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Welch eine Auszeichnung in „faschistischen“ Zeiten: AfD-Politiker Tobias Teich, der „junge, radikale Gardist“ aus dem Bundestag…

Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Wie Rechtsextremismus parlamentarisch, militant und strategisch an Einfluss gewinnt“ (aus: „Belltower News“ vom 08.01.2026)

Schrecklich, diese Nazifizierung in Deutschland. Eigentlich dachte ich immer, sie seien längst ausgestorben, die Faschisten. Doch nein, der „Journalismus gegen Hass und Hetze“ lehrt mich eines Besseren. Unter dem Namen „Belltower News“ veröffentlichen besonders engagierte Aktivisten Geschichten über umfallende Reissäcke, dieses Mal aus Bayern. Kurz nach dem Jahreswechsel wirft man einen Blick auf 2025 und kommt zu dem Schluss, dass der Extremismus von rechts jüngst an Stärke zugenommen habe. Nun denn, jeder vernunftorientierte Mensch mit einem wachen Blick für die Entwicklungen in unserem Land wird mittlerweile durchschaut haben, welche Würdigung es ist, von links in die verfassungsfeindliche Ecke gestellt zu werden. Der entsprechende Artikel sprießt deshalb auch vor Superlativen, der üblichen Wortgewalt, weil man argumentativ so schwächlich auf der Brust ist. Denn was will man denjenigen tatsächlich vorwerfen, die sich für die Heimat einbringen, die ein gesundes Verständnis für die Geschichte entwickeln?

Eigentlich hätte niemand den charismatischen Tobias Teich besser beschreiben können…

Unter anderem erwähnen das investigative Konsortium den Bundestagsabgeordneten Tobias Teich. Der Münchner Mandatar wird nach einer aufwendigen Recherche in die Gruppe „junger, radikaler Funktionäre“ eingereiht. Ich beglückwünsche den AfD-Politiker zu solch einer Auszeichnung. Denn sie trifft den Nagel auf den Kopf. Der 42-Jährige ist tatsächlich zu einem Aushängeschild geworden, zu einer Galionsfigur, mit der sich der Nachwuchs auseinandersetzt. In den sozialen Medien postet er in Videos und Fotos ein gesundes Selbstbewusstsein, doch vor allem ein Bekenntnis zu Schwarz-Rot-Gold. Der Außenhandelskaufmann ermutigt uns zu Stolz und Ehre gegenüber einer Republik, die es endlich wieder verdient hat, nach vorne zu blicken. Die sich frei macht von der Last der illegalen Einwanderung, die zurückkehrt zu einem Stadtbild der Ordnung. Ein Zuhause, in dem man sich sicher fühlt, sich wiedererkennt. Zu den Wurzeln finden, sich ihrer nicht zu schämen. Aufrichtigkeit und Geradlinigkeit sind eine Tugend, sie schüren Neid.

Und unter einem solchen Akt der Missgunst muss man auch all das subsumieren, was sich so manche Reporter meiner Branche an Skandalisierung leisten. Früher nannte man es eine „Ente“, heute ist es wohl der klassische „Fail“, ein peinlicher Tiefschlag, wenn man aus einer Mücke einen Elefanten machen muss, um überhaupt noch Aufmerksamkeit zu generieren. Da hat es Teich deutlich leichter, er kann auch ohne Schmähung mobilisieren, denn er setzt neben Aura und Charisma, neben Bildern und Eindrücken, vor allem auf Substanz und Inhalt. Konsequente Remigration, Skepsis gegenüber deutscher Militärpräsenz im Ausland, verpflichtende Sprachtests an Schulen, Vorrang für die Meinungsfreiheit, weniger EU-Zentralismus in Brüssel sind dabei nur einige der Forderungen, die nicht nur rational klingen, sondern dem Durchschnittsbürger als Selbstverständlichkeit einleuchten sollten. An diesem Mann haftet keine Anrüchigkeit, stattdessen Klarheit im Gegensatz zur Ideologie, ob bei Geschlechtern, Familie oder Brauchtum.

Aus der „Recherche“ der Linksjournaille spricht der pure Neid auf die Heimatliebe…

Er hält Traditionen hoch, weil sie uns Sinn und Richtung geben. Die von ihm zitierten Autoren Ernst Jünger oder Peter Rosegger lassen auf eine philosophische Ader schließen. Und wahrhaftig bringt sich der frühere Büroleiter von Johannes Huber auch in die theoretische Auseinandersetzung ein, welche Kultur uns leiten soll, wohin die Reise geht für das Identitäre. Sein Fokus liegt auf dem Wohlergehen der hiesigen Bevölkerung, Finanzhilfen für die Ukraine müssten gestoppt werden. Westliche Interventionen lehnt er ab, ermahnt stattdessen zum Frieden. Er wirft den Behörden Versäumnisse beim Kampf gegen den Islamismus vor, bezichtigt die Bundesregierung des Finanzierens dubioser NGOs, die in enger Verbindung zur Antifa stehen. Wirtschaftlich will der stellvertretende Landesvorsitzende steuerliche Entlastung für Gesellschaft und Unternehmen, fordert das Prinzip von Leistung und Fleiß ein. Die Union macht er für wesentliche Probleme des Hier und Jetzt verantwortlich, greift sie im Plenum hart an.

Schuld seien CDU und CSU unter anderem an mangelnden Grenzkontrollen und vorschnellen Einbürgerungen. Es fehle der Mut zur Ausweisung, ein striktes Vorgehen gegen Kriminalität. Die Unterwürfigkeit mit Blick auf Ursula von der Leyen ist ihm ebenso ein Dorn im Auge wie die „grüne“ Transformationspolitik, die in Abschwung und Rezession geführt hat. Intensiv bringt er sich in den Kommunalwahlkampf ein, fördert lokale Strukturen, unterstützt die Nachwuchsorganisation Generation Deutschland. Der Ortsvorsitzende von Manching-Wolnzach-Geisenfeld macht keinen Hehl aus seinem Abstand zur NATO, plädiert hingegen für nationale Souveränität. Pointiert, aber nicht polemisch, so könnte man seinen Stil charakterisieren, menschlich erweist er sich als überaus bodenständig, zugewandt und respektvoll. Dort, wo es nötig ist, wird er direkt, bringt Sarkasmus ins Spiel. Loyalität ist für ihn nicht nur eine Floskel, die stabile Erscheinung macht ihn authentisch und glaubwürdig. Ein Typus, von dem wir mehr bräuchten.