Journalist oder Rächer des Guten – die Grenze zwischen zwei völlig diametralen Berufungen scheint immer fließender zu sein. Während sich der Definition nach ein publizistisch Tätiger um einen objektiven und unvoreingenommenen Umgang mit Informationen bemüht, ist dem Aktivisten die Verbrüderung mit einem angeblichen Ideal, einem moralisierten Konsens, immanent.
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Elon Musk und der als „niedrig-engagierend“ eingestufte Qualitätsjournalismus: Wie sich X „zum Minenfeld“ für freie Publizisten mausert…
Hat ein amerikanischer Unternehmer freien Medienschaffenden den Kampf angesagt? Seit geraumer Zeit hält sich mein Eindruck vehement, auf der ehemals als „Twitter“ bekannten Plattform einer massiven Regulierung unterworfen zu sein. Betrachtet man die Statistiken meines Accounts, so ist die Reichweite in den vergangenen drei Monaten noch einmal um 46 Prozent gefallen.
Artikel lesenEinzelne Verfehlungen, aber „überaus große Zweifel“ an der Verfassungswidrigkeit: Wie Leipzig dem ÖRR bedingt den Rücken stärkt…
Das Bundesverwaltungsgericht hat seine Entscheidung mit Blick auf den Rundfunkbeitrag verkündet. Eine Frau aus Bayern war durch die Instanzen gezogen, weil sie die grundgesetzlich normierte Meinungsvielfalt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht mehr als gegeben ansah, um somit auch die altbekannten 18,36 Euro an Pflicht- und Zwangsgebühr in Richtung ARD und ZDF zu verweigern.
Artikel lesenEine Debatte um längst geklärte Definitionen: Wie zeitgeistige Medien den Auftrag des Journalismus neu aushandeln möchten!
Nach meinem journalistischen Verständnis gefragt, gebe ich oft die Auskunft, dass ich ein Transporteur von Informationen, ein Einsortierer von Themen, ein Strukturierer von Schlagzeilen und ein Untertitler von Geschehnissen bin, der im größtmöglichen Anspruch an Objektivität von der Metaebene aus die Ereignisse in der Welt betrachtet.
Artikel lesenDie AfD und ihre Verfangenheit im „Lügenpresse“-Narrativ: Wird eine medial ohne Zweifel gescholtene Kraft zur Differenzierung finden?
„Der Ignorant weiß nichts, der Parteimann will nichts wissen“, sagte einst schon die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach, um ein Phänomen zu beschreiben, welches heutzutage wohl vielen Funktionären politischer Kräfte immanent ist. Ich habe über Jahre hinweg Erfahrungen gesammelt, wie es sich innerhalb von SPD oder Grünen anfühlt.
Artikel lesen„Lies das Neue Deutschland, dann weißt du, was die Partei will“, hieß es in der DDR, um der Linken von heute Rechtfertigung für Gewalt zu liefern!
Es ist ein bisher beispielloser Vorgang in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik. Eine der etablierten Parteien bläst zum Angriff auf alternative Medien. Die Linke hat im Bezirksverband Berlin-Treptow-Köpenick dazu aufgerufen, die Journalistenkollegen von „Apollo News“ aus ihren Redaktionsräumen zu vertreiben.
Artikel lesenSich als Journalist mit Person und Partei gemein machen? Ja, wenn es in einem gekennzeichneten und verhältnismäßigen Rahmen geschieht!
Darf man sich als Journalist mit einer Sache, mit einer Person gemein machen, wie ich es beispielsweise jüngst in einem Beitrag über den Ministerpräsidentenkandidaten für Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, getan habe?
Artikel lesenDie Causa „Julia Ruhs“ wird kein Einzelfall bleiben, solange sich der ÖRR in Gebührengewissheit Skandale und Affären leisten kann!
Julia Ruhs musste gehen, der zurückgebliebene Klüngel klopft sich auf die Schultern. Was sich im NDR abgespielt haben muss, als das Mobbing gegen eine unliebsame Konkurrentin auf die Spitze getrieben wurde, lässt sich für den Außenstehenden nur erahnen.
Artikel lesen„Die Achtung vor der Wahrheit und die Wahrung der Menschenwürde“: Was bleibt vom Pressekodex in Zeiten von Hayali, Theveßen und Co.?
Als ich mich vor elf Jahren zur Ausbildung für eine Passion entschied, welche 2025 – völlig nachvollziehbar – so sehr in der Kritik steht wie kaum ein andere, dann war ich eigentlich noch davon ausgegangen, dass Sachlichkeit, Objektivität und Ethik jedem seiner Vertreter immanent ins Stammbuch geschrieben sein sollten.
Artikel lesenStarke These journalistischer Kollegen: War Julia Ruhs ein nötiges Bauernopfer, um den ÖRR seiner parteilichen Infiltration zu entlarven?
Kognitive Dissonanz ist in unseren Tagen ein weit verbreitetes Phänomen. Sich selbst in Aussagen zu widersprechen, gegensätzliche Positionen einzunehmen, die miteinander normalerweise unvereinbar wären, scheint offenbar eine Tugend geworden zu sein.
Artikel lesenDer pauschalpopulistische Anwurf gegen „die Lügenpresse“: Längst nicht alle Journalisten heißen Hayali, Miosga oder Theveßen!
Wer in diesen Tagen auf die sozialen Plattformen blickt, der wird überhäuft mit dem Vorwurf der „Lügenpresse“ in Richtung „der Medien“. Und als Journalist bin ich weder überrascht, noch könnte ich dieser Enttäuschung etwas entgegensetzen.
Artikel lesenDer judasmäßige Verrat an journalistischen Standards: Wie Hayali und Theveßen die letzte Integrität einer „vierten Gewalt“ zerstörten!
Welche Motivation muss Journalisten leiten, die sich nach dem Mord am US-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk in ihrer Artikulation nicht etwa umsichtig, zurückhaltend und in Anstand wie Pietät vor einem aus politischen Gründen getöteten 31-Jährigen zeigen, sondern in blanker Demagogie über seine ideologische Weltanschauung herziehen?
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