Nur selten schaffen es Entscheidungen in Deutschland vor das höchste Gericht. Denn der Gang durch die Instanzen ist zäh und langwierig. Doch nun haben es wieder einmal zwei Vorgänge nach Karlsruhe geschafft, der Ausgang ist von übergeordneter Tragweite. Die erste Kammer des Ersten Senats hatte darüber zu entscheiden, ob zwei elektronisch beziehungsweise postalisch verfasste Aussagen zurecht zu einer Verurteilung geführt hatten. Es ging dabei einerseits um Formulierungen eines Beschwerdeführers, dessen Sohn während Corona von Maßnahmen durch den Schulleiter betroffen war.
Artikel lesenSchlagwort: Beleidigung
Beschallung selbst bei der Fahrplansuche: Wie sich unverdächtig wirkende Internetseiten zu Hetzplattformen gegen rechts entwickeln!
Es ist Ferienzeit – und unzählige Deutsche suchen im Internet nach ihrer Reiseroute. Möglicherweise gelangen sie dabei auch auf die zunächst unverdächtig wirkende Seite „bahn.expert“, die damit wirbt, aktuelle Informationen über Verspätungen und Einschränkungen an diversen Haltestationen im Land bereitzustellen.
Artikel lesenNichts für Deutschlandallergiker und Regenbogenfantasten: Wie im Stolzmonat mit Schwarz-Rot-Gold Paroli geboten wird!
Achtung, dieser Beitrag könnte auf ausländische Mitbürger beleidigend wirken. Denn er enthält Aussagen zur deutschen Identität. Und weil wir mittlerweile durch den Stadtrat in Dessau wissen, dass das Anbringen unserer Nationalflagge an öffentlichen Gebäuden potenziell in der Lage sei, das Ehrgefühl von Migranten zu verletzen, gilt größte Rücksichtnahme auf das Empfinden des Fremden.
Artikel lesenBekenntnisse und Zeichen am „Bademantel-Freitag“: Die staatliche Meinungsgängelung muss ein Ende haben!
Der Staat soll dem Volke dienen – und nicht umgekehrt. Es ist eigentlich eine ziemlich profane Selbstverständlichkeit, dass in einer Demokratie Gesetze gemacht werden, die die Stabilität eines Gefüges aufrechterhalten.
Artikel lesenZwischen Majestät und Mohammed: SPD und Türkische Gemeinde agitieren gegen die freiheitliche Demokratie!
Da sind wir also immer noch mit der Schwachkopf-Affäre beschäftigt, von der man eigentlich glaubte, sie könne gar keinen weiteren Höhepunkt mehr erreichen. Doch weit gefehlt und zu früh gefreut.
Artikel lesenSchwacher Geist und charakterliche Offenbarung: Wenn Politiker ihre Dünnhäutigkeit durch die Justiz kompensieren müssen!
Nein, es ist nicht nötig, einander als Schwachkopf zu bezeichnen oder mit ekelerregenden Emojis zu provozieren. Doch wer tatsächlich mit sich im Reinen ist, der lächelt über solch einen Ausdruck von Missachtung auch deshalb, weil bei einer vernünftigen Reflexion vielleicht ein Fünkchen Wahrheit bei dem mitschwingt, was der Untertan der Obrigkeit anheftet.
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