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Ich lasse mir mein Schweineschnitzel von Ernährungssozialisten nicht nehmen!

Man muss seinen Blick schon in Richtung religiöser Gottesstaaten lenken, um Verhältnisse vorfinden zu können, in denen Politik oder Medien dem Einzelnen vorgeben, was er essen darf. Dass wir von theokratischen Zuständen gar nicht so weit entfernt sind, das zeigt nicht nur der islamistische Aufschrei nach der Fingergeste des Nationalspielers Rüdiger – oder das Bekenntnis zu Allah nach einem erneuten Einzelfall des fehlgeleiteten Messers, das sich bedauerlicherweise in der Brust eines unbescholtenen Bürgers wiederfindet. Und so wird es vielleicht auch nur eine Frage der Zeit sein, dass es der Schweinezucht in Deutschland an den Kragen geht – damit die spirituellen Gefühle unserer muslimischen Mitmenschen nicht länger verletzt werden. Dass sich unsere Presse mittlerweile mit Forderungen gemeinmacht, ausgewählte Lebensmittel aus unseren Supermärkten zu verbannen oder den Konsum mit der Moralkeule bedroht, überrascht in diesen Tagen kaum noch jemanden. Oftmals wird unter dem Deckmantel der Gesundheitsförderung angeraten, was wir nicht mehr in den Einkaufskorb tun sollten – und zu welchen Produkten wir stattdessen greifen dürfen. So mag es vielleicht auch ein hehres Anliegen sein, mit Verweis auf die möglicherweise das Krebswachstum fördernde Wirkung von einzelnen Nährmitteln und bestimmten Erzeugnissen hinzuweisen, auf die wir besser verzichten sollten, um länger zu leben.

Doch mittlerweile glaube ich nicht mehr an die guten Absichten, die hinter solchen Warnungen stecken. Viel eher tut sich mir der Gedanke auf, dass es auch hinsichtlich der Ernährung wiederum entsprechender Vorwände bedarf, um unsere Gesellschaft für eine bestimmte Daseinsweise zu disziplinieren, zu gängeln und zu kasteien. Wie man uns also mit der CO2-Hypothese die ausschließlich anthropogene Verantwortung am Klimawandel weismachen und uns zu vollständiger Entbehrung bewegen möchte – oder aber ein Virus deutlich überbewertet, um Masken und Impfungen im Umlauf zu halten, braucht es nunmehr auch schlagkräftige Argumente und Begründungen, um den glücklicherweise immer zweifelnder werdenden Bundesbürger von der Notwendigkeit staatlicher Bevormundung überzeugen zu können. Es ist die Freude an der Machtausübung, die sowohl Establishment wie auch Journalisten zu immer neuen Höchstleistungen in Sachen Volksverdummung antreibt. Während man auf der einen Seite unendliche Freiheit in der Selbstbestimmung über das Geschlecht und die Identität zulässt, drosselt man die Grundrechte in anderen Bereichen massiv, um sich als Obrigkeit endlich wieder in der Position des die Fäden in der Hand haltenden Marionettenkünstlers zu spüren – und sich erneut bewusst werden zu können, das Glück gehabt zu haben, trotz aller fachlichen Inkompetenz über die Herrschaftsgewalt zu verfügen.

Ob es nun manch ein Pressevertreter oder aber ein Minister ist, der sich beim morgendlichen Blick in den Spiegel die nächste Schandtat überlegt, wie der Untertan drangsaliert und geformt werden kann: Tatsächlich haben wir als lethargische Deutsche viel zu lange sämtliche Geißelung über uns ergehen und uns aus Naivität und Bequemlichkeit viel Unsinn andrehen lassen. Und so glauben noch immer viele der blökenden Schafe unter uns darauf, dass die nach Europa strömenden Migranten unsere Renten sichern werden, die Rodung des Waldes nebenan zur Errichtung eines Windrades nachhaltig und notwendig ist, ein Tempolimit auf unseren Autobahnen die Erderhitzung beeindrucken wird, ARD und ZDF die unerschöpfliche Quelle an Wahrheit und Fakten sind – oder eben auch, dass der Genuss von Fleisch- und Wurstwaren per se negative Folgen auf unseren Organismus besitzt. Und so war es kürzlich erst der zuständige Fachverband, der bereits in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht hat, dass er die Einhaltung der globalen Durchschnittstemperatur über das Wohlbefinden der Menschen stellt, der eine viel zu hohe Zufuhr an Getreide und eine deutlich zu geringe Menge an Eiern empfahl. Wesentliche Erwägung dabei war die Rücksicht auf die Umwelt. Das nicht nur Diabetiker mit einer derartigen Lebensweise massive Probleme bekommen würden, diese Kritik tat sich rasch auf. Und der Eindruck verfestigte sich, dass sich auch die DGE an die grüne Ideologie anbiedert, die sich mittlerweile durch sämtliche Alltagsbereiche hindurchzieht – und der immer neue Lobbyisten hörig werden, weil sie sich im Schulterschluss mit den Guten wähnen. Dass hieraus potenzielle Gefahren für die Unversehrtheit der Bevölkerung resultieren, das vernachlässigt man genauso geflissentlich wie all die Schäden, die durch die Philosophie der Ökologisten an Natur und Artenvielfalt angerichtet werden. Als Ernährungsberater sind mir immer wieder Klienten gegenüber gesessen, die oftmals bereits seit Jahren dem Veganismus zugehörten – und sich über immer neue Gebrechen wunderten. Ob es nun Probleme mit der Verdauung waren, Gewichtszunahme, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Gelenksteifigkeit, Entzündungen, Blähungen, Muskelverspannungen oder frühzeitige Hautalterung waren: Gerade die übermäßige Zufuhr von geringwertigem und für den Körper nur schwer verwertbarem pflanzlichen oder künstlichen Protein haben eine erhebliche Auswirkung auf den Säure-Basen-Haushalt. Nicht selten kommt es zu erheblichem Vitalstoffmangel, der mit einer pauschalen Substitution kaum angemessen kompensiert werden kann. Und die ausbleibenden tierischen Fette tun in Sachen höherer Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rückläufiger Energiegewinnung und einer nachlassenden Produktion von Gewebshormone ihr Übriges. Daher gilt wie in fast allen Fragen des Lebens: Hören wir besser nicht auf die, die sich auffallend krampfhaft um unser Wohlergehen kümmern wollen. Sondern überlassen wir wichtige Entscheidungen diesbezüglich unserer Intuition, unserem eigenen Denken oder dem Arzt des Vertrauens.

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