToo“ verwickelt.

Dieser Hass auf jeden, der Haare auf der Brust trägt, hat fast schon fanatische Züge…

Die Atmosphäre hat sich in Richtung Misandrie gewendet, Feindseligkeit gegenüber einer ganzen Spezies, die in die Muckibude rennt, bemerkenswerterweise aber trotzdem eine geringere Lebenserwartung besitzt, häufiger in Sinnkrisen rutscht, auch deshalb, weil Kollektivbezichtigungen um sich greifen, mittlerweile auch medial Stigmatisierung Einzug hält. Männer werden aufgerufen, nicht nur ihr Wesen und ihre Art hinter sich zu lassen, sondern zur Pesudofrau zu transformieren, weil von ihr angeblich weniger Gefahr ausgeht. Mit Verlaub woher rührt dieser Hass? Offenbar hat sich eine Gruppe historisch bedingter Herrschaftsopfer zusammengefunden, die über hunderte Jahre hinweg Repression erlitten hat, um nunmehr den Rachefeldzug antreten, auf Status-Konkurrenz abzuzielen, Hypervigilanz zur Schau zu stellen, ein mutwilliges Täternarrativ zu bedienen. Da wird Gewalt in der Familie plötzlich zum Alltag, als ob dem Abendbrot regelmäßig eine Prügelorgie vorausgeht, ist der alkoholisierte, pöbelnde und um sich schlagende Vater Teil der Gutenachtgeschichte. Wie verzerrt das Bild, welches aus einer ideologischen Dynamik entsteht, ein angeblich totales System abreißen oder dekonstruieren zu wollen.

Täter ist aus dem Auge des rachsüchtigen Betrachters jeder Mann ohne Selbstzweifel…

Mobilisierung findet statt, die Moralkeule wird herausgeholt, Liedzeilen zensiert, bewährte Traditionen über Bord geworfen. Denn man könnte der Vielfalt und Diversität auf die Füße treten, Gleichberechtigung und Augenhöhe in die Parade fahren. Nun gilt Rücksichtnahme auf ein essentialistisches Denkmuster, welches empirische Durchschnitte zu ethischen Urteilen umdeutet. Ressourcen, Partner und Anerkennung sind mehr denn je dem Wettbewerb ausgesetzt, ausbleibende Erfolge der Weiblichkeit sind in der Folge Konsequenz von zu viel Testosteron. Das Prinzip individueller Ebenmäßigkeit verbietet es eigentlich, zu Befunden zu gelangen, die generalpräventiven Charakter haben. Eine allgemeine Warnung vor der Virilität, die nicht kompatibel ist mit Aufklärung und Fortentwicklung liberaler Gesellschaften, besitzt Sprengkraft. Prellböcke gelten seit den dunklen Kapiteln der Geschichte als Ergebnis von Ausflucht, sich mit den positiven Aspekten von Männern auseinanderzusetzen. Wissenschaftlich belegt sind häufige Kooperativität, Fürsorglichkeit und Friedlichkeit. Da passt nichts in eine Schablone, weil Schwarz-Weiß-Denken stets nur kompensieren kann, was an persönlicher Verwundung nicht geheilt wurde.

Die Männerfeindlichkeit im feministischen System gefährdet den Fortbestand des Volkes!

Wer die Grundüberzeugungen der Funktionalität heterosexueller Beziehungen wissentlich und durch subjektiv konnotierte Tatsachenbehauptungen in den Dreck zieht, hat es nicht zuletzt auch auf einen Angriff gegen die Stabilität von Volk und Gemeinschaft abgesehen. Hieraus leitet sich ab, prinzipiell nur noch Frauen Aufrichtigkeit, Echtheit und Glaubwürdigkeit entgegenzubringen. Aus der besseren Hälfte wird das unantastbare Genus, welchem per se kein Zweifel zugetragen werden darf. Ein Persilschein als Zeichen der Emanzipation. Schon jetzt sind Nachwirkungen dieses Phänomens zu beobachten, in dem die Einsamkeitsraten bei Männern ansteigen, ihre Bindungsbereitschaft deutlich zurückgeht. Abwehr und eine Gegenideologie werden zum schlichten Nullsummenspiel, eine Reaktanz der Scham verfestigt Verhaltensweisen von Betroffenen, die ihre Emotionen noch stärker zurückhalten als bisher. Stigmata und die mentale Gesundheit, als Zusammenhang lassen sie sich zunehmend in einer Atmosphäre untermauern, die von Selbstzweifeln, Resignation und Orientierungslosigkeit geprägt ist. Wer gegeneinander ausspielt, schafft nicht nur Demotivation, sondern nimmt soziale Spaltung bewusst in Kauf.