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Die Verwunderung vieler grüner Ost-Politiker über die Polarisierung Deutschlands entlarvt die mangelnde Diktaturaufarbeitung!

Einmal völlig abgesehen davon, dass mir Frau Göring-Eckardt in ihrer hochmütigen Arroganz bei einer vergleichsweise doch begrenzten Lebensleistung einigermaßen unsympathisch ist, verwundert mich ein Stück weit die immer weiter grassierenden Naivität von Grünen-Politikern, die sich allen Ernstes weiterhin darüber wundern, dass sie in vielen Teilen der Nation keinen Zuspruch mehr erfahren – und sogar auf Ablehnung, Abneigung und Argwohn treffen. Was soll man gerade von Menschen in Ostdeutschland erwarten, die über Jahrzehnte in einer sozialistischen Diktatur gelebt haben – und sich in diesen Tagen eben nicht an 1933 erinnert fühlen, sondern an 1949 oder 1989?

Es ist die retrosozialistische Bewegung und Ideologie, welche die Freiheit der Menschen in diesem Land zu bedrohen scheint. Bei allen Versuchen der Ablenkung durch inszenierte, orchestrierte und dirigierte Demonstrationen „Gegen Rechts“ bleiben einem distanzierten, sachlichen und nüchternen Betrachter die die Bürger in diesem Land wesentlich in ihrem Alltag treffenden Entscheidungen der Ampel in Erinnerung. Und da ist es eben weder ein Selbstbestimmungsrecht, noch eine Cannabis-Legalisierung oder ein Deutschland-Ticket, welches den kleinen Mann vordringlich berührt. Stattdessen sind es immer weiter steigende Energiepreise durch eine weit über die Auswirkungen des Ukraine-Krieges hinausgehende Kostendruckinflation, die insbesondere in der Bundesrepublik durch eine völlig verblendete, rücksichtslose und planwirtschaftliche Entscheidung zum Wandel künstlich gepusht wurde – weil man sich von zuverlässigen Quellen wie der Atomkraft verabschiedet, vollständig auf die Erneuerbaren setzt und Elektromobilität verordnet, Wärmepumpen zum Allheilmittel erklärt und artenvielfaltbedrohende Windräder oder Landschaft verschandelnde Solarpanelen zur ultimativen Lösung deklariert.

Und auch wenn es noch keine wirklichen Verbote gibt, so ist der Trend eindeutig: Wir sollen zu einem veganen, geschlechterlosen und bunten Land werden, in dem der Liberalismus ad absurdum geführt und in die Beliebigkeit transformiert wird. Man will uns eine Ursünde des Deutschen eintrichtern, seine Heimatliebe zerstören und auch den hart erarbeiteten Wohlstand zurück in die Ruinen treiben – um sich später dafür huldigen und loben lassen zu können, dass man eine mit der Abrissbirne zerstörte Republik als zentralgelenkte Gesellschaft im Kommunismus 2.0 wiederauferstehen lässt, die in „Zero CO2“-Manier an ihrer eigenen Moral erstickt. Keiner kann sich darüber echauffieren, wenn er derart massiv in die Souveränität, Integrität und die Eigentums-, Persönlichkeits- und Rederechte einer Bevölkerung eingreift, wie es insbesondere alle Ursprungs- oder greengewashten Ökologisten tun. Gerade aufgrund der Vergangenheit der DDR sind wir sensibel geworden gegenüber allen Versuchen eines neuen Autoritarismus, der sich im Augenblick noch unter dem Deckmantel der Gutmenschlichkeit versteckt, aber in Form lautstarker und instrumentalisierter Marionetten immer offenbarer wird. Sie haben wenig gemein mit denjenigen, die zum Ende von Honeckers Despotentum auf die Straße gingen, sondern eher mit jenen, welche heutzutage Kim Jong-un oder Ji Xinping im Gleichschritt Beifall klatschen.

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