Schlagwort: USA

Die Eisbergspitze einer westlichen Wegschaugesellschaft: Wie der Fall Epstein uns alle zu mehr Wachsamkeit sensibilisieren sollte…

Wer als Journalist das nationale und weltweite Geschehen beobachtet, der kommt in diesen Tagen nicht umhin, Stellung zu beziehen zum Fall Jeffrey Epstein. Ein US-amerikanischer Finanzier, der bereits 2008 in Florida zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, weil er ein globales Netzwerk des Sexhandels mit Minderjährigen betrieb. Straftaten, die moralisch auf der niedersten Ebene anzusiedeln sind, was Menschen anrichten können. Wer sich an den Kleinsten vergeht, wird nicht umsonst aus der Gesellschaft ausgestoßen.

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Zwischen Recht und Macht: Deutschlands selektive Treue zum Völkerrecht

Die US-Operation „Absolute Resolve“ gegen Venezuela markiert einen gefährlichen Tabubruch: Erstmals wird die militärische Gewalt offen genutzt, um ein amtierendes Staatsoberhaupt festzunehmen und vor ein nationales Gericht zu bringen – ohne jeden Versuch völkerrechtlicher Rechtfertigung. Entscheidend ist die Reaktion der anderen: Deutschlands Schweigen und ausweichende Kommentare stehen in scharfem Kontrast zur prinzipienfesten Haltung Berlins gegenüber Donald Trumps Grönland-Fantasien wenige Wochen später.

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Von „Gestapo-Methoden“ und „grenzenloser Willkür“: Das halbwissende Entsetzen über ein bayerisches AfD-Pendant zu Amerikas ICE…

Sie ist jüngst massiv in die Kritik geraten, die Behörde „United States Immigration and Customs Enforcement“, kurz: ICE. Nach einem zweiten tödlichen Vorfall müssen sich die Einsatzkräfte, die Donald Trump zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung in die einzelnen Regionen schickt, Fragen zu ihrer Professionalität stellen, zur Qualifikation und zum möglichen Überreagieren, erweist sich aber auch das aktuelle Geschehen in Minneapolis noch als unübersichtlich.

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ICE, Trumps mörderische „Schergen“? Wie sich der „Focus“ in den Wirren um Minneapolis einen gravierenden Pressekodex-Verstoß leistet…

Man kennt die Begrifflichkeit eigentlich nur in Bezug auf totalitäre Regime. Doch in Zeiten, die von Wortgewalt geprägt sind, gehen Superlative auch gestandenen Journalisten offenbar leicht über die Lippen. Der „Focus“ spricht von „Schergen“ mit Bezug auf die Einwanderungsbehörde ICE, von Handlangern Donald Trumps, die aktuell zum wiederholten Mal unter Verdacht stehen, einen wehrlosen Menschen getötet zu haben.

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Hü und hott im Schweinsgalopp: Donald Trump, seine Launen und die bleibende Gefahr eines naiven Schutzmachtvertrauens Europas…

Wankelmütigkeit hat einen Namen: Donald Trump war bisweilen nicht wiederzuerkennen in Davos. Hatte man noch vor seinem Abflug damit gerechnet, wir stünden kurz vor einem Schlag gegen Grönland, so waren es sanfte und milde Töne, die er in der Schweiz plötzlich anschlug. Was wurde nicht gedroht mit Zöllen, auf einmal stand eine Einigung da. In Nuuk soll es keine militärische Intervention geben, stattdessen eine Verhandlungslösung mit Dänemark.

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Die Ziele mögen hehr sein, die Motivation bleibt zweifelhaft: Donald Trumps Erlöserqualitäten sollten selbst die Naiven nicht täuschen…

Selten gab es so viele Schauplätze in der Außenpolitik wie momentan. Da war es zunächst die nächtliche Überfallaktion auf Venezuela, die Entführung des dortigen Präsidenten, unter dem Deckmantel des Vorwurfes von Drogenhandel und Terrorismus, in der tatsächlichen Ambition von Erdöl und anderen Ressourcen. Kurz darauf sagte Trump Dänemark den Kampf an, will sich die Region Grönland kurzerhand unter den Nagel reißen.

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Abwarten, Luftholen, Nachdenken: Wie der sozialmediale Mitläufereffekt einen ICE-Agenten zum Täter ohne Anklage machte…

In der Ausbildung zum Journalisten lernt man viele Dinge, die nicht nur im Berufsalltag wertvoll und von Bedeutung sind, sondern auch im Leben ganz generell eine glückliche Empfehlung darstellen. Was in meiner Zunft heutzutage unter die Räder geraten ist, vermittelte man mir einst als eine Tugend der verantwortungsvollen Berichterstattung. Nicht um der Sensation willen sollte man Schlagzeilen bewerten, sondern im Geist der Distanz.

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Venezuela, Grönland – oder eben Panama und Mexiko: Die USA lügen sich seit jeher Fakten zusammen, um die Welt neu zu ordnen…

In diesen Tagen wird eine Begrifflichkeit stark überstrapaziert. Das „Völkerrecht“ muss als Grundlage in vielen Argumentationen herhalten, gemeint ist in den allermeisten Fällen wohl die UN-Charta. Doch ein Regelwerk nutzt sich ab, wird es wiederholt gebrochen, weil die Verbindlichkeit variabel ist. Und so dürfte man Donald Trump kaum beeindrucken können, verweist man mit dem Zeigefinger auf die Stimson-Doktrin.

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Märchen über die Gründe für den Caracas-Krieg: Trump scherte sich weder um Diktatur oder Unterdrückung, noch um Volk und Opposition!

Donald Trump wird bejubelt, zumindest von jenen, die in Venezuela das Ende des Sozialismus feiern, von Europa aus ein weiteres Land zur Freiheit beglückwünschen. Und natürlich ist es auf den ersten Blick allzu respektabel und verdient, dass die dortigen Menschen von der Geißel der Diktatur entfesselt wurden. Immerhin kamen tausende Demonstranten während der Ära eines Tyrannen bei Protesten ums Leben.

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Ein Revival von Panama, Irak oder Libyen: Wie der Moskau-Moment von Trump die gesamte MAGA-Bewegung in Erklärungsnot bringt…

Wieder einmal sind wir in einer anderen Realität aufgewacht. In der Nacht auf den 3. Januar 2026 überfiel Donald Trump mit Hubschraubern Venezuela. In der Hauptstadt Caracas waren mindestens sieben Detonationen zu hören, auch in nahegelegenen Landesteilen kam es zu Explosionen. Unzählige Menschen sollen getötet worden sein, kurz darauf meldete sich der US-Präsident zu Wort, die Aktion angeordnet und die Entführung von Präsident Maduro befohlen zu haben.

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Wieder einmal muss Amerika einschreiten: Wie die Sanktionen gegen „HateAid“ den Weg in ein neues Kapitel der Autokratie unterbinden sollen…

Getroffene Hunde bellen, so sagt es ein Sprichwort. Und es gibt kaum ein besseres Beispiel als die momentane Empörung über die Sanktionen der USA gegenüber der Organisation „HateAid“, um dessen Richtigkeit zu belegen. Da echauffiert sich halb Europa darüber, dass die Trump-Administration den beiden Geschäftsführerinnen Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon die Einreise nach Amerika versagt hat.

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Amerika kehrt zu Realismus zurück: Neue Nationale Sicherheitsstrategie, Offshore Balancing und das Ende des gewohnten Europas…

Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA steht für die Abkehr Washingtons von seiner bisherigen Rolle und den Übergang zu einer realistischen Logik des Offshore Balancing, die auf dem Kräftegleichgewicht, begrenzten Verpflichtungen und einer Neuverteilung der Verantwortung unter den Verbündeten beruht.

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