Kategorie: Persönliches und Biografie

In eigener Sache: Der Versuch der Einflussnahme auf meine AfD-Berichterstattung ist ein Angriff auf die Pressefreiheit – und völlig inakzeptabel!

Nach dem gestrigen Tag kann ich nicht so weitermachen wie bisher. Die Veröffentlichung eines Artikels über mögliche Missstände in Teilen des sachsen-anhaltinischen Landesvorstandes der AfD, in dem ich sämtliche berufsethische Standards eingehalten habe, weil ich beispielsweise vehement auf die Unschuldsvermutung verwies, aber auch den gesamten Tenor offen hielt, lediglich wiedergab, was mittlerweile aus unterschiedlichen Quellen zu erfahren ist, hat zu massiven Reaktionen geführt.

Artikel lesen

Selten genug in der heutigen Zeit: Lieber Jannik Schleemann, deine Größe zur glaubwürdigen Entschuldigung hat mich ernsthaft berührt!

Es gibt nur sehr wenige Konstellationen in der Vergangenheit, die mich nach einem Dissens veranlasst haben, von Versöhnung abzusehen. Ich bin kein nachtragender Mensch, im Gegenteil. Wer mein Umfeld befragt, dem wird wahrscheinlich die Gutherzigkeit als eines meiner charakterlichen Merkmale genannt werden. Denn ich bin davon überzeugt, dass wir alle Fehler machen. Und wir an unser Gegenüber nicht strengere Maßstäbe anlegen sollten als an uns selbst.

Artikel lesen

Mit Verlaub, ich muss korrigieren: Denn ich war nie „durch und durch AfDler“, sondern „ganz und gar skeptisch“ in alle politische Richtungen…

Es war ein niedersächsischer BSW-Jungpolitiker, der kürzlich auf der Plattform X in den Raum gestellt hat, ich sei möglicherweise ein „durch und durch AfDler“. Nun steckt hinter jedem Journalisten auch ein Mensch, ein Bürger, eine Privatperson und ein Wähler. Und als solcher hat man Präferenzen, die allerdings nie eine ewige Bindung sein müssen.

Artikel lesen

Eine ehrliche wie folgenreiche Bilanz nach drei Jahren X-Account: Ich habe von der Virtualität zu viel Tiefe, Analyse und Sinn erwartet…

Am 6. Januar 2023 wagte ich einen Schritt, den ich mir eigentlich nie vorstellen konnte. In meinem Umfeld wurde angeregt, dass ich nach meinem gesundheitsbedingten Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben doch noch etwas aus meiner Gabe des Schreibens machen sollte. Mir wurde nahegelegt, mich in den sozialen Medien anzumelden. Stets hegte ich Argwohn, Skepsis und Bedenken, galt ich seit jeher als altmodisch, konservativ und rückwärtsgewandt.

Artikel lesen

In eigener Sache: Warum ich am 6. Januar 2026 dank AfD, Elon Musk und der EU den journalistischen Vorruhestand antrete werde…

Ich hatte mich lange Zeit gewehrt, überhaupt einen Account in den sozialen Medien zu eröffnen. Doch am 6. Januar 2026 jährt sich meine Anmeldung auf der Plattform X zum dritten Mal. Solche Jubiläen sind immer auch ein Anlass, nachdenklich zu werden. Einerseits über meine Rolle als Journalist im Prinzipiellen, andererseits meine Funktion in den neuen Plattformen im Konkreten.

Artikel lesen

Wir haben uns auseinandergelebt: Weshalb mich die AfD – zumindest als überzeugten Wähler für Baden-Württembergs Urnengang – verloren hat…

Ich war nie der klassische Linke, zu konservativ und heimatverbunden. Doch aufgrund der sozialen Frage, des Wunsches nach Frieden, des Verlangens nach Umweltschutz galt mein Kreuz auf dem Stimmzettel lange Zeit SPD und Grünen. Weniger aus voller Inbrunst, sondern auf der Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner.

Artikel lesen

Schließlich zittert, strauchelt und lahmt auch das politische Berlin: Warum ich trotz zehn Jahren Parkinson die Lust am Kommentieren verspüre…

Als im Alter von 30 mein Kopf und die Hände zu zittern begannen, da lagen bereits mehrere Jahre eines bis dorthin unerklärlichen Abbaus kognitiver Funktionen und des langsamen Aufkommens optischer Halluzinationen hinter mir. Die Medizin haderte mit einer Diagnose, ließ auch Verlangsamung, Ungelenkigkeit und Muskelversteifung zunächst als Einzelsymptome stehen.

Artikel lesen

Wie ein „nützlicher Idiot“ heute auf die AfD blickt: Mein Urteil über die Partei hat sich zwar geändert, doch es fällt nicht gänzlich pauschal aus…

Wie entstehen eigentlich Trugbilder? Wenn wir uns einen Eindruck von einer Person oder Institution verschaffen, dann gelingt ein faires Urteil vor allem dann, gehen wir unvoreingenommen an die Wertung. Stellt sich für den Wähler die Frage, bei wem er sein Kreuz auf dem Stimmzettel machen will, so bringt er oftmals eine ideologische Verankerung, eine biografische Prägung oder eine eingespielte Routine mit.

Artikel lesen

„Da können Sie sich bei Ihren Kollegen bedanken“: Das Kammscheren und Topfwerfen der AfD-Sympathisanten, wenn es um „Journos“ geht…

Einen Sündenbock suchen, ihn in Sippenhaft nehmen: Wer zur Pauschalisierung neigt, tut Menschen oftmals Unrecht, die dafür büßen sollen, einer bestimmten sozialen Gruppe anzugehören. Seit Monaten erlebe ich auf Plattformen wie X die immer gleichen Schmähungen, insbesondere von Anhängern, Unterstützern und Funktionären der Alternative für Deutschland.

Artikel lesen

„Meine politische Position ist das direkte Ergebnis meines Glaubens“: Wie ein Patriot Heimatliebe und Migrationskritik biblisch begründet!

Ist es sinnvoll, hilfreich und zielführend, politische Positionen und weltanschauliche Standpunkte mit Überzeugungen aus dem religiösen Glauben in Einklang zu bringen – oder sie gar auf dieser Basis zu begründen? In einer Zeit des scheinbar zunehmenden Desinteresses an den Kirchen wird oftmals auch behauptet, die Menschen in Deutschland hätten ihr Vertrauen in einen Gott verloren.

Artikel lesen