Schlagwort: Brandmauer

Wie der mediendramaturgische Ein-Prozent-Erdrutsch der AfD den Souverän kaltlässt…

Dass mittlerweile auch Presseorgane, die vor nicht allzu vielen Jahren noch als durchaus konservativ, bürgerlich und objektiv galten, mittlerweile ungeniert und schamlos in den Abgesang auf die AfD einstimmen – und sich dabei nicht nur hanebüchener Schlagzeilen bedienen, sondern ihre Kommentierungen auch auf überaus wackeligen Datensätzen stützen, dürfte mittlerweile nur noch den überraschen, der tatsächlich davon ausgeht, wir würden in Deutschland von Qualitätsmedien unterrichtet.

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Ein CSU-Generalsekretär in Hilflosigkeit gegenüber der AfD

Dass ein CSU-Mann den Bürgern erklären möchte, warum die AfD keine echte Option sei, das mag man aus seiner Position heraus noch als ein hehres Anliegen und seine Aufgabe verstehen. Allerdings mutet es bereits aus journalistischer Sicht einigermaßen eigentümlich an, dass einem Politiker auf derart breitem Raum die Möglichkeit gegeben wird, einen Mitbewerber ohne wirkliche Gegenrede, Kommentierung oder Einordnung auseinandernehmen zu können.

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Wenn ein SPD-Politiker eine AfD-Veranstaltung besucht, kann er in Buntland etwas erleben…

Es ist wieder einmal bezeichnend: Da erdreistet sich ein SPD-Politiker zu dem Normalsten in einer Demokratie – und endet mit Stigmatisierung, Abstempelung und Ausgrenzung. Doch Maximilian Wonke hat eben kein Verbrechen begangen, sondern er hat sich der Werte, Tugenden und Prinzipien einer Volksherrschaft besonnen und bedient, die in diesen Tagen rar geworden sind.

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Quo vadis, Freie Wähler?

Hubert Aiwanger hat sich lange Zeit als ein Gegengewicht zur Politik der Ampel etabliert – und konnte auch durch die sogenannte „Flugblatt“-Affäre in einem rigiden Kontrapunkt zur derzeitigen Regierung nicht gestoppt werden. Doch möglicherweise droht all sein Engagement nun daran zu zerbrechen, dass auch er sich des in einer Demokratie völlig unnötigen, sinnfreien und überflüssigen Instruments der Brandmauer bedient.

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Wer Brandmauern zieht, darf sich nicht ob der eigenen geistigen Gefangenheit wundern!

Der gutmenschliche Deutsche zieht Brandmauern, um sich vor dem Bösen zu schützen. Mit dieser Abschottung von der Wirklichkeit entzieht sich der angepasste Bürger nicht nur einer konfrontativen, provokativen und kritischen Auseinandersetzung mit seiner eigenen politischen Haltung, sondern bewahrt auch die Regierung vor ihrer eigentlich immer wieder neu zu erbringenden demokratischen Legitimierung. Diese Auffassung vertritt der Politik- und Kommunikationsberater Dennis Riehle (Konstanz).

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