Es gibt nur sehr wenige Konstellationen in der Vergangenheit, die mich nach einem Dissens veranlasst haben, von Versöhnung abzusehen. Ich bin kein nachtragender Mensch, im Gegenteil. Wer mein Umfeld befragt, dem wird wahrscheinlich die Gutherzigkeit als eines meiner charakterlichen Merkmale genannt werden. Denn ich bin davon überzeugt, dass wir alle Fehler machen. Und wir an unser Gegenüber nicht strengere Maßstäbe anlegen sollten als an uns selbst.
Artikel lesenSchlagwort: Frieden
Lebensläufe verbinden, Parallelen überzeugen: Weshalb ich in BSW-Politiker Norman Wolf viel Potenzial für höhere Berufung sehe….
Gleich zu Beginn dieser Artikels muss ich mit einem Mythos aufräumen. Erst jüngst bezeichnete mich ein Politiker des BSW in den sozialen Medien als „durch und durch AfDler“. Das ist faktisch falsch. Denn eigentlich bin ich ein Linker. Allerdings war ich weder mit den Genossen noch mit den Grünen jemals verheiratet. Mit Parteien gehe ich generell keine Liebesbeziehung ein. Das ist eine Zweckehe, manchmal sogar nur auf Zeit.
Artikel lesenEin Bilderbuch der Differenziertheit: Wie sich BSW-Jungpolitiker Jannik Schleemann zum versierten Argumentationskünstler macht…
Jedes Projekt, das sich darum bemüht, die besten Ideen der unterschiedlichsten Ideologien miteinander zu verbinden, begrüße ich. Mein Interesse galt deshalb von Anfang an dem BSW. Eine der ersten Persönlichkeiten, die mir in der Beschäftigung mit der Partei in den neuen Netzwerken begegneten, ist der 1994 geborene Jannik Schleemann. Überaus präsent auf seinen Kanälen, ist er ein Politiker auf Augenhöhe, der den Kontakt zum Wähler nicht scheut.
Artikel lesenMeine Audiobotschaft zum Weihnachtsfest: Frieden ist anstrengend, weil er von uns verlangt, Verständnis für andere Perspektiven zu zeigen!
Weihnachten gilt als Fest des Friedens. Doch man kann angesichts der zahlreichen Konflikte und Kriege in der Welt durchaus die Hoffnung verlieren, dass sich alsbald diplomatische Wege durchsetzen werden. Allerdings mahnt uns das geborene Kind von Bethlehem, die Bemühungen nicht einzustellen, seien sie noch so anstrengend, steinig und frustrierend.
Artikel lesenKommt das BSW mit neuem Namen zur Vernunft? – Ja, wenn die „unendliche Dummheit“ der AfD-Ausgrenzung endlich endet…
Das Kürzel bleibt, der Langname kommt künftig ohne die Gründerin aus: Nachdem sich Sahra Wagenknecht aus der Führungsebene ihrer initiierten Partei zurückgezogen hat, wollte sich das BSW auch im Titel von einer Personenfokussierung lossagen. So ist man künftig – offiziell ab 1. Oktober 2026 – das „Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft“, entschied die Delegiertenversammlung in Magdeburg.
Artikel lesenEin Winter der Zumutungen für Selenskyj: Erster Pragmatismus keimt auf, stünde die Ukraine ohne Washington schon bald in Regen und Schnee…
Gibt es Hoffnung auf einen baldigen Waffenstillstand in der Ukraine? Der 28-Punkte-Plan der Trump-Administration zielt auf eine schnelle Beendigung des Krieges, indem er das ureigene Instrument der Diplomatie, nämlich den Kompromiss, in den Vordergrund eines zum schlichten Abnutzungskonflikt gewordenen Schlagabtauschs rückt.
Artikel lesenIm Moment der Friedensinitiative kommen AfD-Rivalitäten zur Unzeit: Wie besonnene Mandatare versuchen, die Partei zur Vernunft zu bringen…
Wenn etwas zur Unzeit kommt, dann ist es eine selbst verschuldete Polarisierung der AfD zwischen den sogenannten „Russenstussern“ einerseits, den „Westextremisten“ andererseits. Nicht zuletzt durch die Reise von mehreren Parteivertretern nach Sotschi angeheizt, reißen Gräben wieder auf, die man zumindest vor der öffentlichen Debatte lange verdecken konnte.
Artikel lesenAuch, wenn es schwerfällt: Um den Krieg zu stoppen, müssen feindliche Vorbehalte gegenüber Putin hinter Menschenleben zurücktreten!
Man muss sich einmal vorstellen, an welchem Punkt die Welt heute wäre, hätten sich Politiker in der Geschichte genauso dickköpfig gezeigt wie beispielsweise ein Friedrich Merz im Jahr 2025, wenn er unser Land in Wehrtüchtigkeit versetzt, statt endlich darauf zu drängen, dass Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Gang kommen.
Artikel lesenAlles neu macht der Name? Die Abenddämmerung betrifft nicht Sahra Wagenknecht, sondern den programmatischen Richtungsentscheid des BSW!
Es ist ein lange angedachter Schritt, um die Personenzentrierung von Sahra Wagenknecht zu beenden. Das BSW soll künftig den Namen „Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft“ tragen. Gleichzeitig sind Spekulationen über einen möglichen Parteiaustritt der Initiatorin hypothetisch.
Artikel lesenAuch das BSW verfügt über authentische, bürgernahe und pragmatische Volksvertreter – wie das Beispiel Ronny Kupke eindrücklich zeigt!
Es war bereits Soziologe Max Weber, der meinte: „Es gibt zwei Arten, aus der Politik einen Beruf zu machen. Entweder: man lebt ‚für‘ die Politik, – oder aber: ‚von‘ der Politik“, um damit zu verdeutlichen, wie sehr in unserem heutigen System manch ein Volksvertreter aus Eigeninteresse statt Leidenschaft, in monetären wie materiellen Vorzügen handelt.
Artikel lesen„Trumps Erklärung für dauerhaften Frieden und Wohlstand“: Die Welt zwischen Heldenverehrung und Symbolik, Kurzsichtigkeit und Naivität…
„Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist umso gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist“, formulierte bereits Johann Gottfried von Herder, um mit diesem Zitat recht genau auf die momentane Verehrung des momentanen US-Präsidenten zu passen.
Artikel lesenDas BSW und sein Ringen um einen Platz in der Parteienlandschaft: Nicht Fisch, nicht Fleisch, so macht man keinen Wähler heiß!
Wird das noch gebraucht – oder kann das weg? Das Bündnis Sarah Wagenknecht stieg in den politischen Ring, um gerade jenen Linken ein neues Zuhause zu geben, die sich nicht mehr bei Heidi Reichinnek, Jan van Aken oder Ines Schwerdtner zu Hause fühlten.
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