Autor: Dennis Riehle

Dennis Riehle, geb. 1985, ist Autor und Publizist. Nach seiner Ausbildung zum Coach und Journalisten gehörten Unternehmen und Privatpersonen zu seinen Kunden. Er arbeitete selbstständig im eigenen Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, als Gastautor für verschiedene Zeitungen und war für publizistische Arbeiten in mehreren Vereinen und Organisationen zuständig. Daneben verfasste er mehr als ein Dutzend Bücher und ist mit einem Account im Sozialen Medium X unter @riehle_dennis präsent. Seine wesentlichen Interessenbereiche liegen in Politik, Gesellschaft, Kultur, Zeitgeist, Religion, Philosophie, Nachhaltigkeit, Psychologie, Wissenschaft und Ökonomie. Seine Hobbys sind Lesen, Kochen, Musizieren und Schwimmen. Riehle wohnt in Konstanz am Bodensee.

Ungebetene Reichweite für „Weichreite“: Wie die Festsetzung von Netzjournalist Sebastian Weber zum Politikum für Osthessens Polizei wird!

Wer sich mit den Aufgaben unserer Sicherheitsbehörden beschäftigt, der stößt irgendwann zwangsläufig auf den Begriff der „Polizeifestigkeit“. Beamte sind demnach angehalten, insbesondere auf öffentlichen Veranstaltungen, nicht nur die allgemeinen Regelungen zu ihren Aufgaben zu beachten. Sondern sich gerade bei dem für die Demokratie so elementaren Ausdruck von Protest an das Versammlungsrecht zu halten. Dieses galt auch bei einem Aufmarsch von Gegendemonstranten anlässlich der Gründungsveranstaltung des Landesverbandes der „Generation Deutschland“ in Johannesberg bei Fulda. Es besagt gleich mehrere Pflichten.

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Die Streckbank der Ursula von der Leyen: Während Sanktionierte ausgehungert werden, belebt Brüssel die Reichskulturkammer neu!

Was sind die typischen Charakteristika eines totalitären Systems? Strafen verhängt die Exekutive ohne ordentliches Gerichtsverfahren, Kritiker werden ohne Grundlage mundtot gemacht, Oppositionelle müssen um ihre Existenz fürchten. Wer hätte gedacht, dass inmitten des 21. Jahrhunderts Europa zum Territorium verkommt, auf dem Willkür und Tyrannei möglich sind. Unter dem Deckmantel der Abwehr russischer Infiltration wurde in Brüssel die Praxis der Sanktionierung etabliert. Eigentlich für Unternehmen und die Wirtschaft gedacht, führt die Kommission mittlerweile auch Listen über Einzelpersonen, denen sie vorwirft, zu enge Verbindungen nach Moskau zu haben.

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Das Tribunal um kurz vor zehn: Klatsch und Tratsch unter Freunden! Oder die Frage, was treibt eigentlich Caren „Claudia Procula“ Miosga?

Wer am Sonntagabend nichts Besseres zu tun hat, der mag seine Lebenszeit für gut eine Stunde einem Sendeformat im „Ersten“ widmen, das offiziell den Titel „Caren Miosga“ trägt. Hinter vorgehaltener Hand wird auch von Klatsch und Tratsch unter Freunden gesprochen. Denn zumeist lädt die Journalistin Gäste in ihre Runde ein, mit denen sie es besonders gut kann. Ein Augenzwinkern für Habeck ist hierbei nicht einmal das höchste der Gefühle. Doch wie sehr entzieht sich ein solcher Platzhalter im Programm jeglichen Standards, Prinzipien und Ansprüchen für eine integre Öffentlichkeitsarbeit?

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Am Thema vorbei: Wie die „Ostdeutsche Allgemeine“ einen AfD-Bürgerdialog zum Anti-Weißen-Rassismus für Helferich-Schelte nutzt!

Wer dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zuhört, der hat es schon mehrmals vernommen. „Black lives matter“, schwarze Leben zählen. Zu uns geschwappt aus den USA, macht sich regelmäßig Empörung breit, dass Sicherheitsbehörden offenbar willkürlich jene schlechter behandeln, die eine dunkle Hautfarbe tragen. In der Spätfolge des Kolonialismus wird uns allen bewusst gemacht, dass wir Schuld haben an der sukzessiven Unterdrückung von Menschen des afrikanischen oder südamerikanischen Kontinents, die anders koloriert geboren wurden als wir.

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Abschiebezentren in Drittstaaten können kommen, zumindest theoretisch: EU-Parlament erteilt Mandat für Inhaftierung und Ausweisung!

Während die Schnappatmung von Grünen und Linken weit über Brüssel hinaus zu vernehmen war, konnten konservative und rechte Fraktionen im EU-Parlament zunächst einmal jubeln. In einer gemeinsamen Entschließung nahm man das Mandat an, in weiteren Verhandlungen mit Kommission und Nationalstaaten für das Verbringen von abgelehnten Asylbewerbern in Drittländer einzutreten. Diese Rückkehrdestinationen berücksichtigen dabei die Herkunft, die Transitroute und die Sicherheit des Flüchtlings, das Regelwerk verschärft gleichzeitig die Gangart bei Abschiebungen.

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Statt Mehrwertsteuer und Mitversicherung: Mit drei alternativen Maßnahmen ließen sich ebenfalls zig Milliarden wettmachen!

Ursprünglich aus dem Hebräischen stammend, ist der Begriff heutzutage kaum noch gebräuchlich. Dabei beschreibt er so schön, was derzeit im politischen Berlin geschieht. Ein Tohuwabohu ist ein heilloses Durcheinander, ein Sammelsurium an Vorschlägen, ein Orchester ohne Dirigenten, eine Irrfahrt direkt in den Nebel. Ohne Konzept und Verstand, getrieben vom Ernst der Lage. Da waren die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gerade erst geschlagen, schon prasselte eine ganze Latte an möglichen Vorhaben und Beschlüssen auf die Öffentlichkeit herein, die uns alle schröpfen.

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Resistent wie Teflon, unantastbar wie ein Idol: Ulrich Siegmund und seine AfD haben das Geschmäckle hinter sich gelassen!

Wenn am kommenden Sonntag in Sachsen-Anhalt gewählt würde, käme die AfD auch weiterhin unangefochten auf Platz 1. Sie ist der absoluten Mandatsmehrheit noch immer nahe, obwohl doch eigentlich ein vermeintlicher Skandal auf dem Tisch liegt. Zumindest hatten zahlreiche Medien eine Vetternwirtschaft-Affäre heraufbeschworen. Verschiedene Politiker sollen Familienangehörige über Kreuz bei Abgeordneten der eigenen Partei angestellt haben. Kurzzeitig gab es einen Aufschrei der Empörung, doch dann kam nicht nur das internationale Geschehen dazwischen.

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Bundesverwaltungsgericht erzwingt Neuverhandlung: Darf die Stadt Nürnberg nun doch gegen die AfD weiterhetzen?

Darf eine Kommune Mitglied in einem Bündnis sein, das sich in erster Linie zur Aufgabe gemacht hat, gegen die AfD zu agitieren? Die Stadt Nürnberg gehört seit längerem der „Allianz gegen Rechtsextremismus“ in der dortigen Metropolregion an. Ganz explizit wendet sich dieser Zusammenschluss mit hetzerischen Aussagen gegen die Alternative für Deutschland. Offiziell soll das Ziel sein, gegen „alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ vorzugehen. Doch in Wahrheit ist man zu einem Sprachrohr geworden, das eine bis heute nicht verbotene Partei mit übelster Nachrede an den Pranger stellt.

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Zwei Urteile gegen die staatliche Übergriffigkeit: Messenger-Überwachung und Biometriedaten-Erfassung werden künftig stark eingeschränkt!

Es ist ein beständiger Diskurs, ein fortwährender Streit, wie sehr der Staat in die Souveränität des einzelnen Bürgers eingreifen darf. Aktuell dreht sich die Debatte um die Frage, ob wir uns alle im Internet mit Klarnamen zu erkennen geben müssen. Angestoßen durch vermeintliche Gewalt im Netz, durch sexuelle Straftaten in der Virtualität, den Fall von Collien Fernandes, sind Justiz- und Innenministerium einig, dass im Web kein Anspruch darauf besteht, anonym zu bleiben. Als ob wir in der Realität mit einem Barcode auf der Stirn durch die Fußgängerzone laufen würden.

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Ein einziges Mal kommt er seiner Verantwortung nach: Wieso die Entrüstung über Steinmeiers Iran-Äußerung heuchlerisch und zynisch ist!

Mittlerweile fühlt man sich durch viele Aussagen des Bundespräsidenten vor den Kopf gestoßen. Nicht zuletzt seine spalterischen Einlassungen über die AfD, sein Befürworten der Brandmauer haben ihn von einem Brückenbauer zu einer Abrissbirne des demokratischen Respekts vor der anderen Auffassung werden lassen. Da ist nichts mehr von Versöhnung, aber viel von Aufwiegelung. Bedauerlicherweise überdeckt eine solche Wahrnehmung auch jene Kundgaben, über die man ernsthaft und sachlich streiten sollte. Unter anderem die jüngste Verlautbarung, der Iran-Krieg sei völkerrechtswidrig.

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Hofreiter, Wadephul und Kiesewetter können einpacken: Das neue Gesicht einer patriotischen Außenpolitik heißt Tobias Teich!

In einer komplexer werdenden Welt, die von so vielen Konflikten und Kriegen geprägt ist, braucht es manchmal einen kühlen Kopf, um nicht vorschnell zu entscheiden, keine überhasteten Einschätzungen zu treffen, nachhaltig zu denken, Konzepte zu entwickeln, Strategien bis zum Ende zu erwägen. Allzu oft schwingen sich vermeintliche Experten aus den unterschiedlichen Parteien auf, über das internationale Geschehen mit mehr oder weniger Sachverstand urteilen zu dürfen. Nicht selten voreingenommen, geografischen Himmelsrichtungen und ideologischen Allianzen verpflichtet, mutieren sie zum Sprachrohr von angeblichen Partnern und Freunden.

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Westerwelle würde ihn „liken“: Wie Paul Bressel als originärer Dissident und populärer Quergeist der Freiheit eine neue Chance geben will!

Am 12. Dezember 1948 wurde die sogenannte Heppenheimer Proklamation verfasst. Sie stellt die Basis für die Entstehungsgeschichte der FDP dar. Eine Partei, die nach über 75 Jahren in Existenznot geraten ist. Denn sie hat sich entfernt von dem, was damals beschlossen wurde: „Damit ist die organisatorische Grundlage geschaffen für die Sammlung der politischen Kräfte, die den Gedanken der Freiheit und des Persönlichkeitsrechtes zum Richtmaß aller Entscheidung erheben. Selbstverantwortung und Achtung vor der Menschenwürde aller sollen die Lebensordnung für Volk und Welt bestimmen“.

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