Autor: Dennis Riehle

Dennis Riehle, geb. 1985, ist Autor und Publizist. Nach seiner Ausbildung zum Coach und Journalisten gehörten Unternehmen und Privatpersonen zu seinen Kunden. Er arbeitete selbstständig im eigenen Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, als Gastautor für verschiedene Zeitungen und war für publizistische Arbeiten in mehreren Vereinen und Organisationen zuständig. Daneben verfasste er mehr als ein Dutzend Bücher und ist mit einem Account im Sozialen Medium X unter @riehle_dennis präsent. Seine wesentlichen Interessenbereiche liegen in Politik, Gesellschaft, Kultur, Zeitgeist, Religion, Philosophie, Nachhaltigkeit, Psychologie, Wissenschaft und Ökonomie. Seine Hobbys sind Lesen, Kochen, Musizieren und Schwimmen. Riehle wohnt in Konstanz am Bodensee.

Die Pflicht der Öffentlichkeit zur Anklage des dysfunktionalen Rechtsstaates: Es geht nicht um Fehlurteile, sondern um ein Systemversagen!

Es war eine perfide Tat, die am 21. August 2025 die gesamte Republik erschütterte. Nach einem Überfall auf die Tankstelle in Völklingen flüchtete Ahmet G. zu Fuß. Drei Polizisten verfolgten ihn, in einem Handgemenge ging der damals 18-Jährige mit einem Buttermesser auf die Beamten los. Er entriss dem Anwärter seine Dienstwaffe und feuerte insgesamt 17 Schüsse ab. Sechs davon trafen den 34-jährigen Oberkommissar Simon B., die beiden anderen Beteiligten verletzte oder verfehlte der Schütze. Am 1. April hat die Jugendkammer des Landgerichts Saarbrücken den Angeklagten mit Blick auf das Tötungsdelikt allerdings freigesprochen.

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Kreuzweg wie die Flucht über das Mittelmeer, Osterfeuer als Lichtermeer „unserer Demokratie“: Die Kirche bleibt der Populärtheologie treu!

Mittlerweile spielt sich an christlichen Feiertagen in Deutschland fast immer das Gleiche ab. Wo es den Kirchen auch möglich ist, nutzen sie die Gelegenheit, zu moralisieren, zu wettern und zu spalten. Dass zu Ostern der Blick auf das Schicksal der Migranten in sämtlichen Himmelsrichtungen gelenkt wird, statt zwischendurch auch daran zu denken, in welch einer prekären Sozialsituation Bürger in unserem Land stecken, ist dabei nur eines der geringsten Übel. Immerhin starb Jesus demnach für Ortskräfte in Afghanistan, Arme in Afrika und Verfolgte in Gaza gleichermaßen.

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„Mutlos“ und „halbherzig“: Einer militaristischen AfD-Bundestagsfraktion geht die Wehrpflicht-Modernisierung offenbar nicht weit genug!

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Spannungsfeld auftut. Zwar hat die AfD-Bundestagsfraktion das sogenannte Wehrdienst-Modernisierungsgesetz geschlossenen abgelehnt. Doch die Kontroverse geht weiter. Insbesondere eine entsprechende Passage sorgt derzeit für Furore und Empörung. Selbst Minderjährige müssen sich künftig für einen Auslandsaufenthalt von mehr als drei Monaten eine Genehmigung des zuständigen Karrierecenters der Bundeswehr einholen. Diese Pflicht gilt bis zu einem Alter von 45 Jahren und soll die Wehrerfassung für den Fall einer potenziellen Einberufung unterstützen.

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„Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst!“: Die Osterbotschaft richtet sich an alle Unerschrockenen, die politischen Wandel wollen!

Der Tod ist nicht das Ende, sondern der Anfang eines neuen Lebens. Mit dieser Botschaft gilt das Osterfest als eine Quelle der Hoffnung für all jene, die an die Auferstehung von Jesus glauben, der von Gott als eingeborener Sohn gegeben wurde, um am Kreuz zu sterben, später aber den Stein vor dem Grab wegrollen sollte. Doch was bedeutet diese Verheißung konkret für das Jahr 2026, in dem wir in vielerlei Hinsicht ohne Perspektive dastehen? Täglich grüßt das Murmeltier, die Politik befindet sich im Hamsterrad. Effektiv wirken kann sie längst nicht mehr.

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Eine Regierung entfremdet sich vom westlichen Wertekanon: Israels Kabinett will verurteilte Palästinenser am „Galgen hängen sehen“!

Das diesjährige Osterfest wird nicht nur in Israel überschattet von Meldungen des Schreckens. Doch insbesondere das Heilige Land spielt aktuell eine unrühmliche Rolle in der Weltgeschichte. Widerspruch in Richtung von Jerusalem kommt auf, im Krieg gegen die Palästinenser über die Stränge zu schlagen. Da scheint der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht mehr gewahrt zu bleiben. Wann genau die Grenze zwischen Selbstverteidigung und Rache, zwischen Prävention und Vergeltung überschritten wurde, ist wohl nicht nur nach dem Völkerrecht diffizil zu beurteilen.

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Dank SPD, „Jungem Forum“ und „Grüner Liste“: Wer in Konstanz Bäume fällen will, muss sie künftig für mindestens 2.258,50 Euro ersetzen!

In Konstanz regiert Grün-Rot. Nein, offiziell gibt es im Gemeinderat keine Koalitionen. Doch längst hat ein Bündnis übernommen, das sich in vielen Fragen einig ist. Manchmal unter Hinzunahme von Stimmen der FDP, in der Regel gegen das Votum der CDU, beschließen die kommunalen Volksvertreter in ihrer ökosozialistischen Regelwut ein Affront nach dem anderen gegen die Gemeinschaft. Seit die Stadt als erste in der Republik den Klimanotstand ausrief, fließen Unsummen in Prestigeprojekte. Man will die Eisbären retten, als ein Fleckchen Erde mit gerade einmal 85.000 Einwohnern.

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Politische Gerüstbauer braucht das Land: Wie die AfD nicht nur in Rheinland-Pfalz auf Expertise und Einsatz ihrer couragierten Basis setzen kann!

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Rheinland-Pfalz hat die Zusammensetzung des Landtages neu bestimmt. Doch es gibt keinen Grund, in der politischen Überzeugungsarbeit nachzulassen. Dies gilt insbesondere auch für die AfD, die im Südwesten gleich zwei grandiose Ergebnisse einfahren konnte. Nach Baden-Württemberg hat man auch in zwischen Koblenz und Trier erhebliche Stimmenanteile hinzugewonnen. Die Partei ist nicht mehr wegzudenken, als schlagfertige Opposition kommt kaum jemand an ihr vorbei.

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Längst kein biblisches Relikt aus alten Zeiten mehr: Die Szenerie des Karfreitags spielt sich gegenwärtig in fast jeder „Timeline“ ab…

Eigentlich liegen die Ereignisse rund 2.000 Jahre zurück, doch sie könnten kaum aktueller sein. Am Karfreitag wurde Jesus ans Kreuz genagelt, auf Geheiß der Meute hin. Zuvor fand eine Inszenierung statt, ein zunächst heterogen wirkender Mob entwickelte kurzerhand ein verbindendes Ziel, das ungerechter kaum sein könnte, aber von der individuellen Sünde ablenken dürfte. Man hatte ein zufälliges Opfer auserkoren, stimmte plötzlich in den Chor ein, der den Tod desjenigen forderte, welchem noch Tage zuvor zugejubelt wurde. Am Ende hatte man Christus der Menge ausgeliefert, ihn an den Pranger gestellt.

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Türsteher und Einlasskontrolle: Was ist dran an den Vorwürfen von Żaklin Nastić, das BSW betreibe ideologische Abschottung?

Man kann es durchaus als ein politisches Erdbeben bezeichnen, was sich jüngst im BSW abspielt. Da rumort es seit einiger Zeit, die Wahlergebnisse sind teils desaströs, man kommt in den Umfragen kaum noch von der Stelle. Und so schlug Ende März die Meldung ein wie jene unerwartete Bombe, dass eine der Gründungsfiguren von Bord geht. Żaklin Nastić teilte in einem offenen Brief ihren Austritt mit. Überschrieben mit dem Titel „In Hamburg sagt man: Tschüss“, formulierte sie einen Rundumschlag, der es in sich hat.

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Wenn Teile der AfD das eigene Programm nicht kennen: Chrupallas Abzugsforderung in Richtung der USA ist bereits seit 2016 fest gesetzt!

Dass es zu einer gewissen Schnappatmung kommt, wenn die AfD politische Forderungen aufstellt, ist mit Blick auf ihre Konkurrenten, die empörten Omas von links und auch einen Großteil der Medienlandschaft nicht sonderlich überraschend. Bezeichnend hingegen, wenn aus den eigenen Reihen plötzlich Unverständnis dafür gezeigt wird, dass Tino Chrupalla nicht mehr und nicht weniger äußert als das, was seit langem im Grundsatzprogramm der Partei verankert ist. Nämlich der sukzessive Rückzug der US-Truppen von hiesigem Boden.

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Demokratie von der Pike auf hegen und pflegen: Das Modell des politisch Unabhängigen gewinnt in aller Verdrossenheit zunehmend an Fahrt!

Schon Aphoristiker Ron Kritzfeld hielt fest: „Parteibuch: politischer Katechismus, begründet in den Glauben an die Wirksamkeit von Beziehungen, festigt die Hoffnung auf ein sicheres Fortkommen und stärkt die Liebe zu wohldotierten Ämtern“. Ist es unter diesen Umständen nicht nachvollziehbar, sich außerhalb dieser festgefahrenen Konstrukte zu engagieren, als Losgelöster vom Berliner Wolkenkuckucksheim aufzutreten, der nicht gebunden ist an ein zementiertes Programm, sondern sich vornehmlich dem gesunden Menschenverstand verpflichtet fühlt?

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Ein Paradebeispiel der ächzenden Wirtschaft: Autozulieferer ZF fehlt es dank verordneter Ideologie an Planbarkeit und Kosteneffizienz!

Die Bodenseeregion gibt sich wirtschaftlich nur bedingt strukturstark. Stattdessen dominiert vor allem der Tourismus als wesentliches Standbein, um die kommunalen Haushalte zu stützen. Zu einer der bekanntesten und bedeutsamsten Firmen gehört wohl ZF, die einen Namen hat in der Branche. Der Automobilzulieferer mit seinem Hauptsitz in Friedrichshafen war eigentlich stets ein Zugpferd. Doch die momentane Krise setzt auch diesem Betrieb erheblich zu. Jüngst veröffentlichte man die Zahlen für 2025. Der Umsatz ging nominal um sechs Prozent zurück, unter dem Strich steht ein Fehlbetrag von 2,1 Milliarden Euro.

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