Schlagwort: Israel

Die AfD im Würgegriff des Iran-Krieges: Wie viel Mäßigung darf sein, wann droht die Abhängigkeit von Israel, Trump und dem Atomwaffennarrativ?

Es ist nicht unbedingt etwas Neues, dass sich die AfD in außenpolitischen Fragen uneinig ist. Während die Bundesspitze ein recht zurückhaltendes Statement zum Iran-Krieg abgab, nicht wirklich Fisch oder Fleisch, irgendwie manövriert durch das Völkerrecht, ohne anzuecken, wagten sich andere Vertreter mit deutlich zugespitzten Standpunkten nach vorne. Und wie es in derartigen Situationen üblich ist, eckten sie sofort an. In den eigenen Reihen offenbarten sich wiederum Lager, die einigermaßen diametral gegenüberstehen.

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Moralisch hehr, im Grundsatz fraglich: Der Angriff auf Iran senkt die kriegerische Hemmschwelle des Wertewestens immer weiter!

Als die ersten Meldungen über die Nachrichtenticker kamen, waren die meisten Beobachter nicht sonderlich überrascht. Der Krieg gegen den Iran hatte sich angekündigt, seit Wochen zogen die USA Streitkräfte in der Region zusammen. Die Verhandlungen über das Atomprogramm waren festgefahren, die Drohungen von Präsident Trump hatten sich ausgeweitet. Obwohl es vermeintliche Fortschritte im Dialog gegeben hatte, noch gegen Mitternacht des 28. Februars 2026 aus Oman zuversichtliche Töne verlautbarten, brach die von Israel als „Roaring Lion“ bezeichnete Operation wenige Stunden los.

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„Das ist ein fucking Holo…, das ist der der Holo…“: Die Linkspartei, ihre Jugend und ein ganz eigenes Verständnis vom Gaza-Krieg…

Ein Grund, warum ich dem linken Lager den Rücken kehrte, lag schon vor vielen Jahren klar auf der Hand: Die SED-Nachfolge hat ein massives Problem mit Antisemitismus. Und man muss keine großen Recherchen betreiben, um sich in dieser Auffassung bestätigt zu fühlen. So beschloss die Nachwuchsorganisation „solid“ 2025: „Wir haben versagt, den kolonialen und rassistischen Charakter des israelischen Staatsprojekt […] anzuerkennen“.

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Von Frieden keine Spur? Wie die Hamas bereits die zweite Phase von Trumps Abkommen torpediert – und den westlichen Überschwang dämpft…

Es war die klassische Voreiligkeit, das reflexartige Reagieren auf eine Nachricht, die in aller Welt zwar für Erleichterung gesorgt hat, aber doch nur halbherzig gewesen ist. Die Hamas hatte bestätigt, auf eine von US-Präsident Trump initiierte Vereinbarung einzugehen, die noch lebenden Geiseln freizulassen.

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„Keine Solidarität mit Hungermördern“, sagte einst noch Jan van Aken, um in Heuchelei sein Beileid für die Opfer von Manchester zu bekunden!

Nach dem terroristischen Attentat auf jüdische Gläubige in England ist das weltweite Entsetzen groß. Doch wie glaubwürdig sind all die Krokodilstränen jener, die doch selbst einen Beitrag dafür leisten, dass Menschen mit einer Kippa nicht nur bei uns zunehmend in Angst und Sorge existieren?

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Das Leid von Zivilisten, die sich mit Distanz zur Gewalt schwertun: Trifft Israels Vorgehen gegen die Hamas Unschuldige oder Mitläufer?

Obwohl ein zehrender und zermürbender Krieg herrscht im Nahen Osten, erhebt das „Palestinian Center for Policy and Survey Research“ auch weiterhin die Stimmungslage der Menschen im Gazastreifen und Westjordanland. Und nein, ich bin kein grenzenloser Befürworter des Vorgehens von Israel.

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Der Umgang Deutschlands mit einem Staat „Palästina“: Sollte man Judenfeindlichkeit aus Emotionalität und Mitleid institutionalisieren?

Steht auch Deutschland vor der Anerkennung eines Staates Palästina? Zumindest lässt Außenminister Wadephul dies vermuten, wenn er entsprechende Planungen hierfür erwähnt. Nachdem Kanada, Frankreich und Großbritannien einen entsprechenden Vorstoß unternommen haben, wollen auch Belgien und Luxemburg folgen.

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Nichts mehr von Schillers „Himmlische, dein Heiligtum“: Wie ein belgisches Musikfestival den europäischen Judenhass aus 2025 zelebriert!

„Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt“, so heißt es in Friedrich Schillers Ode „An die Freude“, die mit Ludwig van Beethovens Neunter Sinfonie vertont und später als Europahymne bekannt wurde. Doch im Augenblick ist nicht viel übrig davon, was man sich für diesen Erdteil als Einheit wünschte.

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Journalistisches Schweigen zum Gaza-Krieg? Das Trittbrett der Propaganda ist reizvoll, doch auch humanitäre Not sollte nicht blind machen!

Der Journalismus ist wahrlich kein einfaches Metier. Als ich nach einer zunächst gänzlich anderen Berufswahl entschied, mich in den Bereich der Medien vorzuwagen, war mir durchaus bewusst, dass an einen Presseschaffenden vor allem der Anspruch einer universellen Informiertheit gestellt wird.

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