Ziemlich genau in neun Monaten wird Leipzig einen neuen Oberbürgermeister wählen. Der derzeitige Amtsinhaber Burkhard Jung von der SPD tritt nach 20 Jahren altersbedingt nicht mehr an. Seit diesem März beginnt die Kandidatenkür für seine Nachfolge. Bisher sind mindestens fünf Namen bekannt, besonders früh hat das BSW ihren Wettbewerber ins Rennen geschickt. Neben Eric Recke werden unter anderem Alexander Türpe von der FDP, Falk Fiebig von „Volt“, Skadi Jennicke von „Die Linke“ und Dirk Thärichen als Unabhängiger starten. Das Bündnis von Sahra Wagenknecht hat zuerst den Hut in den Ring geworfen.
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Zivilgesellschaftliche Schnappatmung vor dem historischen Durchbruch: Wie die Freien Sachsen die Ernte des etablierten Versagens einfahren!
Wie rechtsextrem sind die Freien Sachsen wirklich? Momentan steht eine Kleinstpartei im Fokus der Berichterstattung, weil sie in der ersten Runde der Oberbürgermeisterwahl in Aue-Bad Schlema im Erzgebirgskreis mit 29 Prozent der Stimmen klar vor dem CDU-Kandidaten und der AfD lag. Noch 2024 hatte sie landesweit nur etwa 2,7 Prozent erreicht, konnte allerdings schon damals etwa 100 Mandate auf Gemeinde- und Kreisebene gewinnen. Dass man heutzutage vom Verfassungsschutz beobachtet wird, gilt fast schon als ein Prädikat. Denn der Inlandsgeheimdienst schlägt wild um sich, drückt allerdings in Richtung Linksradikalismus oder Islamismus die Augen zu.
Artikel lesenGörlitz, wie der Park, aber sicher, schön und in Sachsen: AfD-Herausforderer Sebastian Wippel kommt dem Oberbürgermeisteramt sehr nahe!
Während Friedrich Merz vom Grund der politischen Tiefsee aus an die bundesrepublikanische Oberfläche mit dem erfolgreichen Funkspruch „Wir haben das Schiff versenkt!“ Vollzug der Mission „Kürzeste Legislaturperiode seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“ meldet, bricht an Land die blaue Welle los. In Sachsen-Anhalt wird eine Alleinregierung unter dem potenziellen Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund wahrscheinlicher. Denn mit 42 bis 43 Prozent in den Umfragen rückt man insbesondere dann der absoluten Mandatsmehrheit näher, sollte auch die SPD unter die Fünf-Prozent-Marke fallen.
Artikel lesenWenn Schwulsein zur politischen Agenda wird: Münchens neuer Oberbürgermeister will volle „queere“ Sichtbarkeit gegenüber „Faschos“!
Als 1996 in meiner Heimatstadt Konstanz der erste „grüne“ Oberbürgermeister der Bundesrepublik gewählt wurde, da war das Aufsehen groß. Doch im Nachhinein stellte sich die Amtszeit von Horst Frank als überaus solide, bodenständig und vernünftig dar. Seine Partei ist damals allerdings noch eine völlig andere gewesen. Bürgerlich bis konservativ, ökologisch wirklich nachhaltig, ohne in Zweifel zu ziehen, dass es vor allem Mann und Frau gibt. Die Gemengelage heute ist eine gänzlich andere. Dominik Krause gilt als ein Aktivist par excellence.
Artikel lesenDie Konstanzer Transformation frisst ihre Kinder: Aus bürgerlichen „Menschenschutzgebieten“ wurden grüne „Ideologieprojektzonen“!
Seit 41 Jahren, von meinem ersten Atemzug an, lebe ich in meiner Heimatstadt Konstanz. Und so hatte ich genügend Gelegenheit, ihre politische Entwicklung über einen relativ langen Zeitraum mitzuverfolgen. Ursprünglich ein klassisch konservatives Terrain, färbten sich die Verhältnisse nach und nach grün. Nicht zuletzt aufgrund des starken Zuzugs von Studenten und Professoren, von jungen Familien, die ökologisch und progressiv daherkommen, haben sich auch die Wahlergebnisse verschoben. Erstmals stellte die Sonnenblumenpartei am Bodensee einen Oberbürgermeister.
Artikel lesenAusgebremst von Tempo-30-Zonen, lahmgelegt durch Flüchtlingskosten: Konstanz ächzt unter buntem Rat und schwarzgrüner Dirigenz…
An manche Ereignisse im Leben erinnert man sich ziemlich genau. Ich saß als Kind noch auf dem Rücksitz des elterlichen Autos, auf der Rückfahrt von einem Ausflug. Da erreichte uns über Radio die Nachricht, dass meine Heimatstadt Konstanz als erste größere Kommune in der Republik einen „grünen“ Oberbürgermeister gewählt hat. Horst Frank schrieb Geschichte. Und wenn ich zurückblicke, dann war er ein Segen. Denn damals bedeutete eine solche Gesinnung noch, sich mit Bedacht, Weitsicht und Maß für Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Wohlstand einzusetzen.
Artikel lesenDas Wandeln auf streng ideologischen Pfaden: Wie sich der Konstanzer CDU-OB nicht nur für Schutzgebiete queerer Menschen starkmacht!
Jüngst kursierte in den neuen Medien ein Foto über den Oberbürgermeister meiner Heimatstadt Konstanz, das Ulrich Burchardt im Juli 2025 beim CSD mit Stöckelschuhen zeigt. Doch diese Unterwerfung gegenüber einer skurrilen Lebensart, die nicht nur soziale Rollen vertauscht, sondern auch biologische Wahrheiten aufkündigt, ist nur die Spitze des Eisberges.
Artikel lesenIm Westen nichts Neues? Wie ein etabliertes Kartell die moralinsaure Einschüchterung des NRW-Wählers tragisch vor Augen führt!
Die sogenannte Kartelltheorie beschreibt in der politischen Wissenschaft eine Situation in westlichen Volksherrschaftssystemen, in der sich etablierte Parteien über die Zeit hinweg zu einem Block zusammenfinden, um die Spielregeln und Ressourcen zu dominieren.
Artikel lesen31 Prozent weniger Wahlbeteiligung: Wie die Bürger von Ludwigshafen mit dem Fernbleiben von der Urne die AfD zum Sieger kürten!
Die Bewohner von Ludwigshafen haben abgestimmt, um einen neuen Oberbürgermeister für die Stadt am Rhein zu finden. Doch eine endgültige Entscheidung wird es erst in einer Stichwahl am 12. Oktober geben.
Artikel lesenEin AfD-Kandidat und die Menschenwürde: Joachim Paul ist verfassungsrechtlich gescheitert, weil sich die Justiz selbst widerspricht!
Der demokratiepolitische Paukenschlag ist perfekt. Sowohl der Verwaltungsgerichtshof Rheinland-Pfalz wie auch das Bundesverfassungsgericht haben Beschwerden des vom Stimmzettel bei der Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen gestrichenen AfD-Vertreters Joachim Paul als unzulässig erklärt.
Artikel lesenEine Gelegenheit für programmatische Tiefe: Das Streitgespräch mit Boris Palmer ist Chance für die AfD, inhaltliches Profil zu zeigen!
Der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, fällt immer wieder durch markante Aussagen auf, um zu polarisieren und manch eine Spaltung voranzutreiben. Beispielsweise hatte er während Corona „Beugehaft“ und Pensionskürzungen für Ungeimpfte gefordert.
Artikel lesenKlimaschutz in den Exzess getrieben: Wie das Bodensee-Städtchen Konstanz für die CO2-Reduktion eine Haushaltssperre riskiert!
Mein ganzes Leben verbringe ich nun am idyllischen Bodensee, von dem nicht nur manche Gäste schwärmen, hier sei die Welt noch in Ordnung. Doch dieser Befund ist trügerisch, sind es unter anderem die Auswirkungen der Migration, die auch vor der südbadischen Provinz keinen Halt machen.
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