Quelle: Clipdealer.de, B320339172, erworbene Standardlizenz

Tanzen für das Kalifat? – Die Doppelmoral der Heiden entlarvt sich am Kreuz!

Kulturelles Erbe und überliefertes Brauchtum sind nur dann schützenswert, wenn sie fremd sind. Diesen Eindruck vermittelt dieser Tage der Protest einer Bewegung von Atheisten bis Humanisten, von Jugendorganisationen bis Linkspartei. Sie empören sich darüber, dass sie an einem Tag im Jahr bundesweit und rund um die Uhr nicht tanzen dürfen – begrüßen es aber gleichzeitig, wenn der Weihnachtsmarkt zum Geschenkemarkt wird, Volksfeste aus Rücksicht auf Alkohol verzichten oder der Ramadan mit entsprechender Beleuchtung begrüßt und dank der Hinweise aus den rechtlichen Leitmedien zum korrekten Verhalten vor dem Fastenbrechen als Ansporn zum Hungern von Nicht-Muslimen herangezogen wird. Mit Blick auf die Toleranz sind wir in einem Zustand angekommen, den Popper bereits als Paradoxon beschrieben hat: Wir legen derart Wert auf Antidiskriminierung, dass wir in unserer Naivität gar nicht bemerken, wie wir ausgerechnet von jenen für unsere Blauäugigkeit verhöhnt und verachtet werden, die selbst mit Pietät überhaupt nichts am Hut haben – und den von uns gezeigten Anstand als einen Ausdruck von Schwäche begreifen. Denn die gutmenschliche Ambition des sich selbst aufgebenden Respekts vor dem Anderen ist in einer Demokratie dann fehl am Platz, wenn er mit einer Unterwerfung der Mehrheit und die Minderheit verbunden ist.

Wir leben in einem christlich tradierten Land, welches den Islam insgeheim bereits zur Staatsreligion erkoren hat. Es sind nicht mehr die Gäste, die sich an unsere Gepflogenheiten anpassen. Stattdessen wird nun der Deutsche moralisiert, Taktgefühl für eine Lebensart aufzubringen, die der unsrigen mehr als fern ist. Es hat nichts mehr mit Neugier oder Interesse an dem Unbekannten zu tun, wenn wir die eigene kulturelle Identität kostengünstig zum Verkauf bereitstellen – und der Bedacht auf die eingewanderten Traditionen die Wertschätzung für das Hiesige gegen null zurückfährt. In einer bis zur Unkenntlichkeit strapazierten Manier der Knechtschaft vor den religiösen Gefühlen Dritter offenbaren wir gleichzeitig die Verachtung für unsere persönliche Herkunft und Verwurzelung, aber auch eine völlig unbegründete Huldigung und Ehrerbietung vor dem Exotischen. Wer sich einerseits als praktizierender Heide gibt, andererseits aber den Halbmond anbetet, bedient nicht nur das sich immer häufiger bestätigende Vorurteil der Doppelmoral unserer korrekten Gesellschaft. Wir lassen mit dieser Form des Pluralismus den Übergang von einer Wesenseinheit in die andere zu. Es kommt einer sozialen Erodierung aller wesentlichen Prinzipien gleich, wenn wir den Gleichberechtigungsgrundsatz dahingehend außer Kraft setzen, dass wir die Freiheit zur Ausübung des Glaubens nur noch jenen zusprechen, die im Zweifel mit dem Totschlagargument von Rassismus, Diskriminierung oder Benachteiligung drohen. Das forcierte und untermauerte Leugnen einer eigenen ethnischen, spirituellen und historischen Verankerung trägt die fehlende Kongruenz und mangelnde Echtheit aller zur Schau, die sich für das Kreuz schämen – und die Burka bejubeln. Dass offenbar eine bestimmte Bevölkerungsgruppe keinen Einklang mit ihrem Ursprung findet, dürfte nicht zuletzt auch der Infiltration des Gedankens der Kollektivschuld zuzurechnen sein, welche Schamesrötige in den Zwang versetzt, aus der eigenen Haut fahren zu wollen. Letztlich scheint der bewusst gewollte Untergang des Abendlandes auch für sie ein hehres Ziel darzustellen, weil sie lediglich aus dem vollständigen Zusammenbruch einen Neuanfang erwarten, der in ihrer Simplizität unbefleckt daherkommt – sich in Wahrheit aber als ein Teil des weltumspannenden Kalifats entpuppen könnte. Immerhin braucht es nicht einmal die teils verwirrten Aussagen der Einzelfall-Messerstecher, die ihre Taten im Namen von Allah begehen. Auch in den hiesigen Moscheen hören wir mehr oder weniger vage Verheißungen eines Übermorgens, das auf dem Fundament des Koran erbaut ist. Nein, nicht jeder der Muslime verfolgt diese fundamentalistische Sichtweise. Doch es ist der im Augenblick in der Öffentlichkeit mit seiner Präsenz dominierende politische Arm, der keine Sozialisation oder Säkularisierung möchte, welcher den Takt vorgibt. Das Bemühen der Liberalen ist zu spüren, doch es kann momentan nicht durchdringen. Und daher läuft es auf eine Rivalität über die religiöse, aber auch weltliche Vorherrschaft hinaus.

Beitrag teilen