Schlagwort: Russland

Stimme geben, Emotionen einfangen, Realität abbilden: Die „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ schenkt den „Zonis“ ihre Würde zurück…

Wer sich in der Gegenwart noch traut, mit einem klassischen Medium an den Start zu gehen, den darf man durchaus als selbstbewusst beschreiben. Und so ist Holger Friedrich durchaus ein Wagnis eingegangen, mit der Gründung der „Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Brauchte es ein solches Organ tatsächlich? Die Antwort muss gerade im 21. Jahrhundert lauten: Ja! Denn zahlreiche Gründe sprechen dafür, warum wir die Informationslandschaft nicht allein den sozialen Plattformen überlassen sollten.

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BSW-Papier als nüchterner Ukraine-Befund: Nur eine deutsche Partei macht sich zum vierjährigen Kriegsgedenken wirklich ehrlich…

Nein, er dauert noch nicht länger als der Zweite Weltkrieg, auch wenn der CDU-Vorsitzende offenbar etwas anderes behauptet hat. Trotzdem sind auch vier Jahre schon ein unerträglicher Zeitraum, in dem das Leiden und Sterben an der Front in der Ukraine weitergeht. Mittlerweile sind Soldaten wie Zivilisten angekommen, wo man eigentlich nie sein wollte. Denn zwischenzeitlich sahen die Chancen gar nicht so schlecht aus, Russland Paroli zu bieten. Doch nun hat die Realität den Optimismus eingeholt.

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Unumwunden, hämisch und bedrohlich: Wie der Sprecher des Auswärtigen Amtes NATO-kritischen Journalisten den Kampf ansagte…

In diesen Tagen ereilt mich eine ziemlich ernüchternde Erkenntnis. Ich bin also Journalist geworden, um 2026 von einem Sprecher des Auswärtigen Amtes in einem kollektiven Rundumschlag grinsend und spöttisch mit einem Sanktionsregime bedroht zu werden, sollte ich mich abweichend von der Erzählung äußern, Russland sei allein für den Krieg verantwortlich, die NATO treffe keine Schuld, die Ukraine müsse Mitglied der EU werden, Moskau ist böse, Kiew unser Freund.

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Eine überfällige Debatte zum falschen Moment: Ob Russophobie oder Antisemitismus, Menschenhass kennt keine Rangfolge!

Oskar Lafontaine hat für Furore gesagt. Im unmittelbaren Umfeld zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus veröffentlichte der BSW-Politiker eine provokante These in den sozialen Medien. Demnach sei Russenhass nicht weniger verwerflich als der Antisemitismus. Prompt regte sich Widerspruch, vor allem aus der Ukraine zugewandten Kreisen. „Widerlich“, so kommentierte beispielsweise Constanze Stelzenmüller, ihres Zeichens Direktorin des „Center on the United States of Europe“, mit EU-Flagge im Profil.

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Die Schützengräben der Verteidigungspolitik: Wenn die AfD Schritt B vor A geht, wird sie nicht nur die junge Generation verprellen!

Der Schein hält zusammen, was eigentlich auseinanderfliegen müsste. Diese Erkenntnis gilt für viele Organisationen, Verbände und vor allem Parteien. Um die Wirkung in der Öffentlichkeit zu wahren, werden Risse und Trennlinien zugeschüttet, Differenzen verschwiegen, handfester Streit unter den Scheffel gekehrt. Überall dort, wo Menschen für eine gemeinsame Sache kämpfen, bilden sich schnell Lager aus.

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Das Schweigen des Kanzlers nach dem Attentat: Friedrich Merz ist jene menschgewordene Kälte, die durch die Wände von Steglitz dringt…

Zehntausende Menschen zittern, bangen und leiden in Berlin, nach dem barbarischen Anschlag auf die Energieversorgung in Steglitz-Zehlendorf gilt der Ausnahmezustand in der Hauptstadt. Alte und Kranke werden auf Feldbetten drapiert, öffentlichkeitswirksam zum Besuch des Regierenden Bürgermeisters zur Schau gestellt. Übernachtungen in Hotels sollen teilweise bezahlt werden, während Flüchtlinge darin schon lange kostenlos wohnen dürfen.

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Einsatz für Frieden und gegen Migration: Wie Teile der Hamburger AfD dem Abgeordneten Robert Risch eine Petersburg-Konferenz zum Vorwurf machen…  

Die schwersten Bewährungsproben für eine Partei sind interne Rivalitäten und Konflikte. Kaum eine politische Kraft vermag es in einer solchen Situation, adäquat und professionell zu reagieren, obwohl sich viele Skandale vermeiden ließen. Einerseits soll man dem öffentlichen Druck genügen, andererseits dem Anschein von Illoyalität entgegentreten.

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Auch, wenn es schwerfällt: Um den Krieg zu stoppen, müssen feindliche Vorbehalte gegenüber Putin hinter Menschenleben zurücktreten!

Man muss sich einmal vorstellen, an welchem Punkt die Welt heute wäre, hätten sich Politiker in der Geschichte genauso dickköpfig gezeigt wie beispielsweise ein Friedrich Merz im Jahr 2025, wenn er unser Land in Wehrtüchtigkeit versetzt, statt endlich darauf zu drängen, dass Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Gang kommen.

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Den meisten Deutschen hat Putin nichts getan: Wie eine einfache Tatsache die AfD kurzerhand vor unsägliche Ost-West-Debatten stellt!

„Mir persönlich hat Putin nichts getan“ – so sagte es Tino Chrupalla am 11. November 2025 in der journalistisch hoch manipulativ wirkenden Sendung von Markus Lanz, um eine heftige Diskussion darüber auszulösen, wie eng die Verbindungen der AfD nach Moskau sind. Doch entfernt man sich von der reflexartigen Empörung, muss man dem Zitat Wahrheit beimessen.

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Einst Diplomaten, heute Landesverräter: Wie selbst Medien und Ministerien dem Spionage-Vorwurf an AfD und BSW widersprechen…  

Konrad Adenauer schloss mit Charles de Gaulle den Elysée-Vertrag, einigte sich im Luxemburger Abkommen mit Israel. Willy Brandt unterzeichnete Übereinkünfte mit der Sowjetunion, Polen und der DDR, ging in Warschau auf die Knie. Helmut Kohl schritt gemeinsam mit François Mitterrand, reichte Tadeusz Mazowiecki am Grabfeld die Hand.

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Journalistische Theatralik kurz vor Sendeschluss: Wie sich Markus Lanz des beschränkten Deutungsrahmens zum Ukraine-Krieg entlarvte!

Eine wichtige Grundregel des Journalismus, die in Zeiten von Moralisierung häufig in Vergessenheit gerät, besagt nicht zuletzt, dass die publizistische Integrität wesentlich vom Ermöglichen größtdenkbarer Meinungsvielfalt abhängt. Entgegen anderslautender Positionen, ist es uns natürlich als Medienschaffenden gestattet, selbst eine klare Haltung einzunehmen.

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