Kommentar von Dennis Riehle zum Artikel „Nach Russlandreise von AfD-Politikern: Union und SPD wollen offenbar Geheimnisschutz verschärfen“ (aus: „Tagesspiegel“ vom 12.06.2026)
Von 2014 bis 2019 war er Bundesvorsitzender der Jungen Union, hatte damals überregionale Bekanntheit erlangt. Aktuell macht sich Paul Ziemiak mit nahezu automatisiertem Applaus einen Namen, kommentiert er in den sozialen Medien Äußerungen seiner Parteikollegen in nahezu überschwänglicher Begeisterung, ohne Unterlass, weit mehr als loyal. So lobte er jüngst die Angriffe aus der CDU in Richtung der vermeintlichen Marionetten Putins. Er spart dabei Vulgarität aus, doch in der Sache läuft seine Demagogie auf dasselbe hinaus wie der Sprachschatz jener, die mit Vokabeln der „Kremlhure“ oder „Moskaunutte“ wild um sich schießen. Die AfD sei zum Propagandainstrument Russlands geworden, verlautbart dort.
Welch ein Service: Paul Ziemiak brachte Roderich Kiesewetter die Steine direkt ins Glashaus!
Doch wieder einmal zeigt sich, dass ausgerechnet die selbstbetonten Christen mit dem Gleichnis vom Splitter im eigenen und dem Balken im fremden Auge nichts anfangen können. Denn wer hat sich zur Geisel Selenskyjs gemacht? Wer unterstützt eine Regierung, die eng verwoben ist mit dem Vorwurf von Korruption in ihrem Umfeld? Wer paktiert mit Machthabern eines Landes, das im Verdacht steht, Saboteure gedeckt zu haben, die „Nord Stream 2“ und damit unsere Energieversorgung in die Luft sprengten? Und wer schickt Milliarden wie Diplomaten, um einer Ukraine in EU und NATO zu verhelfen, die zur Speerspitze des Verrats am Zugeständnis mutiert, das Militärbündnis explizit nicht nach Osten zu erweitern?
Wie wäre der Krieg verlaufen, hätten Merz, Starmer und Macron weniger Rüstungsfreude?
Die Christdemokraten, allen voran Aufrüstungsprovokateur Roderich Kiesewetter, ist längst zum Untertanen einer fremden Nation geworden, für die Friedrich Merz hingebungsvoll als Außenkanzler fungiert. Er würde sein letztes Hemd opfern, damit sich Kiew mit immer weiteren Familienvätern rachsüchtig dem Aggressor entgegenstellen kann, statt die Befindlichkeit zu überwinden, beispielsweise Gerhard Schröder machen zu lassen. Gäbe es nicht seine Allianz mit Starmer, Macron und von der Leyen, würde vielleicht schon Frieden herrschen. Es ist ein bestialischer Stellvertreterkrieg, immerhin sterben die Zwangsrekrutierten im Donbass nicht für westliche Werte, sondern die euroinstitutionelle Hegemonie.








