Schlagwort: Dennis Riehle

Zwischen Prime Rib und Kehrwoche: Wie Markus Frohnmaier und sein Team am schwäbisch-amerikanischen Spagat scheitern könnten…

Glaubt man den Umfragen, so wünscht sich die relative Mehrheit der Menschen in Baden-Württemberg, wenn auch auf einem niedrigen Niveau, Cem Özdemir als den nächsten Ministerpräsidenten. Der kritische Beobachter fragt sich, wie solch ein Wert zustande kommen kann, nachdem die Grünen über 15 Jahre mit Winfried Kretschmann bewiesen haben, wie Abschwung und Stagnation aussehen können. Kaum etwas ist geblieben vom Musterknaben der Nation.

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Die Erfurter Feigen-Koalition am Scheideweg: Das Thüringer BSW täte gut daran, sich an den Potsdamer Kollegen ein Beispiel zu nehmen…

Gerade erst im Amt, steht die Feigen-Koalition in Erfurt vor einer gewaltigen Bewährungsprobe. Schwarz, Rot und Violett waren zusammengekommen, um eine neuartige Zusammenarbeit in den Ländern auszuprobieren. Unter dem Damoklesschwert der Überprüfung möglicher Plagiate von Ministerpräsident Mario Voigt in seiner Doktorarbeit stehend, schien die politische Zukunft des CDU-Mann ebenso unsicher wie die Kooperation mit SPD und BSW.

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Hausmacher Habeck: Die drohende Gasmangellage ist selbst verschuldet, frisch gefertigt in der Manufaktur Mogelpackung…

Noch herrscht keine akute Gasmangellage in Deutschland, doch die Speicher leeren sich sukzessive. Aktuell sind sie zu etwa 30 Prozent gefüllt. Sollte das Wetter mitspielen, dürften die Vorräte bis Ende April 2026 ausreichen, um sodann die Winterperiode mit einem blauen Auge überstanden zu haben. Wenn aber Väterchen Frost weiter zuschlägt, könnte die Situation eng werden.

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Das Gedenken an einen Märtyrer: Hätten Habeck und der Staat ein Gewissen, würden sie sich bei Stefan Niehoffs Familie entschuldigen!

Es gibt immer wieder Momente im Leben, da fällt es schwer, zur Tagesordnung überzugehen. Als sich am 31. Januar 2026 die Nachricht über den Tod von Stefan Niehoff über die sozialen Medien verbreitete, da musste wohl nicht nur ich schlucken. Der 65-Jährige starb in der Folge von Hirnblutungen, die auf einen früheren Schlaganfall zurückzuführen waren. Bekannt wurde er über seine Heimat hinaus als Galionsfigur für die Meinungsfreiheit.

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AfD-Mann die Jagdlizenz verweigern, weil Heimattreue „neonazistisch“ ist: So viel Wahn gibt es nur in deutschen Landratsämtern…

Man ist in Deutschland mittlerweile gewohnt, dass sich Behörden größter Umschweife bedienen, wollen sie begründen, warum die Opposition gerechtfertigt zu benachteiligen sei. Nicht nur der Verfassungsschutz gründet seine Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ auf fadenscheinigen Gutachten, Substanz haben die aneinandergereihten Zitate, die der Inlandsgeheimdienst gesammelt hat, wohl kaum. Da wird aus einzelnen Aussagen eine Theorie konstruiert, die Partei beabsichtige den Umsturz.

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Zwischen Falschmeldungen und Richtungsentscheid: In Sachsen-Anhalt stellen sich die Königsmacher des BSW selbst ein Bein…

Interne Querelen sind in jeder Partei an der Tagesordnung. Überall dort, wo um Macht gerungen wird, da menschelt es. Je jünger ein Projekt ist, umso größer sind die Risiken, dass man sich um die Richtung streitet, um Positionen und um Einflüsse. Insbesondere auch dann, wenn es alsbald zu Landtagswahlen kommt, bei denen viel auf dem Spiel steht. In Sachsen-Anhalt könnte ein Ministerpräsident der AfD möglich werden, Ulrich Siegmund kratzt an der absoluten Mandatszahl.

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Ob Inder oder Südsudanese: Langfristig droht ein Sollsaldo von 180.000 Euro pro Arbeitsmigrant, Kollateralschäden nicht mit eingerechnet!

Nun sollen es also die Inder richten. Nachdem das Einfliegen von südsudanesischen Fachkräften nach Deutschland zumindest in einem „Vorfall“ zum Tod zweier Menschen vor der Hamburger U-Bahn geführt hat, ringt die Republik weiterhin mit der Frage, ob es Flucht- und Arbeitsmigration tatsächlich braucht, um den Laden wieder ins Laufen zu bringen. Bei erstgenannter scheint zumindest außerhalb linker Kreise der Konsens zu bestehen, dass strikte Begrenzungen notwendig sind, Grenzkontrollen und Abschiebungen, mehr Brot, Bett und Seife.

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Bibeltransfer in die Arme des Aktivismus: Kebekus, der schwule Jesus und ein Kulturkampf um die Deutungshoheit der Evangelien!

Nein, ich habe mir nicht ausgesucht, schwul zu sein. Nach meinem Outing vor über 25 Jahren fand ich mich mit dieser Orientierung ziemlich rasch ab. Ohne Begeisterung, aber auch ohne Grämen. Ich bin mir bewusst, mit dem sogenannten Uranismus einer Minderheit anzugehören, aber deshalb menschlich nicht weniger wertvoll daherzukommen. Eigentlich sind wir so weit fortgeschritten, dass es über eine Normvariante der Evolution keine größere Debatte mehr bedarf. Doch dann stand plötzlich Carolin Kebekus auf der Matte.

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Diagnose „Schuldkomplex“: Um 25 Prozent mehr „deutschenfeindliche“ Straftaten, doch wir diskutieren einen Gedenktag zum Muslimhass!

Mittlerweile gedenken wir fast täglich irgendeinem Anlass. Nicht selten sind Sinn und Zweck solcher Termine höchst umstritten. Nun ist also auch die Debatte darüber entbrannt, ob es ein explizites Datum dafür braucht, vor Muslimfeindlichkeit in Deutschland zu warnen. Denn angeblich würden Menschen mit islamischem Bekenntnis mittlerweile strukturell benachteiligt, systematisch ausgegrenzt und pauschal verachtet. Die offiziellen Statistiken zeugen von einer deutlich gestiegenen Zahl an Strafanzeigen und Klagen.

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Eine überfällige Debatte zum falschen Moment: Ob Russophobie oder Antisemitismus, Menschenhass kennt keine Rangfolge!

Oskar Lafontaine hat für Furore gesagt. Im unmittelbaren Umfeld zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus veröffentlichte der BSW-Politiker eine provokante These in den sozialen Medien. Demnach sei Russenhass nicht weniger verwerflich als der Antisemitismus. Prompt regte sich Widerspruch, vor allem aus der Ukraine zugewandten Kreisen. „Widerlich“, so kommentierte beispielsweise Constanze Stelzenmüller, ihres Zeichens Direktorin des „Center on the United States of Europe“, mit EU-Flagge im Profil.

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Sicherheitsrat, Messerführungsverbot, Handy aus im Klassenzimmer: Das Wahlprogramm von Manuel Hagel ist pure Symptombehandlung!

Eigentlich sollte sich, dem Namen nach, mit einem möglichen Ministerpräsidenten Manuel Hagel ein reinigendes Gewitter über Baden-Württemberg ankündigen. Doch nach derzeitigen Prognosen erlebt das „Ländle“ auch nach dem 8. März 2026 ein „Weiter so“. Wahrscheinlich unter umgekehrten Vorzeichen, regiert dann die CDU mit den Grünen. Die Partner bleiben gleich, die Rangfolge ändert sich. Denn selbst wenn die AfD deutlich aufholen sollte, in manchen Umfragen zeitweise auf Platz zwei stand, bestehen für sie realistisch keine Machtoptionen.

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Schulz, mit oder ohne „e“? Wie Sachsen-Anhalts Mr. Unbekannt zwischen Mief, Moder und Magdeburg Fuß zu fassen gedenkt…

Stell dir vor, du bist Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt – und kaum einer kennt dich. Es war eine hastige und von Getriebenheit getragene Entscheidung des Reiner Haseloff, Monate vor der Landtagswahl seinen Posten an Nachfolger Sven Schulze abzugeben. Der bisherige Minister erwies sich in seiner ehemaligen Funktion als farblos, konnte auch deshalb nicht anecken, weil er im Charisma des Herausforderers Ulrich Siegmund von der AfD untergeht.

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