Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Rund 60 Prozent aller Gefängnis-Insassen in Bayern sind Migranten – Justizvollzug kostet hunderte Millionen jährlich“ (aus: „NiUS“ vom 16.01.2026)
Bereits 2009 hatte SPD-Mann Sigmar Gabriel seinen legendären Ausspruch getätigt: „Wir müssen raus ins Leben; da, wo es laut ist; da, wo es brodelt; da wo es manchmal riecht, gelegentlich auch stinkt. Wir müssen dahin, wo es anstrengend ist. Weil nur da, wo es anstrengend ist, da ist das Leben“. Kurz gesagt: Politik findet an der Basis statt. Je näher die Verantwortlichen an den tatsächlichen Problemen und Herausforderungen des Alltags sind, umso eher können sie nach der Realität handeln. Es sind deshalb nicht selten Charaktere aus der zweiten oder dritten Reihe, die das eigentliche Fundament einer Partei bilden. Auch in der AfD ist es nicht anders. Will man tatsächliche Substanz spüren, sich von der Kompetenz einer Kraft überzeugen, der bisweilen nachgesagt wird, ihr fehle es an einem inhaltlichen Unterbau, dann blickt man exemplarisch ins Maximilianeum nach München, um im dortigen Landtag ein Gefühl dafür zu bekommen, wo Veränderung stattfindet.
Die „blaue“ Welt schwappt durch die Isar, der Geist von Veränderung weht durch Haidhausen…
Einer der motiviertesten Köpfe in der Fraktion ist der Abgeordnete Jörg Baumann. Der ehemalige Polizist hat sich insbesondere den Themen Remigration, Sicherheit und Kommunales verschrieben, wurde von der „Staatszeitung“ bereits als „der geschmeidige Provokateur“ betitelt. Wer sich ein Bild von dem Menschen macht, der als Volksvertreter die Interessen von Aschaffenburg wahrt, muss zwangsläufig auf eine Persönlichkeit größter Bürgernähe, Augenhöhe und Ebenerdigkeit stoßen. Doch hinter dem 45-Jährigen verbirgt sich deutlich mehr als ein umgänglicher Typ. Knallharte Forderungen und geschliffene Reden, rhetorische Eloquenz und die Fähigkeit, mit den neuen Medien geschickt für die eigene Sache zu werben. 2025 hat er gleich in mehrfacher Hinsicht für Aufsehen gesorgt. Zusammen mit seinen Kollegen war er beispielsweise daran beteiligt, den Filz der Förderung von linkslastigen und islamistischen NGOs aufzudecken, transparent zu machen und zu verbieten.
Volksvertreter, die sich der Realität annehmen, sind rar geworden – auch in Bayern!
Im Rahmen der Bundestagswahl galt er als wichtiger Multiplikator des Programms. Und auch im Vorfeld des 8. März 2026, wenn im Südosten Gemeinderäte und Kreistage neu bestimmt werden, ist er wieder unterwegs, um die Botschaft einer „blauen“ Wende zu verbreiten. Er nimmt die Sorge ernst, dass sich große Teile der Bevölkerung im öffentlichen Raum fremd fühlen, abends die Innenstädte nicht mehr betreten, mit Bedenken die Freibäder besuchen. Er legt den Finger in die Wunde überproportionaler Kriminalität von einer bestimmten Gruppe von Migranten. Markus Söder erinnerte er daran, was mit Blick auf die Schuldenbremse versprochen, am Ende geliefert wurde. Auch hinsichtlich der Grenzsicherung attestiert er massives Versagen, betont die Absurdität von pauschalen Extremismus-Vorwürfen gegen AfD-Bewerber im Staatsdienst. Oftmals wurden seine kritischen Anfragen mit der Begründung abgewiesen, es bestehe von Seiten der Regierung keine Zuständigkeit.
Die Genossen vorgeführt, Markus Söder entlarvt: Voller Schwung ins Politjahr 2026!
Doch dies tat dem Ehrgeiz keinen Abbruch, Baumann blieb hartnäckig. Unter anderem, als es um die Frage von einer Ingewahrsamnahme ausreisepflichtiger Asylbewerber ging, die sich immer häufiger der Abschiebung entziehen. Immer wieder thematisierte er die strukturelle Einwanderung in unsere Sozialsysteme, bemängelt die Einseitigkeit der Justiz und die überbordende Bereitschaft des Rechtsstaates, mit Hausdurchsuchungen und Repression Meinungsdelikte zu verfolgen. Die SPD geht er hart an, wegen der steuerlichen Belastung von Arbeitnehmern. Auch der direkten Demokratie widmete sich der Familienvater, wollte die Hürden für Bürgerbegehren senken. Er macht keinen Hehl aus seiner patriotischen Haltung, solidarisiert sich mit dem oftmals gescholtenen Mandatar Matthias Helferich. Und auch die Milliarden an der Ukraine sieht er ironisch „gut angelegt“. Alles in allem macht sein Engagement Lust auf mehr: Es darf genauso couragiert weitergehen!







