„Wunder gibt es immer wieder“, so sang es Katja Ebstein. Und nicht nur kurz vor Ostern ereignen sich auf dieser Welt seltsame Dinge. Nach sieben Jahren Dürre erlebt Marokko derzeit ein wahrliches Aufblühen. Über die Wintermonate ist so viel Niederschlag gefallen, wie selten zuvor. Die Vegetation grünt in ungekanntem Ausmaß. Satellitenbilder zeigen, dass braune Wüstenflächen verschwunden sind. Schon lange nicht mehr gediehene Pflanzen sprießen nun dort, wo alles trocken war. Man wird nicht gleich von einer Verwandlung in eine Oase sprechen können. Doch das Phänomen zeigt wieder einmal, dass die Schöpfung resilient ist.
Artikel lesenAutor: Dennis Riehle
Nur 1,5 Prozent der deutschen Ärzte sind Syrer, aber 92,5 Prozent der Syrer in Deutschland sind perspektivisch ausreisepflichtig…
Da hat Friedrich Merz wieder einmal eine Diskussion losgetreten, die man von ihm eigentlich öfter erwarten sollte. Im Zusammenhang mit dem Empfang von Übergangspräsident Ahmed al-Schara betonte der Kanzler, es sei langfristiges Ziel, dass 80 Prozent der Syrer in Deutschland in ihre Heimat zurückkehren. Prompt regte sich Widerstand gegen diese Aussage, insbesondere von SPD und Grünen. Aber auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft lief Sturm, denn sie befürchtet, mit einer Abwanderung von Ärzten zurück in den Mittleren Osten könnte das hiesige Gesundheitssystem kollabieren.
Artikel lesen„Leistung muss sich lohnen, das ist sozialdemokratisch“, sprach Franz Müntefering, als die SPD noch Mut zum Erfolg hatte…
Als ich vor über 20 Jahren in der SPD engagiert war, bin ich mir bewusst gewesen, welche denkwürdige Bedeutung diese Partei hat, die nun schon so viele Aufs und Abs in ihrer Vergangenheit, immerhin seit 1863, überstanden hat. Auch damals war es nicht immer einfach, sich zu ihr zu bekennen. Denn sie muss eine breite Schicht an Menschen zusammenhalten, die durchaus unterschiedlicher Auffassung sind. Und da kommt es zu Uneinigkeit, Rivalität und Neid. Was im Augenblick jedoch überwiegt, das ist ein enormes Defizit an Erneuerung.
Artikel lesenDas Phänomen der „ethnischen Essentialisierung“: Wenn bei Grünen und Linken die Herkunft plötzlich doch zum Thema wird…
Es war wiederum eine Veranstaltung, die nicht ohne Gegendemonstration auskam. Vertreter der Antifa und anderer autonomer Gruppierungen kamen in der Nähe von Fulda zusammen, um die Gründung des Landesverbandes der Generation Deutschland in Hessen massiv zu stören. Unbeeindruckt davon, ließen sich die Vertreter der neuen Jugendorganisation der AfD nicht von ihrer Tagesordnung abbringen. Und sie wählten an ihre Spitze einen couragierten, patriotischen und aufrichtigen Nachwuchs, der in der Folge ein Phänomen erfahren musste, welches die gesamte Doppelmoral von links offenbart.
Artikel lesen483 Seiten des Schreckens: Kommission empfiehlt Wegfall der Familienmitversicherung, höhere Zuzahlungen und weniger Vorsorge!
Die sogenannte „FinanzKommission Gesundheit“, welche die Bundesregierung eingesetzt hat, um Vorschläge für die Entlastung der Krankenkassen zu erarbeiten, hat nunmehr die Ergebnisse ihrer Arbeit vorgestellt. Auf insgesamt 483 Seiten finden sich zahlreiche Einschnitte für die Versicherten, die massive Auswirkungen auf den Geldbeutel und die Qualität der Versorgung haben dürften. Wie bereits bekannt, wird gefordert, die kostenfreie Mitversicherung von Ehepartnern abzuschaffen. Die Fachleute gehen dabei von einem Einsparpotenzial von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr aus.
Artikel lesenDas Einhorn auf Merz’ Balkonien: Wie die Fabelerzählung über syrische Massenrückkehr vom Empfang eines Ex-Terroristen ablenkte…
Er galt einst als einer der meistgesuchten Terroristen auf unserem Erdball. Jetzt ist Übergangspräsident Ahmed al-Schara das syrische Aushängeschild, er tingelt durch die Welt, machte jüngst Halt in Berlin. Als Antrittsbesuch nach dem Sturz von Machthaber Assad gedacht, empfing man ihn mit protokollarischen Ehren, machte demjenigen die Aufwartung, dem auch jetzt noch schwerste Menschenrechtsverbrechen vorgeworfen werden. Erst im Schloss Bellevue, dann in der Waschmaschine, gab es die große Bühne für den 43-Jährigen, der später im Luxushotel Ritz-Carlton übernachtete.
Artikel lesenKein individueller Anspruch auf Schutz vor antisemitischer Gewalt: Lahav Shapira scheitert mit Klage vor Berliner Verwaltungsgericht!
Das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin hat einen zweistimmigen Tenor. Auf die Klage des Studenten Lahav Shapira entschied die zuständige Juristerei, dass ihm kein individueller Schutz vor Diskriminierung an den Hochschulen der Hauptstadt zustehe. Obwohl das Universitätsgesetz in einschlägigen Normierungen Entsprechendes formuliert, seien diese Paragrafen laut Entscheidung allgemein gehalten und könnten nicht für einen individuellen Anspruch herangezogen werden. Stattdessen obliege die Pflicht den einzelnen Einrichtungen, für eine Atmosphäre zu sorgen, in der ein friedliches Lernen und Lehren nebeneinander möglich ist.
Artikel lesenDas Rückgrat der AfD Baden-Württemberg: Gewählte und Nichtgewählte werden im Parlament wie vor Ort für die Bürger kämpfen!
Während in Stuttgart die Sondierungsgespräche zwischen Özdemir und Hagel über eine mögliche Koalition weitergehen, an verschiedenen Stellen aber durch überhöhte Erwartungen der Christdemokraten ins Stocken geraten zu scheinen, beginnt für die gewählten Abgeordneten einerseits die Routine im Parlament. Die Unterlegenen hingegen richten ihr Krönchen und kehren in den Alltag zurück. Viele Kandidaten haben über Wochen und Monate Unglaubliches vollbracht, sind für ihre Parteien in die Bresche gesprungen. Das gilt im Besonderen für die zahlreichen Bewerber der AfD, die oftmals einer aufgeheizten Atmosphäre ausgesetzt waren.
Artikel lesenRüdiger Maas: Ein weit gereichter Publikumsintellektueller zwischen Selbstvermarktung und Eigenreproduktion…
Leben wir noch in einer Herrschaftsform des mündigen Bürgers oder sind wir bereits in eine Expertokratie abgedriftet? Immer mehr Fachleute wollen uns in Fernsehen und Presse erklären, wie die Welt funktioniert. Oftmals haben sie Ahnung, manchmal scheint es eher so, als hätten sie für ihr Wissen einen Wochenendkurs belegt. Wie schnell wird man heute zu einer gefragten Koryphäe, wenn man irgendetwas zu sagen hat. Ob die Einlassungen dabei stichhaltig und fundiert sind, hängt nicht zuletzt auch davon ab, inwieweit sich eine Profession als tragfähig erweist.
Artikel lesenUngebetene Reichweite für „Weichreite“: Wie die Festsetzung von Netzjournalist Sebastian Weber zum Politikum für Osthessens Polizei wird!
Wer sich mit den Aufgaben unserer Sicherheitsbehörden beschäftigt, der stößt irgendwann zwangsläufig auf den Begriff der „Polizeifestigkeit“. Beamte sind demnach angehalten, insbesondere auf öffentlichen Veranstaltungen, nicht nur die allgemeinen Regelungen zu ihren Aufgaben zu beachten. Sondern sich gerade bei dem für die Demokratie so elementaren Ausdruck von Protest an das Versammlungsrecht zu halten. Dieses galt auch bei einem Aufmarsch von Gegendemonstranten anlässlich der Gründungsveranstaltung des Landesverbandes der „Generation Deutschland“ in Johannesberg bei Fulda. Es besagt gleich mehrere Pflichten.
Artikel lesenDie Streckbank der Ursula von der Leyen: Während Sanktionierte ausgehungert werden, belebt Brüssel die Reichskulturkammer neu!
Was sind die typischen Charakteristika eines totalitären Systems? Strafen verhängt die Exekutive ohne ordentliches Gerichtsverfahren, Kritiker werden ohne Grundlage mundtot gemacht, Oppositionelle müssen um ihre Existenz fürchten. Wer hätte gedacht, dass inmitten des 21. Jahrhunderts Europa zum Territorium verkommt, auf dem Willkür und Tyrannei möglich sind. Unter dem Deckmantel der Abwehr russischer Infiltration wurde in Brüssel die Praxis der Sanktionierung etabliert. Eigentlich für Unternehmen und die Wirtschaft gedacht, führt die Kommission mittlerweile auch Listen über Einzelpersonen, denen sie vorwirft, zu enge Verbindungen nach Moskau zu haben.
Artikel lesenDas Tribunal um kurz vor zehn: Klatsch und Tratsch unter Freunden! Oder die Frage, was treibt eigentlich Caren „Claudia Procula“ Miosga?
Wer am Sonntagabend nichts Besseres zu tun hat, der mag seine Lebenszeit für gut eine Stunde einem Sendeformat im „Ersten“ widmen, das offiziell den Titel „Caren Miosga“ trägt. Hinter vorgehaltener Hand wird auch von Klatsch und Tratsch unter Freunden gesprochen. Denn zumeist lädt die Journalistin Gäste in ihre Runde ein, mit denen sie es besonders gut kann. Ein Augenzwinkern für Habeck ist hierbei nicht einmal das höchste der Gefühle. Doch wie sehr entzieht sich ein solcher Platzhalter im Programm jeglichen Standards, Prinzipien und Ansprüchen für eine integre Öffentlichkeitsarbeit?
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