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Nach dem Angriff auf einen Flüchtlingshelfer: Wie auch ich, als Sozialberater, den Hass von Asylbewerbern schon früh erfahren musste…

Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Gewalt durch Migranten: Brandenburgs Innenminister Wilke führt Wohnsitzauflage für Asylsuchende ein“ (aus: „Tagesspiegel“ vom 16.01.2026)

Als 2015 gekommen war, stand auch ich als Sozialberater vor großen Herausforderungen. Plötzlich waren immer mehr Klienten Migranten, die nach den geöffneten Grenzen durch Angela Merkel ins Land strömten. Obwohl mir heutzutage von manch einem progressiven Lager vorgeworfen wird, ich trüge eine völkische Gesinnung in mir, vermochte ich nie zu unterschieden, welche Hautfarbe mein Gegenüber hat. Umfassend leistete ich Unterstützung, größtenteils ehrenamtlich. Und lange Zeit blieb auch der Eindruck verhaftet, als würde ich mit meinem Bemühen zur Integration auf Neugier, Bereitschaft und Engagement stoßen. Doch es kam der Augenblick, da spuckte mir ein sogenannter Schutzsuchender ins Gesicht, als ich ihm den Weg zum „Jobcenter“ erklärte. Ein Moment, der mir in Erinnerung bleiben wird. Und der zu einem radikalen Umdenken meinerseits geführt hat.

Die Politik muss verstehen: Ein Teil der Flüchtlinge will sich weder anpassen noch arbeiten…

Wer als Gast in der Bundesrepublik ist, Eingliederung verweigert, die ausgestreckte mit Füßen tritt, sich respektlos gegenüber der einheimischen Bevölkerung zeigt, jede Form der Partizipation ausschlägt, hat sein Aufenthaltsrecht verwirkt. Meine Gedanken sind aktuell bei dem Flüchtlingshelfer, der in Thüringen von einem Georgier brutal angegriffen und schwer verletzt wurde. So weit ist sie also gediehen, die Mentalität, den Gastgeber krankenhausreif zu prügeln. Ich habe mich längst dafür entschieden, mich für eine solche Aufgabe nicht mehr hinzugeben. Denn weder ich noch unsere Gesellschaft werden diese Welt retten, wir können keinem von uns etwas vormachen, Nächstenliebe ist weder universeller Akt von Selbstaufgabe noch Pflicht zur Unterwerfung.

Es braucht nicht nur das strikte Fordern vor dem Fördern, sondern eine Reduktion von Obdach wie Versorgung auf Brot, Bett und Seife. Denn wir erleben immer öfter Undankbarkeit, ein Mentalitätswechsel ist überfällig. Vielfältige und tolerante Traumwelten über Fachkräfte, die sich assimilieren, Kultur respektieren, Werte annehmen, Traditionen achten, Brauchtümer schätzen und Leistung zeigen, sind weitgehend wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen. Das multikulturelle Denken ist ein Ideal, das mit der Wirklichkeit nur wenig gemein hat. Das Ausnutzen von Strukturen, das Einwandern in Systeme, all dieses Verhalten ist letztlich das Resultat von zu viel Nachsicht, aufopfernder Hingabe, schlichter Naivität. Es musste uns auf die Füße fallen.

Wenn du merkst, dass Integration abgelehnt wird, musst du die Reißleine ziehen…

Auch ich habe mir schwergetan, es mit meinem Menschenbild zu vereinbaren, die Solidarität einzustellen. Umso leichter ist mir dieser Wandel gefallen, als ich meinen Blick vornehmlich auf die Armen und Bedürftigen in unseren eigenen Reihen richtete. Ihnen soll schon laut Bibel der Vorrang gelten. Erst dann, wenn im Nachgang Ressourcen übrigbleiben, sind sie für den Auswärtigen gedacht. Der unmittelbare Nachbar sollte uns eher umtreiben als der Fremde aus der Ferne. Für mich habe ich rasch entschieden, dass ich keine einzige Minute mehr damit verbringen werde, Verständnis für jene zu zeigen, die mir teils hanebüchene Geschichten über eine angebliche Verfolgung in ihren Heimatregionen erzählen. Manche sind allerdings auch ehrlich, sie wollen nur Geld.

Alles andere bleiben oftmals Märchenstunden, die man schamlos aufgetischt bekommt. Natürlich gibt es Ausnahmen, doch sie sind mittlerweile rar gesät. Wahrheiten ins Auge zu blicken, das bedeutet auch, sich der Desillusionierung zu stellen. Wir werden mit Asylbewerbern am Ende nicht mehr Brutto vom Netto haben. Da entsteht keine Win-Win-Situation, weil schon von Nordafrika bis in den Mittleren Osten bekannt ist, wie arglos man den Deutschen auf der Nase herumtanzen kann. Die Sogeffekte haben sich kurzerhand etabliert, die Nachricht vom erfolgreichen Schröpfen breitet sich aus. Man kann auch mit ideologischer Gewalt nicht gleichmachen, was unterschiedlich ist. Paradiesische Zustände bleiben eine Fiktion, ein linkes Wunschdenken.